Danke, ich hab meins aber schon da, M passt auf kleinster Stufe sehr gut. ![]()
Beiträge von DiemitdenAussies
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Ich habe ja Aussies und mein Rüde hat eine sehr gute Portion Wach,-und Schutzinstinkt mitbekommen. Der nimmt seinen Job hier sehr ernst, meldet alles, was ihm irgendwo komisch vorkommt und lässt erst dann jemanden ins Haus, wenn ich die Person für ihn "autorisiere". Meinen Exfreund hat er mal auf der Türschwelle abgepasst und nicht reingelassen, als er vom längeren Auslandseinsatz kam. Tex stand ihm so lange bellend mit Bürste im Weg, bis ich kam und ihm signalisiert habe, dass alles cool ist. Irgendwann hat er ihn dann auch wiedererkannt und der Hund war wieder brav wie ein Lämmchen.
Er würde Einbrecher gewiss zumindest stellen und verbellen. Ob er weiter gehen würde...ich bin mir nicht sicher. Ausschließen kann ich es auf keinen Fall. Bei ihm muss ich auch immer noch aufpassen, wenn ich im Dunklen unterwegs bin. Da ist er trotz Training immer noch sehr alarmiert und ich glaube, wenn mir jemand etwas Böses wollte, würde er mich wohl verteidigen. Diese Eigenschaften mag ich an ihm aber auch sehr, wenn ich ehrlich bin (das mag ich an den Aussies generell gerne), weil ich sehr oft im Nirgendwo alleine unterwegs bin.
Bei meiner Hündin sieht das anders aus. Die meldet, hat aber keine "ernsteren" Absichten dahinter und wenn sie jemand nett anspricht, ist die Welt für sie wieder rosa. Manchmal habe ich das Gefühl, das sie auch nicht recht kapiert, was für einen Job der Tex da eigentlich meint machen zu müssen. Sie ist dann ganz verwirrt und guckt sich das Spielchen an.
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Für Bliss ist Unwetter/Sturm kein Thema. Tex hat Angst. Richtig schlimm. Er hechelt, ist ruhelos, bekommt Durchfall. Letzte Nacht musste ich dreimal raus, weil er nen flotten Otto hatte...und dann bei dem Wetter. Er tut mir dann auch extrem leid, weil er völlig fertig ist. Er bekommt ja kaum Schlaf. Andere Sachen, wie Silvester oder andere laute Geräusche sind kein Problem. Sturm und Gewitter sind ihm aber furchtbar unheimlich.
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Deswegen halte ich es für richtig, einfach im Vorfeld mit dem "worst case" zu rechnen. Ich wusste durch vorheriges Informieren zB. dass unter 1200 Euro so gut wie nichts läuft aber auch nicht über 1500 Euro. 1500 Euro und ein paar Zerquetschte hab ich also angespart und gut isses. Ich bin auch Studentin, arbeite mir aber im wahrsten Sinne des Wortes den Allerwertesten ab, damit ich mich und meine beiden Doofis adäquat versorgen kann (und damit meine ich nicht, dass es gerade mal so reichen soll für Futter). Ich bin freiberuflich tätig und es liegt ganz bei mir. Je mehr und je besser ich arbeite -desto mehr kommt dabei rum. Rücklagen sind da, alles andere wäre mir zu risikoreich. Gefragt wurde ich nach meinem Einkommen übrigens nicht. Natürlich wie meine Lebensumstände sind und was ich beruflich mache, aber damit wars auch gut.
200 Euro schüttele ich mir jetzt auch nicht mal eben aus dem Ärmel. Aber wenn der Hund eben so viel kostet isses so und ich stelle mich darauf ein. ICH möchte ihn ja haben und es tut mir um das Geld sicherlich nicht leid. Wenn ich weniger ausgeben möchte, dann muss ich zum Tierschutz gehen. Ein Hund vom Züchter kostet eben einfach mehr. Immer. Darüber muss ich mir im Klaren sein, wenn ich mich für einen Rassehund entscheide. Deshalb steht die Preisfrage auch irgendwie für mich erstmal hinten an. Ich weiß es im Grunde doch schon so ungefähr (man kann sowas ja schlicht auch bei den Rassezuchtvereinen oder beim VDH im Vorfeld erfragen). Den genauen Preis erfährt man beim Züchter doch sowieso, wenn es "ernst" wird, sprich: Man macht die Zusage für eine Warteliste. Im Grunde muss ich es doch vorher gar nicht so genau wissen. Die grobe Richtung reicht.
