Beiträge von persica

    Naja, bei einem älteren Tier kann es sein, dass es dann schon das alleine Bleiben kennt und kann.
    Kann dann zwar die erste Zeit noch etwas holprig sein wegen der Eingewöhnung - aber wenn ihr einen Hund mit diesem Kriterium aussucht, warum sollte das nicht klappen?
    Es gibt sicher Hunde aus dem Tierschutz/Tierheim, die da passen würden, oder Junghunde vom Züchter, die doch nicht zur Zucht genommen werden oder ein Tier von Privatleuten.

    Ich persönlich würde aber immer so 1-2 (oder mehr) Wochen Urlaub haben wollen bis ich sicher wäre, dass der Hund zuhause auch klarkommt, bis ich wieder zum normalen Alltag und dem Halbtagsjob zurückkehre - es sei denn, es wäre sowieso immer jemand da.

    Einem älteren Hund, der das Alleinebleiben garnicht kennt, würde ich da nicht ins kalte Wasser werfen, sondern langsam probieren, wie es mit ihm klappt. Das kann halt auch länger dauern - kommt aber immer auf den jeweiligen Hund an!
    Wie gesagt, wenn ihr einen Hund nehmt, der das schon kann, wird es definitiv einfacher sein für alle Beteiligten ;)

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    Das ist doch eindeutig ein "kleiner Schäferhund" oder? :lol:
    Meinte jedenfalls ein halbwüchsiges Mädel neulich in der Stadt.

    Hier ist es total ekelhaft schwül-drückendheiß!
    38°, dazu kurzer Regenguß, alles ist feucht, man braucht sich garnicht bewegen, schwitzen geht trotzdem :dead:

    Pimpf gereizt (wie ich, zog mein Mann den Vergleich :roll: ) und motzt heute alle anderen Hunde an, sonst nur plattliegen.
    Ich könnt wegen der vermaledeiten Bremsen und Mücken noch ausrasten! Nirgendwo ist man sicher, und da wo es etwas kühler ist, sind noch mehr von den blöden Viechern :rotekarte:

    Allgemein heißt es, dass Begleithunderasse (wie z.B. der Chihuahua) nicht gerne alleine bleiben.
    Also ich hab jetzt nur den einen gehabt bisher, und den auch erst seit knapp 4 Monaten, aber ja, er ist lieber dabei.
    Hat aber durchaus gelernt, dass er nicht überall hin mit kann und bleibt wenn er müde und satt ist auch schlafend einige Stunden alleine.
    Muss er aber nicht allzu oft, im Höchstfall 3x 3-4h in einer Woche, normalerweise nur 1x 3-4h und mal eine halbe Stunde bis Stunde zum Einkaufen.
    Das haben wir minutenweise aufgebaut und oft geübt, mit Webcam überwacht.

    Ich bezweifle, dass er es gut verkraften würde, einen vollen Arbeitstag lang alleine zu bleiben und ich würde mich dabei auch alles andere als wohl fühlen. War aber auch nie eine Vorgabe bei uns, es ist meistens jemand zuhause.

    Man muss sich da aber jeden Hund für sich anschauen, denk ich mal. Einige sind da ja von sich aus einfach nur tiefenentspannt, andere werden das nie werden oder nur mit viel und langer Übung. Die Vorgeschichte spielt auch immer ne Rolle.

    Als Erziehungshilfe beim Welpen/Junghund geb ich Dir recht.Aber nicht bei einem fünfjährigen Hund, der so verrückt spielt und "schon immer so war" ... das Problem ist hausgemacht.

    Ich kenne mittlerweile so viele Halter, die ein ähnliches Problem haben - bei genauerer Analyse stellen sich eine Menge Fehler raus, die von Anfang an gemacht wurden und die eben zu diesem Ergebnis geführt haben --- einem Hund, der sich nicht benehmen kann, nicht runterkommt, Sachen zerstört, insgesamt total links läuft.

    Die Grunderziehungsarbeit wurde nicht ordentlich geleistet. Das hat eben Folgen.

    Leider habe ich keinen Tipp - aber die Box kanns nicht sein. Ich würde vielleicht nach einem Hundepsychologen bzw. Hundetrainer Ausschau halten ... dann muss man eben Geld in die Hand nehmen, um das nochmal gerade zu biegen. Wenn es überhaupt noch geht.


    Das Problem ist jetzt akut, und die Box ist wie eine Krücke - eine Stütze, wenn man sie richtig einsetzt, einfach eine vorrübergehende Hilfe für beide Seiten. Wenn der Hund der TE wirklich entspannt und zur Ruhe kommt in seinem Boxabteil, dann ist es doch keine Strafe für ihn?!
    Also gibt es doch auch nicht wirklich etwas daran auszusetzen, wenn man auch sonst an der Sache arbeitet.

