Beiträge von Achtfastneun

    Human-Medizin-/Pflege/Frage:

    Ein Bekannter hat extreme Schmerzen in den Füßen, kann kaum laufen und kann darum die Wohnung nicht pflegen. Außerdem kommt er kaum aus der Wohnung raus (Dachgeschoss Altbau, ausgerechnet). Zu Klinikterminen muss er gefahren werden, die KK genehmigt aber keine Fahrdienste und nix. Ich wohne 200km weit weg, andere Kontakte hat er kaum, und in seiner Stadt gar nicht…

    Er hat mich jetzt nach Ideen gefragt, weil er komplett verzweifelt ist, und ich dachte mir wie immer - hey, DF!

    Also, was schlagt ihr vor? Hatte an Pflegegrad gedacht, würde das was bringen? Und evtl mal in eine gute Uniklinik - bloß, welche? Ne klare Diagnose gibts wohl nicht…

    Inwiefern gibt es keine klare Diagnose? Weil er nie so richtig zum Abklären irgendwo war oder weil man nix findet?

    Je nachdem wie lange die Situation schon geht bzw ob absehbar ist, dass sie sich in den nächsten Monaten nicht ändern (zb wenns kühler wird, kann er wieder gut laufen) würde ich schonmal über einen Pflegegrad nachdenken.

    Außerdem gibt es oftmals auch hauswirtschaftliche Dienstleister (die auch beim Einkaufen, kochen, etc helfen), die einen unterstützen können. Entweder als Eigenleistung eben oder gekoppelt an den Pflegegrad.

    Was Fahrdienste und deren Kostenübernahme angeht, dafür braucht er halt eine ärztlich gestellte Indikation. Alleine dafür wäre eine gescheite Diagnostik sinnvoll, wenn eben noch nicht geschehen.

    Langfristig wäre vermutlich auch die Suche nach einer anderen Wohnung nötig. Altbau im Dachgeschoss ist da ja leider denkbar ungünstig.

    @Mrs.Midnight bitte weiterlesen. Und weniger zwischen den nicht vorhandenen Zeilen lesen.

    Pebbles2010 krass. Aber halt auch nicht mehr wie richtig, dass so streng kontrolliert wird. Und hier auf Glück zu vertrauen ist schon sehr... naiv. Ich denke auch, einmal KANN man vielleicht Glück haben. Aber man wird ja mehr als einmal kontrolliert. Nee, niemals wäre mir das ein Urlaub wert. Danke für deine Erfahrungsberichte.

    walkman hab ich ihr alles schon gesagt und ich bin nicht die einzige. Aber sie ist da sehr naiv und "wird schon alles gut gehen". Sie glaubt sogar ernsthaft, dass sie sich mit ein bisschen rumwitzeln rausschlawinern kann, sollte die Fälschung am Flughafen auffallen. So nach dem Motto: "Haha, probieren kann man es ja mal, haha, sorry gell." Und dann darf sie wieder gehen. Ich persönlich wäre mir da nicht soooo sicher.

    Und Quarantäne hatte ich auch direkt im Kopf. Nur deswegen hoffe ich, dass alles gut läuft. Der arme Hund.

    Danke tassut, Murmelchen, walkman! Ich dachte mir das so schon.

    Und nein, um Nala geht es nicht. Die ist fristgerecht geimpft, entwurmt, entfloht, gepampert und gepudert :lol: . Niemals im Leben würde ich das Risiko eingehen wollen. Allein beim Gedanken bekomm ich Herzrasen.

    Eine flüchtige Bekannte hat die Tollwutimpfung vercheckt und will es jetzt mal mit gefälschtem Impfausweis am Flughafen versuchen und hofft, dass es keine großen Konsequenzen gibt, wenn das auffliegt. Wollte nur für mich wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass sie damit Erfolg hat. Wobei dann ja vermutlich der Ausweis viermal geprüft wird was heißt, sie müsste echt viermal Glück haben.

    Wie genau sind die Kontrollen am Flughafen bzgl Impfausweis beim Hund? Also wie wahrscheinlich ist es, dass auffällt, dass bei Impfungen getrickst wurde?

    ganz ehrlich: einfach nach den für den Urlaub nötigen Richtlinien impfen und kein Risiko eingehen. Was soll das mit dem tricksen und schummeln und lügen und so. Einfach so wie es sein muss impfen oder Hund nicht mit nehmen

    Das war ja aber nicht die Frage :ka: .

    Das ändert doch nichts daran, dass auch der "neue" Hund dauerhaft von der Oma versorgt wird. Und der Oma, die doch nach den Erzählungen noch fit ist, einen derbe kranken Hund zu geben, finde ich, gelinde gesagt, total daneben.

    Aber den Großteil des Tages wäre der neue Hund bei der TE. Klar, sie sollte trotzdem nach einem Hund schauen der grundlegend zu ihr, ihren Anforderungen und Lily passt. Aber die Situation wäre doch schon sehr entzerrt.

    Und die Oma liebt Lily doch sowieso. Wieso sollte es da daneben sein? Klingt doch irgendwie nach win-win?

    Tob dich aber ruhig weiter aus.

    Drama, drama.

    Edit: und meinen Hund habe ICH mit keinem Wort erwähnt.

    Es war ein Beispiel. Gerade du müsstest wissen, wie das Leben mit stark eingeschränktem Hund ist (und das ist kein Angriff gegen Rocky, seine Rasse oder euren gemeinsamen Weg). Du hattest Rocky aber schon vor seiner schweren Krankheit. Du wolltest ihn, du liebst ihn und deswegen geht ihr den Weg selbstverständlich gemeinsam.

    Die TE wollte den Hund nicht. Und geht den schweren Weg trotzdem mit ihm und dann finde ich es einfach respektlos ihr sowas an den Kopf zu werfen.

    Ist es denn so verwerflich, wenn man sich Gedanken macht?

    Wenn es ungemütlich wird, ist der Hund nichts mehr wert???

    Sach mal. Sie wollte den Hund nie haben und kümmert sich trotzdem vollumfänglich um ihn. Sie hat schon mal gesagt, dass sie einen Hund wie Lily selbst nie ausgesucht hätte aber nun isser halt da.

    Ich hab auch eine genaue Vorstellung davon, wie mein Leben mit Hund aussehen soll. Hättest du mir vor dem Einzug von Nala jetzt deinen Rocky vor die Nase gesetzt, würde ich mich auch kümmern aber glücklich wäre ich nicht und das hätte absolut nix mit Rocky zu tun. Aber er wäre halt absolut nicht das, was ich wollen würde. Was anderes wäre es, wenn meine Nala, die ich von Herzen wollte und ausgesucht hab, jetzt krank werden würde. Weil das ist IMMER mein Hund gewesen, da ist das Verhältnis ein ganz anderes :herzen1:.