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Toll, wenn so alte Hunde das noch können. Luna sieht immer schlechter, hört immer schlechter. Manchmal habe ich das Gefühl, se zieht sich in ihre eigene Welt zurück, ein anderes Mal ist sie dann wieder einigermaßen fit. Manchmal wird sie morgens garnicht mehr richtig wach und erst gegen Mittag verlässt sie ihren Korb. Körperlich ist sie gesund, aber geistig will das alles nicht mehr so recht funktionieren. Es kommt vor, dass sie manchmal nicht recht weiß, wo sie ist und sucht Anschluss an den beiden Aussies. Die geben ihr Sicherheit - auch draußen. Da mag sie ohne die beiden gar nicht mehr recht laufen. Sie war immer sehr leichtführig und gut trainierbar (was sie vermutlich der BC-Seite in ihr zu verdanken hat), ist vor zwei Jahren sogar noch beim Tag der offenen Tür in unserem Verein beim THS mitgelaufen. In ihrem eigenen Tempo-aber sie hatte Freude daran. Bergab ging es dann rapide und ich habe das Gefühl, dass der Alltag sie manchmal schon genug fordert. Da fände ich es sehr unfair, noch Ansprüche an sie zu stellen was Gehorsam oder Lernen angeht. Offen gesagt glaube ich, dass wir uns auf der Zielgeraden befinden.
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Ich leine zur Brut,-und Setzzeit auch an, obwohl ich es nicht müsste. Da dürfen sie dann freilaufen, solange die Wiesen noch kurz sind, aber zB nicht mehr in den Büschen am Wegesrand herumstromern. Finde ich den Wildtieren gegenüber einfach nicht fair, wenn sie von Hunden gestört werden. Meine jagen jetzt nicht wirklich oder suchen gezielt wild, aber aufscheuchen sollen sie die Tiere auch nicht.
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Naja kommt darauf an, wie schwer dein Hund wird und für wie viel KG die Leine maximal ausgelegt ist. Ich würde dann lieber eine stärkere Leine mit größerem Karabiner kaufen, wenn der Hund ausgewachsen ist. Es macht aber erstmal keinen Sinn so eine schwere Leine am Baby zu befestigen.
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Bei uns hier (wohne in Niederbayern) gibt es nur Leinenpflicht (reißfeste Leine mit max. 2m) für Hunde über 50cm und das gilt nur innerhalb des Dorfes.
Hundewiesen/auslaufgebiete gibt es hier nicht. Da ich einen Dackel (Höhe 20cm
) habe, kann ich meinen Hund überall frei laufen lassen - egal ob Dorf oder Feldwege, egal ob Brut- und Setzzeit.Das ist wieder so eine sonderbare Regelung, wo ich einfach nicht dahinterblicke.
Entweder für alle oder für keinen wäre fair. Aber dass die Kleinen immer dürfen und die Großen pauschal nicht...sehr unfair. -
Ich wohne ja direkt bei Lucy_Lou um die Ecke und erlebe das Umfeld ohne Leinenzwang schon als Luxus für mich und meine Hunde. Sie laufen nicht überall frei, aber nicht weil sie rechtlich nicht dürften, sondern weil es mir aus gewissen Gründen hier oder da nicht passt (Straße in der Nähe, Wild, zu viele Fremdhunde, fehlende Übersicht etc). Was mir aber wichtig ist, ist das mindestens die Hälfte des Spaziergangs offline möglich ist. Sie sollen schon die Möglichkeit haben, auch mal eigene Wege zu gehen, zu schnüffeln und Hundekram zu machen, ohne dass ich hinten an der Leine baumele.
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Es wird auch darauf Wert gelegt, wie der Hundeführer mit seinem Hund umgeht, ob man ein Team ist oder nicht. Meine BH mit Luna war nicht die Beste, aber ich war damals 14 Jahre und Luna 15 Monate alt. Der Prüfer fand einfach schön, wie wir miteinander umgehen, wie freudig der Hund arbeitet und wie ich mit ihr kommuniziere. Das darf man nicht vergessen. Ich finde, darum geht es auch eigentlich bei so einer Prüfung...Man will ja zusammen im Sport was erreichen und dafür muss man seinen Hund eben auch mit Freude und Verständnis führen.
Zur repräsentativen BH: Find eich ganz schwierig, weil das wirklich vom Mensch-Hund Team und vom Richter abhängt.