Ich kann verstehen, dass dich das ärgert. Mich ärgert es auch tierisch, weil es einfach ein schlechtes Bild auf und Hundehalter wirft. Ich habe in der Stadt immer Beutel dabei und entferne die Hinterlassenschaften meiner Hunde, wenn sie denn dort hinmachen sollten. Passiert aber eigentlich nie.
Allerdings lebe ich auf dem Land, bin nicht darauf angewiesen, Hundewiesen zu beuchen oder in Parks zu laufen. Das sind öffentliche Plätze und ich halte es für absolut asozial da die Haufen liegen zu lassen. Meine Hunde verdrücken sich tief ins Gebüsch im Wald, um ihr Geschäft zu machen. Da stört es niemanden und ich lasse es dort liegen. So machen das hier eigentlich alle. Von Wiesen sammele ich den Hundekot auf, weil ich es auch nicht gut finde, die als Hundeklo zu benutzen.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Meine Züchterin lässt ab der vierten Woche langsam aussuchen und hilft bei der Zuteilung. Da kann man auch schon ein wenig die Charaktere einschätzen. Bis dahin würde ich mir an deiner Stelle überlegen, was für einen Hund ich eigentlich in meinem Leben möchte. Einen aktiven Sportskumpel? Einen gemütlichen Begleiter? Einen der ein wenig von allem ist? Das würde ich nicht an der Farbe festmachen.
Ich selbst habe eine Rasse, bei der mir ganz viele Farben super gefallen und super viele Frabkombis möglich sind. Dennoch würde ich immer zuerst nach Eignung/Charakter aussuchen. Die Farbe ist am Ende nicht das, was einen im Zusammenleben glücklich macht ;). -
Was mich ehrlich gesagt bei CM an meisten schockiert, sind nicht nur seine Methoden, sondern auch die HH, die das mit ihren Hunden machen lassen..
Hmm die haben doch meist selbst null Ahnung und vergöttern den Mann. Wundert mich also nicht.
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Da esse ich gerade genüsslich meinen Salat, öffne aus Neugierde diesen Thread und nun is mir schlecht
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Ich bin grad einfach nur happy. In den letzten Wochen hat Bliss mehr als deutlich bewiesen, dass das Alleinbleiben überhaupt kein Problem mehr ist. Ich bin stolz, erleichtert und froh, dass mein Mamahund endlich stressfrei ohne mich sein kann. Mittlerweile auch in der ganzen Bude, ohne umzudekorieren. Ich freu mich.

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CM schaue ich auch anders als Rütter. Das gebe ich zu. Bei Rütter kann ich einfach viel mit nem Lächeln und nem Kopfschütteln abtun. Es ist leichte Unterhaltung und er eben ein lustiger Gutelaunebär. Bei CM interessieren mich ganz andere Gesichtspunkte. Ich finde es immer wieder absolut irre, wie in den USA scheinbar Hunde gehalten werden und wie mit ihren Problemen umgegangen wird bzw was für diese Leute überhaupt Probleme sind. Das finde ich schon interessant...
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In alle Folgen, die ich gesehen haben (was sicher nicht alle sind, die es gibt), spulen die Hunde die volle Palette an Beschwichtigungssignalen ab. CM berücksichtigt das leider überhaupt nicht und baut weiterhin massiven druck auf. Mal ganz davon abgesehen, dass das kein Klima ist, in dem ein Hund tatsächlich etwas lernen kann, halte ich auch das für Tierquälerei. Das ist enormer psychischer Druck und wirkt auf mich einfach sehr unprofessionell. Es ist schön, dass CM immer von Energie redet. Aber auch das ist keine Einbahnstraße. Würde er die "Energie" der Hunde richtig deuten, würde er den Druck rausnehmen, wenn der Hund ihm die Signale liefert.
Ich denke schon, dass man die Show anders sieht, wenn man tatsächlich mal den Ton ausmacht und nur die Reaktionen der Hunde beobachtet.
Edit: Die Folge von Shadow zu sehen, finde ich jedesmal furchtbar...
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Meiner Hündin gegenüber würde ich mich genauso verhalten. Muss ich aber gar nicht, weil die einfach nicht testet und mir alles recht machen will. Dafür bekommt sie in anderen Situationen gesagt, dass sie sich gerade verhält wie ein Idiot. Zum Beispiel, wenn sie ihre herrische Art an Schwächeren ausleben will. Will ich nicht...sag ich ihr.
Ich verstelle mich nicht im alltäglichen Umgang mit meinen Hunden. Ich finde das auch nicht fair und es ist für mich keine Basis für ein Miteinander. Sie sollen mich einschätzen können und ich möchte nicht dauernd meine Gefühle unterdrücken. Sie sollen wissen, wann mir etwas wirklich gefällt und wann man besser nicht rumdiskutiert. Das ist für mich authentisches Verhalten.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es relativ selten vorkommt, dass ich wirklich richtig rumpampe. Eben weil die mir sehr wichtigen, feststehenden Regeln hier nicht ständig neu diskutiert werden. Meine Trainerin hält mich sogar noch für zu weich, weil ich eben selten aus der Haut fahre.
Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass hier viele Sachen einfach gerne falsch verstanden werden WOLLEN, weil sie irgendwie nicht ins eigene Weltbild passen.

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@HollyAussie: Dann ist die kurze Leine vielleicht im Moment einfach das beste Mittel, um Orientierung an dir zu üben. Du kannst auch mal versuchen, ihr täglich etwas mehr raum zu geben. Aber nur so viel und so lange, wie sie ansprechbar bleibt. So kannst du dich an einen größeren Radius langsam rantasten.
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wenn ich mich stattdessen verstelle und den Hund fröhlich rufe, dann kommt er viel eher. Soweit jedenfalls meine Erfahrung. Deshalb halte ich vom Ruf nach Authentizität nichts.
Meine Erfahrung ist anders. Jedenfalls bei einem meiner Hunde. Wenn der nicht kommen will, dann kommt der nicht, egal wie nett ich bin. Weil was anderes wichtiger ist, weil er die bestehenden Grenzen testen will. Das dulde ich nicht. Da werde ich muffelig. Deshalb wird er auch mal angemuckert, wenn er beim ersten, freundlichen Rufen meint, nicht kommen zu müssen. Beim nächsten rufen klappt es dann wieder.