Human-Medizin-/Pflege/Frage:
Ein Bekannter hat extreme Schmerzen in den Füßen, kann kaum laufen und kann darum die Wohnung nicht pflegen. Außerdem kommt er kaum aus der Wohnung raus (Dachgeschoss Altbau, ausgerechnet). Zu Klinikterminen muss er gefahren werden, die KK genehmigt aber keine Fahrdienste und nix. Ich wohne 200km weit weg, andere Kontakte hat er kaum, und in seiner Stadt gar nicht…
Er hat mich jetzt nach Ideen gefragt, weil er komplett verzweifelt ist, und ich dachte mir wie immer - hey, DF!
Also, was schlagt ihr vor? Hatte an Pflegegrad gedacht, würde das was bringen? Und evtl mal in eine gute Uniklinik - bloß, welche? Ne klare Diagnose gibts wohl nicht…
Inwiefern gibt es keine klare Diagnose? Weil er nie so richtig zum Abklären irgendwo war oder weil man nix findet?
Je nachdem wie lange die Situation schon geht bzw ob absehbar ist, dass sie sich in den nächsten Monaten nicht ändern (zb wenns kühler wird, kann er wieder gut laufen) würde ich schonmal über einen Pflegegrad nachdenken.
Außerdem gibt es oftmals auch hauswirtschaftliche Dienstleister (die auch beim Einkaufen, kochen, etc helfen), die einen unterstützen können. Entweder als Eigenleistung eben oder gekoppelt an den Pflegegrad.
Was Fahrdienste und deren Kostenübernahme angeht, dafür braucht er halt eine ärztlich gestellte Indikation. Alleine dafür wäre eine gescheite Diagnostik sinnvoll, wenn eben noch nicht geschehen.
Langfristig wäre vermutlich auch die Suche nach einer anderen Wohnung nötig. Altbau im Dachgeschoss ist da ja leider denkbar ungünstig.