    Ich hab das früher auch ähnlich gesehen, wenn ich wo zu Besuch war und der Hund in seiner Gitterbox gelegen hat. Boah, wie kann man den armen Hund da einsperren, dachte ich dann.
    Ja, und dann hab ich viel gelesen, und sehe es teils eben auch bei meinem Zwerg - dass so eine Box helfen kann, dem HUND helfen, weil eine äußere Begrenzung dem Tier Ruhe vermitteln kann. Und das tut dem Tier gut.
    Sicher nicht in jedem Fall und jeder Situation, aber manchmal eben schon!

    Es ist keine pauschale Quälerei oder Strafe ;)

    "zu geben"?
    Ist das eine Aufforderung den Hund einzusperren, wenn er nicht "funktioniert"??!

    :dagegen:

    Bei einem fünfjährigen Hund, der so reagiert, ist von Anfang an was schief gelaufen. Zu oft alleine, unterfordert, überfordert, schlecht erzogen, schlecht gehalten, fehlernährt, misshandelt usw.

    WAS soll da das Einsperren in eine Box positives bewirken??

    Holla, komm mal runter! Und bitte das Gesamte lesen, nicht nur einen einzigen Punkt rausziehen ;)

    Manche Hunde brauchen eine gewisse Begrenzung um sich besser beruhigen zu können, und wenn das hilft, und nur für kurze Zeit der Fall ist, was spricht denn dagegen?
    Er wird nachts ja ohnehin die meiste Zeit über schlafen :ka:

    Vielleicht ist es ja auch genau das das Problem, dass er alleine mit sich nicht klarkommt und die TA schreibt ja, in seiner Box ist er ruhiger. Dann muss man sowas halt neu aufbauen, aber dass er vieles zerstört und sich dabei ggf. durch Verschlucken von Stücken auch selbst schadet, kanns ja nun auch nicht sein!

    Also es ist wohl nicht genau dasselbe Problem, aber etwas ähnlich schon:

    Joshi kann gut bis um 4 Stunden alleine bleiben und schläft dann auch tief und fest - wenn er dabei in seiner Box ist!
    Ist er frei auf der Couch bzw. im Wohnzimmer (das nicht eben riesig ist) alleine, und manchmal reicht da schon sein Verdacht ich könnte weggehen, dann veranstaltet er eine Party, bei der seine Opfer Kugelschreiber (holt er sich vom Tisch und Schreibtisch) und Papiere sind. Feinsäuberlich wird das dann zerkleinert.
    Bei anderen Begebenheiten dagegen ist er brav, wie neulich als ich mich ausgesperrt hatte, und er eine Stunde alleine war - da hat er absolut nichts zerstört.

    Jedenfalls, richtig Ruhe scheint er dennoch nur in der Box zu finden, also nutzen wir die immer, wenn er länger alleine bleiben soll. Die Box wirkt auch gut gegen kurzfristige Heulattacken, wenn ich nicht da bin, aber der Rest der Familie - er entspannt sich darin praktisch sofort und es ist ok.

    Ist es eine Option euren Hund über Nacht in seine Box zu geben? Idealerweise mit Einrichtung, die er nicht zerstören kann, oder etwas, das er zerstören darf wie Papprollen etc.?

    Kommt drauf an, wo noch Bedarf nach Übung besteht - also Tricks ohne direkten Nutzen werden hier nicht täglich geübt.
    Aber sowas wie "Sitz" beim Ableinen, und "Bleib" bis ich die Schlepp soweit hab oder wenn er warten soll wenn ein Pferd eng an uns vorbei geht oder ein Jogger oder Fahrradfahrer ... sowas schon täglich, einfach weils zum Alltag gehört und darin integriert ist.

    Und das Üben, dass fremde Hunde und Katzen nicht angebellt werden müßen, das ist ebenso täglich. Das kann mehrere Tage lang gut klappen ohne einen Ton, dann plötzlich ist die letzte Murmel aus der Schüssel raus und er muss doch nochmal einen Kommentar abgeben. Aber bei Weitem nicht mehr so heftig wie Anfangs ^^

    Aber davon abgesehen finde ich, der Hund sollte nicht in allen Dingen andauernd reglementiert werden. Nichts genießt der Pimpf draußen so sehr wie auf dem freien Feld toben zu können, da üb ich auch nicht ständig den Rückruf, er hat ja die Schlepp dran.