Beiträge von Achtfastneun

    Also wenn bei Tasso jemand anruft und meine Daten haben wollen würde, obwohl mein Hund nicht entlaufen ist, und tasso würde die Daten daraufhin wirklich rausrücken, dann hätte deren Arsch aber gehörig Kirmes.
    Ich melde mich bei Tasso an, um im Falle eines Falles Hilfe bei der Suche zu erhalten und nicht, damit die mit meinem Daten hausieren, egal wo ich einen Haken setze.
    Ische glaube, du hast da was falsch verstanden, @Das Rosilein.

    Ich schätze, es kommt wirklich drauf an, was man sich unter dem Begriff Reitbeteiligung vorstellt und was man sich selbst wünscht.
    Bin ich ambitionierter Turnierreiter, möchte sportlich weiterkommen und suche entsprechendes Pferd+Equipment+Stall, dann sind hohe Kosten wahrscheinlich durchaus gerechtfertigt, da ICH etwas möchte und erwarte und auch eine hohe Leistung erhalte.
    Bin ich reiner Freizeitreiter, möchte vorwiegend mit dem Pferd Zeit verbringen, durchs Gelände bummeln und möchte alles rund ums Thema Pferdehaltung mitmachen, dann ist ein hoher Beitrag eher nicht so gerechtfertigt. Meiner Erfahrung nach stehen "diese Art von Pferden" nicht in teuren Turboställen, sondern eher in günstigen Eigenregieställen oder Bauernhöfen, etc. Da wären (um bei dem Beispiel aus dem Nervthread zu bleiben) 220€ meist die komplette Stallmiete. Und da gehe ich wieder von MEINEN Regionen aus, anscheinend sind in Städten und Umland wohl weit höhere Stallmieten usus - jemand schrieb was von 4-500€ :shocked: .

    Ich möchte eine Reitbeteiligung haben, da ich mir ein eigenes Pferd einfach nicht leisten kann und nicht auf Dauer die alleinige Verantwortung tragen möchte. Ich möchte dem Besitzer aber alles bieten, was zur Pferdehaltung dazu gehört. Dh ich stelle mir unter einer Reitbeteiligung eine Rundumbetreuung vor. Ist das Pferd krank, gehört die Versorgung genauso dazu wie Bodenarbeit, reiten, Equipment pflegen, bei Arztbesuchen helfen, usw.
    Der Besitzer kann sich zu 100% darauf verlassen, dass ich das Pferd genauso sorgsam behandele, als wäre es mein Eigenes. Natürlich bezahle ich dafür auch im Rahmen einen gewissen Obulus. Aber ich greife ja nicht nur die positiven Seiten ab. Ich HELFE dem Besitzer auch in allen Lagen - und ein krankes Pferd ist ja auch oftmals so zeitintensiv, dass es für einen alleine fast nicht stemmbar ist. Wie jemand anderes geschrieben hat: möchte ich eine Gassibetreuung für meinen Hund, bezahle ICH dafür, obwohl derjenige vermutlich trotzdem durchaus Spaß an der Tätigkeit hat. :ka:

    Meiner Erfahrung nach, suchen viele (oftmals junge Leute) eine Reitbeteiligung, weil sie sich selbst sonst das Pferd nicht leisten könnten. Und dann mag man es vielleicht als Win-Win-Situation sehen, da man sich so gegenseitig das Hobby finanziert, aber gut geht das nur dann, wenn das Pferd gesund ist. Bestes Beispiel, ist die, die sich für ihren alten Hafi 6 RB gesucht hat, die jeweils 50€ gezahlt haben, bei ner Stallmiete von 120€. Das seh ich einfach nicht ein und da tut mir auch das Pferd gewissermaßen Leid.

    Eine meiner RB kostete mich 80€ im Monat und die Absprache war, dass ich kommen darf wie ich will und es quasi wie mein Eigenes ist. Was hab ich da für ne Arbeit reingesteckt. ICH allein hab dafür gesorgt, dass das Pferd heutzutage gesittet die Hufe gibt, ICH allein hab dafür gesorgt, dass das Tier ausgelastet ist und nicht mehr alles und jeden terrorisiert vor Unterforderung. ICH allein hab dafür gesorgt, dass das Sommerekzem behandelt wird. Als ich das Pferd kennen gelernt hab, hatte es weder Schweif noch Mähne, alles war blutig und bis aufs Fleisch runtergeschubbert, weil es der Besitzerin scheißegal war. Als die Besitzerin immer öfter von anderen Einstellern die Rückmeldung bekommen hat, dass wir ein total tolles Team sind und wie gut das klappt, durfte ich plötzlich nur noch 2 mal die Woche kommen, davon aber nur noch einmal reiten und zwar nur noch auf dem Platz. Dann wurde plötzlich von ihr kommuniziert, dass ich das Pferd "platt" reiten würde und dass das Ekzem von meiner "Behandlung" käme. Daraufhin hab ich gekündigt - zu einem Zeitpunkt, als das Pferd plötzlich erst richtig problemlos "nutzbar" war, weil ich so viel Herzblut reingesteckt hab. Ab dem Zeitpunkt kam die Besitzerin selbst sehr regelmäßig.

