Beiträge von persica

    Könnte man ja auch mit Hundekontakten kompensieren, scheint aber oft bei vielen von Beginn an keine Option zu sein.

    Hatte ich bei Dexter Anfangs noch versucht, war aber unheimlich nervig, wenig Hunde die gut gepasst haben und abgesehen davon, dass der Hund ja dann Kontakte hat, muss ich die dann ja auch noch ertragen |)

    Und ich hab ehrlich sehr wenig Bock auf ständig Leute auf unseren Spaziergängen.

    die Aussage ist" bei kleineren Hunden kann man ja eh nichts machen"

    und ich frage mich nun, ob das stimmt, ob man bei kleineren Hunden von der Grösse her tatsächlich einfach schlechter dran kommt. Die Gelenke/ Hüfte zu klein ist zum Bearbeiten/ reparieren etc. im Gegensatz zu andren Hunden.

    Weil dann eben in jungen Jahren nur Librela bleibt. Oder da eine Ausrede ist

    Ich hoffe das war verständlicher :tropf:

    Das ist ne Ausrede. Es gibt gerade bei den Zwergen z.B. sehr gut die Möglichkeit, den Gelenkkopf abzunehmen bei HD und die Beweglichkeit bleibt dennoch erhalten mit Muskelkraft.

    Das geht bei großen und schweren Hunden kaum, bzw macht man da eher Gelenkersatz.

    Es ist so unendlich traurig, was diese armen Hunde durchmachen müssen, nur weil es Menschen gibt, die diese Optik und das Verhalten aufgrund der Behinderungen feiern :verzweifelt:

    Und es macht sooooo wütend :wuetend:

    Kommt das in der heutigen Zeit öfter vor, dass Hunde so sind? Oder ist es einfach nur durch die ganzen sozial Media Kanäle präsenter? Der Billy ist der 3. Hund dieses Jahres, den ich über Medien gesehen habe, die ich sag mal, durch Verhätschelung, so Gefährlich geworden sind :thinking_face: .
    Früher wurden sie vermutlich einfach eingeschläfert oder? Jeden Falls sind die anderen Fälle, die ich verfolgt habe, übern TA zu den Trainern nach Haus gekommen. Weil sie die Idee mit dem einschläfern noch nicht teilten.

    Gab's früher schon auch. Alleine im familiären Umfeld zwei, bei denen man wußte, nicht anfassen, nicht hingehen.

    Hund war dann oft einfach viel weg gesperrt und hat meist auch nur mit einem Menschen gut funktioniert.


    Das ist einfach in der Sendung eine völlig unpassende Kombination von Halter, der sich nicht durchsetzen kann und hilflos ist und Hund, der unbedingt Regeln bräuchte, um halbwegs entspannt sein zu können.


    Max ist charakterlich ähnlich (aber man braucht ihn definitiv nicht zum Maulkorbtest in Narkose legen), er testet bei fast jedem Menschen, wie weit er gehen kann.

    Zumindest würde er das, darf er aber nicht.

    Weil er in seiner Jugend einfach mehrmals die Erfahrung gemacht hat, dass die (teilweise wohl übergriffigen) Leute nachgeben, wenn er vehement genug ist und zuhackt.

    Auch anfangs bei uns, als er "ausgepackt" hat und meine Töchter kontrollieren wollte.

    Die nachgegeben haben und überfordert waren...mein Mann musste es auch erst lernen, damit umzugehen.

    Muss ehrlich sagen, dass ich es schon arg traurig fand, wie geknickt und traurig Billy am Ende der Sendung ausgesehen hat.

    Für mein Empfinden hatte die Trainerin absolut Recht, ein neues Zuhause mit einem neuen Anfang und von Beginn an klaren Regeln wäre sicherlich eine gute Idee gewesen.

    Ob das auf Dauer funktioniert bleibt einfach fraglich.

    Manche Hund-Halter-Kombinationen passen einfach nicht...ich würde meiner Tochter auch nicht Max länger aufs Auge drücken, das würde wohl beide an ihre Grenzen bringen.