Beiträge von DiemitdenAussies

    Habt ihr eure Hunde eigentlich versichert für OPs oder evtl auch Vollkrankenversichert oder spart ihr was auf ein Konto? Wenn ja, wieviel legt ihr da so zurück?

    Ich habe Rücklagen, die auch größere tierärztliche Behandlungen decken können. Hätte ich die nicht, würde ich monatlich wohl lieber immer 50-70 Euro auf ein Konto sparen, anstatt eine Versicherung abzuschließen. In 20 Jahren Hundehaltung brauchte bisher bloß ein Hund eine einzige OP. Das war damals unser Familienhund und das hat rund 400 Euro gekostet. Gibt natürlich ganz andere Fälle, aber das sind eben Erfahrungswerte und ich kenne einige Mehrhundehalter, die das auch mit monatlichen Einzahlungen regeln und keine OP Versicherung oder Krankenversicherung haben.

    Steht denn bei euch allen die Familie oder der Freund hinter euch oder "macht" ihr die zwei Hunde ganz alleine?

    Ich "mach" die Hunde alleine. Mein Freund wohnt ja woanders und den Alltag mit ihnen stemme ich komplett alleine.

    Im Alltag - also alles, was Spaziergänge, Training, Erziehung betrifft - kümmere ich mich alleine, in Notfällen (Krankheit, Blockseminar an der Uni, etc.) habe ich meine Eltern und ein paar gute Freunde, die einspringen können.
    Finanziell stehen mir meine Eltern bei hohen, außerplanmäßigen TA-Rechnungen zur Seite (ohne diese Sicherheit hätte ich mir auch keinen Zweithund angeschafft), die laufenden Kosten trage ich selbst. Für irgendwas muss so'n Nebenjob im Studium schließlich gut sein... :D

    Hier ist es ganz ähnlich. Meine Eltern betreuen meine Hunde, wenn ich länger aus dem Haus bin (zB wie neulich auf dem Trainerseminar, Seminare in der Uni, sehr lange Arbeitstage) oder "leihen" sich auch ganz gerne mal einen Hund zum Spazierengehen aus. Vor allem, seit sie keinen eigenen Hund mehr haben. Die haben da auch Spaß dran und für sie sind meine zwei sowas wie "Enkelhunde" xD .

    Meine Hund kann ich nicht jedem anvertrauen und würde sie niemals Freunden überlassen. Da hätte ich ein sehr schlechtes Gefühl dabei.

    Es gibt halt Sachen, mit denen ein Hund umgehen lernen muss. Ich finde da den Vergleich mit der Sexualität ganz gut. Man kann nicht alles wegtrainieren und es gibt auch nicht immer ein Zaubermittel gegen alles. Man muss halt sehen, dass es händelbar wird - für alle Seiten.

    Danke für diese Aussage.
    Ich finde es furchtbar WAS mittlerweile alles trainiert wird. Da wird jahrelang an den natürlichen Verhaltensweisen von Hunden herumgedoktert ohne wirklichen Erfolg. Anstatt gewisse Dinge zu akzeptieren, den Hund damit umgehen lernen zu lassen und dann damit zu leben wird vermieden und unterdrückt. Finde ich nicht richtig.

    Mein Bruder kann nicht verstehen, wozu ich zwei Hunde "brauche". Ich hatte doch einen "Guten". (Man merkt da schon, dass ers eher mit Autos hat :hust: ). Ich brauch die nicht. Ich will es so. Es bereichert mich und fordert mich angenehm. Nicht zuletzt geben mir meine Hunde täglich Recht, dass die Entscheidung richtig war. Nummer drei habe ich im Hinterkopf. Aber da darf noch viiel Zeit ins Land gehen. Erstmal soll Nummer Zwei eine gute Ausbildung erhalten. Nummer Eins ist ja "fertig". Da kann man eigentlich nur noch genießen, Spaß haben und sich voll auf die Ausbildung des Nachfolgers konzentrieren.