Beiträge von DiemitdenAussies

    Mir wäre sofort der Spitz eingefallen. Klingt erstmal passend. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern der Wachtrieb mit diesem Punkt kollidiert:

    • Außerdem soll der Hund tagsüber bitte Fremde auf dem Grundstück tolerieren, da das ja meist dann Kunden sind, die im Lebensmittelladen einkaufen gehen wollen. Das wäre ungünstig, wenn er die Kunden vertreibt. Allerdings soll er nun auch nicht jeden freundlich begrüßen, sondern sich eben da möglichst neutral verhalten

    Entweder meldet ein Hund oder nicht. Ein Hund kann nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Eindringlingen unterscheiden. da müsste die Familie vielleicht einen Kompromiss machen. Also Hund, der zwar bellt, aber nicht nach vorne geht.
    Das selbe gilt für den Großen Schweizer Sennenhund, den ich ebenfalls vorgeschlagen hätte.
    Meine beste Freundin hat zusammen mit ihrem Mann einen großen Milchviehbetrieb, auf dem auch drei GSS herumlaufen. Die werden ebenfalls nachts draußen gehalten. Die Hunde sind zum Aufpassen da. Das tun sie auch. Allerdings konnte ich den Betrieb bisher immer ohne Probleme betreten. Die Hunde bellen, sind aber dann nett und unaufdringlich. Ansonsten sind das ganz genügsame, liebe Bollerköppe, die den Hof nicht verlassen und mit oder ohne Gassi zufrieden ihren Alltag leben.

    Ich wohne auch auf dem Land. Unsere Spaziergänge sind sehr einsam und finden in abgelegenen Gegenden statt. Jedoch nehme ich die Umgebung Wald überhaupt nicht als Bedrohung wahr. Ganz im Gegenteil. Ich kann ganz problemlos im Dunkeln durch den Wald spazieren oder Joggen. Wenn ich nachts durch die Stadt müsste, würde mir allerdings richtig die Pumpe gehen.
    Ich antworte einfach mal nacheinander.

    Habt ihr Pfefferspray bei euch ? Sonstige Abwehrmittel oder ähnliches ?

    Nein. So etwas führe ich überhaupt nicht mit. Darüber habe ich auch nie nachgedacht. das einzige, was immer dabei sein muss, ist mein Handy. Aber auch nur mit dem Hintergrund, dass ich mich oder die Hunde sich verletzen könnten oder ein anderer Notfall eintritt.

    Gehört ihr zu der Gruppe die sich schon alleine im Wald gruseln oder sich denken :,, Pff, was soll schon sein!'' ?
    Nein,ich grusele mich im Wald alleine überhaupt nicht. Schon als Kind habe ich im Wald gespielt. Ich fühle mich dort eigentlich so wohl wie nirgends sonst auf der Welt.

    Habt ihr euch schon mal verteidigen müssen ?
    Ja. Aber das war nicht im Wald, sondern an Karneval. Mitten in der Stadt und unter Leuten. :roll:

    Würde euch euer Hund verteidigen ?
    Ja. Davon ist bei meiner Rasse auszugehen. Der Wach,-und Schutztrieb des Aussies ist mir deshalb mehr als recht und auch ein Kriterium, weshalb ich mich immer wieder für diese Rasse entscheiden würde. Eben WEIL ich immer alleine im Wald laufe. Denen entgeht nichts und sie sind absolut keine Feiglinge. Wie weit sie konkret gehen würden, weiß ich nicht. Aber knurren, bellen, anspringen wäre auf jeden Fall drin. Wer von beiden seine Zähne einsetzen würde, kann ich so nicht sagen...ich möchte auch eigentlich nicht in die Situation kommen.

    Wie lange ist ein Junghund eigentlich ein 'Junghund'?

    Bis 3(?).

    Also grob sagt man, dass ein Hund bis zu einem Alter von 18 Monaten als Junghund gilt, aber es gibt Hunde, die sich tatsächlich noch bis zum dritten Lebensjahr wie Junghunde verhalten. Das ist ganz individuell. Ich habe beides hier. Einmal Bliss, die mit rund 15 Monaten schon so klar, fertig und reif war, dass es eigentlich keine typischen Junghundeprobleme mehr gab. Sie wurde gerade zu dem Zeitpunkt zum dritten Mal läufig und ich würde sie jetzt, mit knapp zwei Jahren als "junge Erwachsene" bezeichnen. Sie ist noch in vielen Dingen unsicher. Das liegt aber nicht an irgendeiner Pubertätsphase, sondern an der fehlenden Lebenserfahrung.
    Tex ist der andere Typ. Der war tatsächlich Spätentwickler und erst mit drei Jahren völlig frei von rotziger Tennieattitüde aber dann auch gleich sehr vernünftig, erwachsen und sicher.
    Auch im Hundeverein erlebe ich das "Erwachsenwerden" ganz unterschiedlich und individuell.

    Ansonten würde ich einen großen Fokus auf Frustrationstoleranz setzen. Meine beiden leben intakt zusammen und auch wärend der Stehtage wird nur Nachts getrennt. Da muss Lennox einfach auf ein "Nein" sein Vorhaben unterbrechen.

    Ist kein Zauberwerk nur Training..

    So läuft das hier auch und ich sehe das genauso. Rüden, sofern sie nicht hypersexuell sind, müssen erst lernen, mit läufigen Hündinnen in der Nähe umzugehen. Ich würde ihn auch nicht mehr an der Tür rumlungern lassen.
    Zusätzlich würde ich auch für genug Bewegung sorgen. Das baut Stress ab.

    Ich platze gleich.... :flucht:
    Seit 20 Minuten fiept das Hundetier ununterbrochen, weil es JETZT Futter will. Rennt um meinen Stuhl herum und versucht mich irgendwie davon wegzulocken. Also wollte ich wenigstens warten bis sie mal 2 Minuten die Klappe hält und mich in Ruhe lässt, bevor ich das Abendessen serviere. Aber die hört nicht auf... Dieser alte Sturkopf!! :rotekarte: Ich muss standhaft bleiben... :fear:

    Öhm...schick sie doch weg. Tür zu und gut.
    Bliss hat das anfangs auch versucht. Wenn es mir zu bunt wurde, hab ich sie aus dem Raum geschickt, Tür zu. Ende Gelände. ich lass mich doch nicht stressen...

    Ich habe so das Gefühl, dass viele Ersthundehalter es auch übertreiben. mit den Anschaffungen. Man will alles richtig machen und kauft mitunter viel kram, den man eigentlich nicht braucht. Bei erfahrenen Hundehaltern erlebe ich genau das Gegenteil. Die kaufen anfangs günstig nur das Nötigste ein und warten dann mit den großen, teuren Anschaffungen so lange, bis es sich wirklich lohnt (Bei Geschirre, Boxen usw). An Grundausstattung braucht man eigentlich nicht viel und man merkt später ganz deutlich, was man braucht. Und dann erst lohnt es sich, gewisse Dinge zu kaufen.

    Was aber wirklich Gold wert ist, ist gute Kleidung und wetterfeste Schuhe. Das haben wir aber zb auch erst festgestellt, als das Hundchen schon da war. :D