Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich hab jetzt mal ne (vielleicht) ganz blöde Frage.
    Ich bin in letzter Zeit dauernd erkältet. So schlimm wars noch nie. Halsschmerzen, Nase zu, zwischendurch Kopfschmerzen. Irgendwas ist immer. Lauft ihr damit trotzdem? Ist natürlich grad unglaublich mühsam so, aber es geht. Oder lieber warten bis alles weg ist und dann weiter machen?

    Für einen richtig guten Züchter, der einen richtig tollen Wurf plant, würde ich schon so 500 Kilometer fahren. Für unseren ersten Aussie haben wir das auch noch genau so gemacht. Es gab auch einfach kaum Züchter.
    Um nur mal nachzusehen, würde ich bis 250 Kilometer fahren, denke ich.

    Zum Glück wohnt meine Lieblingszüchterin nicht allzu arg weit weg *grins*.

    Ja, genau. :smile: Ziemlich unterschiedliche Charaktere, aber wirklich harmonisch miteinander. Ich hatte mit deutlich mehr Erziehungsarbeit/"Kontrollnotwendigkeit" meinerseits gerechnet und war positiv überrascht, wie locker das mit 'nem Zweithund läuft.

    Davon bin ich auch ausgegangen. Mittlerweile läufts so easy, dass ich schon darüber nachdenke, dass irgendwann (so in fünf(?) Jahren) Nummer 3 einziehen kann :D.

    Aussies zwicken generell ziemlich gerne in den Kinderjahren. Und es gibt richtig hartnäckige Exemplare, die einen absichtlich damit auf die Palme bringen (da kann ich ein Lied von singen :pfeif: )- Tex hat immer fürchterlich gebissen. Beim Spielen. beim Freuen, beim Frusten. Immer. Wie ein kleiner Raubfisch. Beißhemmung hab ich geübt noch und nöcher, allerdings ließ der sich von meinem "Aua!" und Weggehen null beeindrucken. Mister zog dann nämlich das Näschen kraus und ist hinterher. Der nächste Biss ging dann in die Hacken (auuuu :lepra: ). Da half nur ne Auszeit in der Box. Meine erste Hündin war nicht ganz so schlimm, aber auch nicht ohne. Bei Bliss habe ich das (zum Glück) verpasst. Irgendwann löst sich das einfach in Luft auf.Tex hat jetzt ne super Beißhemmung. Der nimmt nicht mal Bälle, die queitschen.

    Ich halte gutes(!) Welpenspiel für absolut sinnvoll. Nicht nur, weil die Hunde den Umgang mit anderen lernen, sondern auch, weil unerfahrene Halter lernen, ihren Hund richtig zu führen und ihn zu verstehen.

    Man muss halt genau drauf schauen, zu wem man geht. Alle Welpenspielstunden zu verteufeln finde ich absolut falsch. Es gibt wirklich gute und tolle Gruppen, aus denen Hund und Halter sehr viel mitnehmen können.

    Ich assistiere derzeit als Traineranwärterin beim Welpenspiel im Verein und erlebe immer wieder, wie überrascht die Halter von ihren Hundekindern sind und wie dankbar sie sind, wenn man ihnen helfen kann. Wir machen immer abwechselnd Spiel und kurze Trainingseinheiten. Das sind dann Balanceübungen, Führungsübungen, verschiedene Untergründe, die überwunden werden müssen, Alltagssituationen die nachgestellt werden, Bindungsspiele oder Anleitungen zum Üben von Grundkommandos. Jede Woche gibt es eine Hausaufgabe (zB "Platz" üben oder Leinenführigkeit trainieren). Gestraft wird nicht und es wird im Freispiel darauf geachtet, dass die Gruppen nicht zu groß sind und man die Rocker auch mal von den Sensibelchen runterpflückt, damit diese nicht in Bedrängnis geraten. Die Halter sollen im Freispiel auch genau auf das Verhalten der Hunde achten und bekommen erklärt, was da gerade passiert, wer zB. wen mobbt und warum und was man dann tun sollte.
    Außerdem wird von der Trainerin gefragt, warum er sich welche Rasse zugelegt hat und was er damit vorhat. Das hilft manchen Hundeanfängern ihren Hund besser zu verstehen.

    Solche Gruppen halte ich für absolut sinnvoll und nützlich. Einfach Leinen los und drauf und dann womöglich noch strafen finde ich daneben. Bevor man sowas besucht, sollte man lieber gar nichts in der Richtung machen.

    Ich bin allerdings im Moment auch extrem vorsichtig (... man könnte sagen: leicht panisch und übervorsichtig :ops: ) und leine da, wo's Wild geben könnte, im Zweifelsfall lieber einmal zu viel an, weil ich unbedingt vermeiden will, dass er ein Erfolgserlebnis hat – oder dass die beiden sich gegenseitig "auf den Geschmack bringen".

    Da geht es dir wie mir. Ich passe auch lieber einmal mehr auf (was mir schon den Spitznamen "Übermutti" eingebracht hat), als eine blöde Situation zu erleben. Mein Horror wäre es, dass Tex hinterm Reh herspringt und es fällt ein Schuss, oder dass er vor ein Auto läuft oder oder oder. Der Dickmann würde das Reh ja niemals kriegen oder es total weit hetzen und vermutlich in Panik geraten, wenn es stehen bliebe und sich zu ihm umdrehen würde. Aber sowas weiß ein Jäger ja nicht... :fear: . Davor habe ich eigentlich am meisten Angst. Zum Glück ist er mittlerweile so weit, dass ich ihn bei der Sichtung von Rehen abstoppen und ihn anleinen kann, wenn ich doch mal zu nachlässig mit dem Scannen der Umgebung war.

    Bliss macht nen richtigen Mäusesprung. Also im Jagdmodus ist sie da total. Allerdings weiß sie überhaupt nicht, was sie mit dem Mäuschen anfangen soll, wenn sie eins fängt, trägt es halbherzig und auch ein bisschen angeekelt herum und lässt es direkt los, wenn ich sie anspreche. :roll: Zum Glück kommt sie nicht so oft in den Genuss von Mäusebeute.

    Das, was Casanova da zeigt, finde ich nicht besonders untypisch für Junghunde und ich erlebe das recht häufig, das Fremdhunde in dem Alter einen wahnsinnigen Reiz ausstrahlen. Tex ist auch immer durchgeknallt, wenn ein fremder Hund am Horizont auftauchte. Uninteressant sind sie jetzt noch immer nicht für ihn, aber er startet bei Sichtkontakt nicht mehr durch. Und Bliss findet Fremdhunde zwar auch ganz spannend, entfernt sich aber nicht von mir, wenn ich ihr das direkt verbiete.