    Die Erfahrung kann man als RB nämlich auch gut machen: ausgenutzt werden und dann wird man abgeschoben. Nicht nett und nicht schön :omg: .

    Bei meinen letzten 2 RB's war es wirklich ein geben und nehmen. Beide Besitzer waren aber auch nicht auf irgendwelches Geld angewiesen, deshalb wars immer kostenlos. Vorrangig war da die gute Versorgung des Pferdes.

    Ich schätze, es kommt bei dem Thema "Reitbeteiligung" wirklich einfach darauf an, was biete ich und was möchte ich. ICH bin für den Besitzer definitiv ein Zugewinn und keine Belastung, niemand, der ihm Kummer und Sorgen macht. Das ist mir wichtig und so sollte es für mich sein.
    Manchen Reitbeteiligungen geht es wirklich nur ums Reiten, alles andere ist das, was gezwungenermaßen absolviert werden muss um den Deal zu erfüllen. Stelle ich mir dann vor, ich wäre Besitzer des Pferdes, hätte zwar eine RB aber würde im Notfall trotzdem alleine da stehen.. weiß nicht. Dann kann man es sich doch eigentlich schenken, oder?
    Manche definieren das alles halt auch einfach ganz unterschiedlich-

    Vielleicht ist der Chi wegen der verrückten Tante so tierisch erschrocken, dass er geschrien hat? Weil die sich so plötzlich auf den geifernden Hund geworfen hat?
    Spekulieren kann ich auch gut, kann aber durchaus genauso Schwachsinn sein, wie deine Spekulationen |) .
    Find es einfach irgendwie unangebracht jetzt so den Teufel an die Wand zu malen und gar nicht mal ansatzweise auf das, was die TE empfindet und als einziger von uns wirklich erlebt hat, einzugehen.

    Also meine Hündin war auch mal komplett angesabbert von nem anderen Hund. Der hatte sie aber nicht mal annähernd berührt, sondern sich einfach nur ausgiebig sabbernd geschüttelt neben ihr.
    Wenn der da geifernd am Zaun hing, kann es auch einfach sein, dass der andere Hund von nem Sabberfaden getroffen worden is, der sich beim umfallen verteilt hat. Das kann auch mal den Eindruck machen, dass da mehr war als es eigentlich der Fall war.

    Pferdewirtin isse ;) da gehört ein Hund quasi zum Equipment


    Aber doch eher bei den ausgelernten, die schon wissen was sie tun oder?
    Wenn ich mir vorstelle, du bekommst gerade was gezeigt und musst voll konzentriert sein und Hundi ist vielleicht aber gerade am Blödsinn machen und bräuchte gerade erzieherische Aufmerksamkeit.. was machst du dann?
    An sich hätte ich gesagt, dass er währenddessen im Auto warten muss, aber ohne selbiges auch doof.
    An sich würde ich bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mal groß das Problem sehen.

    Gut, was willst du jetzt hören?
    Der Mann war sauer, hat's aber wohl definitiv übertrieben. Ich hätte mich einmal entschuldigt, von mir aus auch zweimal. Danach hätte ich ihn ignoriert und wäre weiter gegangen.
    Ansonsten gehört halt auch an einen Junghund die Leine, wenn da halt einfach Leinenpflicht herrscht. Selbst Schuld.
    Wenn man sich nicht an die Regeln hält, dann muss man sich halt drauf einstellen, dass man Echo bekommt und kann sich hinterher nicht noch groß beklagen :ka: .

    Meine erste Hündin war beim allein sein total unkompliziert. Da gingen auch 8 Stunden und die war einfach nur etwas verdutzt, was ich 'schon wieder' zuhause mache, als ich heim kam. Ihr war es wirklich und wahrhaftig wumms. Absolut kein Stress.
    Danach kam Robbie. 3 Jahre alt und der konnte gar nicht alleine bleiben. Der hat aber seinem Stress keine Luft gemacht indem er unsauber war oder was kaputt gemacht hätte, der hat einfach dauerhaft Krach gemacht und ist jedes mal, wenn jemand heim kam, fast kollabiert vor lauter lauter. Das wurde auch mit üben nur wenig besser. Hundebetreuung gibt es hier wenig und ich hatte für mich beschlossen, dass ich es weder für mich, noch für den Hund (der so extrem unter Verlustängsten leidet) gut heißen kann, wenn ich ihn jedes mal in eine Pension karren muss, wenn ich mal weg muss. Das ist für mich nicht der Weg der Hundehaltung. Dann bin ICH schlicht und ergreifend einfach nicht der richtige Mensch für genau DIESEN Hund. Und ihn trotzdem behalten und egoistisch meinen Kopf durch drücken, wäre für mich nie in Frage gekommen, weil das nichts mit Tierliebe zu tun hat.
    Du willst jetzt deine Wohnung "Randalesicher" machen. Das ist nett, bringt aber einzig und alleine nur dir was. Das ist, als hätte ich damals bei Robbie die Wohnung einfach nur schalldicht gemacht und ihn ansonsten halt weiterschreien lassen :ka: .