Beiträge von BadlyConfused

    Das ist ja die Mindestvoraussetzung oder?

    Ich glaube die Frage war eher in die Richtung: willst du hundesport machen? Wenn ja, was genau? Soll der Hund dich mit zum Sport begleiten? Oder in die Arbeit? Bist du beruflich viel unterwegs? Soll der Hund mit zu Freund:innen, ins Restaurant, zu Familienfeiern? Soll der Hund ein überall-mit-dabei -Hund sein? Oder bist du viel in der Natur unterwegs? Bist du viel zuhause? Lebst du in einer Wg oder alleine? Gibt es Partner:in oder Kinder oder andere Haustiere?Willst du mit dem Hund ein Hobby aufbauen? Bekommt er einen Job bzw. Aufgabe? Soll er das Grundstück bewachen?


    ———

    Kleiner Gedankenanstoss: ein Hund verändert den Alltag enorm, nicht nur für paar Wochen sondern Jahre. Es sind die ganz normalen Erziehungs/Trainingsthemen die auch Monate brauchen können, nicht nur die worst case. Zb das Alleinbleiben: kann sich Monate ziehen und gerade TS-Hunde haben erstmal einen kleinen Kulturschock und brauchen ein paar Wochen (bis Monate) bis sie aufnahmefähig genug sind um irgendwas zu trainieren. Oder überhaupt Gassigehen. Kennen viele nicht, weil sie eben direkt aus dem Zwinger kommen. Halsband, Geschirr, Leine, unbekannt. Mit Menschen interagieren, Menschen lesen können, sich anfassen lassen. Alles neu.
    Dafür braucht Mensch Zeit und Geduld. Und Wissen.
    Herausforderung ist das eine, aber die Dauer ist das was zermürbend sein kann.
    ——-

    Ich habe hier gerade zwei Direktimporte. Die kleine ist erst vor 5 Monaten hier eingezogen und ziemlich cool. Standart Gassigehen ist trotzdem nicht drin, kann sie noch nicht. Üben wir noch. Wird denke ich noch paar Monate dauern (wenn uns nicht Silvester und die Böller reingrätschen und alles verzögern).

    Der große ist mittlerweile 10 Jahre hier und er ist immer noch „Special“. Ich habe viel und verschiedenes mit im Trainieren müssen, das ist keine Hersusforderung, das ist eine Lebensaufgabe. Gassi gehen? Panik. Andere Hunde? Sollen sich verpissen. Menschen? Gruselig, ich will flüchten. Laute Geräusche? Panik. Besuch bei uns zuhause? No way. Allein bleiben? Nur mit der damaligen Hündin zusammen. Andere Leute besuchen? Nope. Urlaub? Nope. Mit ins Restaurant? Eh ganz großes nein. Öffis fahren? Neinneinnein. Auto fahren? Monatelanges kleinstschrittiges Training.
    99% davon haben wir mittlerweile hinter uns und er kann fast überall mit hin, Besuch ist ok und bei gruseligen/blöden Dingen reicht ein kleiner Bogen. Und das ist nach meiner Auffassung nicht mal wordt case weil er weder krank war/ist noch Beschädigungsabsicht mir oder anderen Menschen gegenüber hatte (es geht gefühlt immer schlimmer, deswegen finde ich es super wichtig eher vom worst case auszugehen. Wenn du dir zutraust Monate bzw jahrelang auf vieles zu verzichten und deine Energie und Zeit in diesen Hund zu stecken, dann go for it.
    es ist und bleibt ein Überaschungsei.

    Ich brauche Iden :hilfe:

    Wir sind zum Knackerbraten eingeladen (dabei grillt man eine Wurst über dem offenen Feuer, aufgespießt auf einem Stock/Spieß), nun esse ich aber kein Fleisch und würde mir gerne irgendeine Alternative mitnehmen. Hat irgendjemand eine Idee, was ich stattdessen über dem Feuer grillen könnte? Mais und Stockbrot wäre mir eingefallen, aber so ganz happy macht mich das nicht, das sind halt auch wieder nur Beilagen.

    Vegane Wurst?
    Gemüse-Spieße vllt.

    Kurze Frage:


    Ich hab sehr viel Gemüse bekommen geschenkt bekommen, dass nicht mehr ganz frisch ist oder macken hat. Zucchini, Karotten, Hokkaido Kürbis, Kohlrabi.

    Wie würdet ihr das für den Hund haltbar machen? Ich dachte an dünsten, vakuumieren und dann einfrieren. Oder doch lieber roh einfrieren?

    Ich friere sowas immer kleingeschnitten ein. Am besten portionsweise oder in der Menge in der ich das ganze dann einfach in den Topf schütten kann.

    Womit ich persönlich mich so garnicht anfreunden kann ist der Begriff Maus, der auf alles weibliche, Mensch wie Tier, angewandt wird. Lustigerweise halt nur bei Weibchen / Mädchen. Da schwingt für mich immer mit: leise, klein, süß, unauffällig, schwach und auf Beschützer angewiesen. Also ein Rollenbild, das man Mädchen auch heute noch gerne umhängt.

    „Maus“ ist meine Lieblingsbezeichnung für sexistische oder pöbelnde Männer. Die finden das nämlich ganz schön doof wenn auf „na Bock zu ******“ ein „ach Maus, hast du das nötig?“ kommt.

    Sie sind vom Menschen abhängig und müssen versorgt werden. Also schon irgendwie wie ein Kind das nie erwachsen wird.

    Den ersten Satz unterschreibe ich.

    Den zweiten Satz finde ich ... mindestens fragwürdig, und zwar deshalb, weil sich daraus zu schnell die Mär vom Hund, "der nie so erwachsen wird wie ein Wolf, sondern in einem juvenilem Stadium bleibt (= nicht erwachsen wird)" ableiten lässt - was falsch ist.

    Ich vermute, so hast du das aber nicht gemeint, sondern eher so: Die Erziehung eines Hundes ist nicht darauf ausgelegt, sie für ein selbstständiges Leben vorzubereiten, wie man es bei Kindern tut (bzw. tun sollte), weil sie eben ihr ganzes Leben lang in unserer Obhut bleiben.

    Insofern bleiben sie tatsächlich unsere "Kinder", auch wenn sie längst erwachsen sind.

    Ich meinte: ein Hund muss immer vom Menschen versorgt werden, wie ein Kind aka ein Mensch unter 12 Jahren. (Dann ist es kein Kind mehr, sondern ein:e Jugendliche. Vllt hätte ich Kleinkind sagen sollen, dann wäre die Abhängigkeit offensichtlicher gewesen. Ich spreche auch nicht von Erziehung, dann hätte ich Erziehung gesagt. Sondern versorgt wie: ernährt, ein Dach über dem Kopf, Kleidung , Hygiene und ärztliche Versorgung.
    (Das emotionale und Verhalten ist noch ein extra Ding aber darum ging es mir nicht).