Alles anzeigenIch muss hier mal reinschneien. Vielleicht habe ich einen Denkfehler. Ich will es einfach verstehen und denke, dass ich hier richtig bin, weil ich manchmal die Denkweise von "Wattebauschlern" nicht 100%ig nachvollziehen kann (nicht böse gemeint, sondern so wie es da steht).
Also wir haben folgendes Szenario.
Hundehalterin mit Rüden (fast 2 Jahre). Rüde fährt bei Hundesichtung gern hoch, fängt die Kläfferei an (also Leinengepöbel - meiner Meinung nach aus Frust).Sie besucht nun eine TSD/BHV-Trainerin, die Folgendes empfiehlt:
Versuchen im "ansprechbar"-Zustand abzulenken mit Futter auf den Boden werfen. Wenn er anfängt zu kläffen, stehen bleiben und den Hund toben lassen. Sobald er sich eingekriegt hat (also spätestens wenn der Hund weg ist), loben und weiter gehen. Kein weiteres Training.Ich sage, dass das niemals die Problematik löst. Also da ist doch nicht mal der Ansatz von irgendwelchem Training?
Ihre Aussage ist, dass er lernt, dass sein Ausrasten kein Ziel bringt, weil es
Ignoriert wird und der Hund früher oder später deswegen damit aufhören wird.
Ich sage es ist selbstbelohnend und der Hund gibt n scheiss drauf, ob der HH ihn da ignoriert oder nicht. Ich würde da wohl eher mit Z&B dran arbeiten.Was sagt ihr dazu? Hab ich da so einen krassen Denkfehler?
Sicher dass das die Trainingsmethode ist und nicht ein Notfalls-Management-Programm?
Danach klingt es eher finde ich.
Training wäre für mich: Hund für ruhiges Hinschauen markern und zum umorientieren motivieren, dann die Belohnung.
Und wenn er anfängt zu kläffen, Distanz wieder erhöhen und sich merken diese eben nicht mehr zu unterschreiten.
Hund mit Absicht ausrasten lassen finde ich sehr fragwürdig und unnötig stressig für den Hund :/
Und ignorieren finde ich eh immer doof.
dann formuliere ich es anders "das Knie wird hochgezogen" es "fliegt" nicht, hat keine Fluegel