Beiträge von DiemitdenAussies

    müssen immer 8 von 9 Hunden rumsitzen, während einer läuft? und als Anfänger konnten wir jetzt ein paarmal über niedrige Hürden hüpfen, den Tunnel kennen lernen und dreimal über die Wand innerhalb von 2,5h.

    Das ist gar nicht so verkehrt, wenn die Hunde lernen, dass Ruhe herrschen soll und sie warten müssen während andere laufen. Scheint am Anfang noch Pipifax, ist aber für manche Hunde, die im Agi richtig Trieb entwickeln, irgendwann absolut ein Problem. 8-9 Hund ist natürlich lange. Man lernt zwar auch beim Zuschauen bei anderen viel, aber Langeweile sollte nicht aufkommen. Wir haben dann immer in zwei Gruppen gearbeitet. Die einen zB an der Wand, die anderen am Reifen oder am Slalom.

    Ich kenne leider nur eher dünn nervige weiße Schweizer SChäferhunde... darum wäre meine persönliche Erfahrung damit nicht so ganz deiner Beschreibung kompatibel. Aber ich kenne auch nicht sehr viele.

    Also also Sensibelchen und dünn nervig würde ich diese Hunde auch beschreiben. Meine Bekannte kann es halt händeln. Sie hat jahrelange Erfahrung mit der Rasse. Das ist, wie bei jeder Rasse, eine individuelle Geschichte. Wers mag...

    Ich finde ja Spitze ganz super für solche Familien. Nen Molossor fände ich aber auch passend.
    Labbi auch...wenn Showlinie.

    Edit: Achso...was hältst du vom Collie? =)

    Hallo.
    Eine gute Bekannte hat seit Jahren weiße Schäferhunde. Sie hat selbst Kinder und Enkelkinder und das klappt dort ganz prima. Auch ohne Hundesport mit normaler Auslastung. Ob das jetzt typisch ist, weiß ich nicht. Schau dazu doch mal in diesen Thread rein: Weißer Schäferhund Besitzer . Da kann man dir sicher Fragen zum Wesen und zu den Bedürfnissen der Rasse beantworten.

    Mein Wunsch nach Schutz ist wahrscheinlich meiner Angst vor Einbrechern und Gewalttätern geschuldet. :-P Wenn wir zB mit dem Hund meiner Tante unterwegs sind, weiß ich ganz genau, dass er nicht zulassen würde, dass jemand gewaltsam an den Kinderwagen geht. So etwas wünsche ich mir.

    Überlege dir ganz genau, ob du einen Hund mit Schutztrieb möchtest. Ich habe Hunde mit Schutztrieb und ja, die würden dazwischen gehen, wenn mir einer blöd kommt. Bei falscher Handhabung entscheiden solche Hunde aber mitunter selbst wer ein unheimlicher Typ ist und nicht in deine Nähe kommen darf. Es benötigt einiges an Erziehung und Konsequenz, so einem Hund zu vermitteln, dass man erstmal selbst entscheiden möchte, wen man duldet und wen nicht. Und dadurch können auch gefährliche Situationen entstehen. Das wurde ja hier schon genannt. Schlimmstenfalls musst du immer einen Daumen drauf haben. Das ist nicht für jeden etwas.

    Es reicht meist schon, überhaupt einen Hund dabei zu haben. Einen großen sowieso. Es muss ja erstmal niemand wissen, dass er lammfromm ist.

    Ich bin sooo stolz. Wir hatten gleich zwei tolle Erfolgerlebnisse auf einer Runde.

    1. Pferdebegegnung.
    Die sind hier immer super selten, weil es hier zwar viele Reiter gibt, aber die tummeln sich meistens woanders und zu anderen Zeiten. Jedenfalls kam der Reiter hinter uns her, ich ging ein Stückchen in den Wald und ließ ihn vorbei. Bliss hat nur geschaut. Kein Mucks. Dann trabte der Reiter an. Ich dachte schon: okay, jetzt kommt Bewegung rein...das könnte ein Problem werden. Aber nichts. Bliss blieb super ruhig neben mir stehen! :hurra: Das fand ich schon ganz ganz toll!

    2. Hundebegegnung.
    Uns kam auf einer ruhigen Straße frontal ein Spitz entgegen. Das sind die Begegnungssituationen, die für Bliss manchmal noch schwierig sind, wenn sie angeleint stattfinden. Ich bin dann demonstrativ eine Schräge gelaufen. Bliss blieb am Bein. Als der Hund auf unserer Höhe war, habe ich ihm den Rücken zugedreht. Bliss drehte mit, entspannte sich und hat nur kurz hinterhergeschaut. :applaus:

    Sie bekommt weniger als die empfohlene Menge Wolfsblut Hundefutter und scheint damit zufrieden.
    Sie wäre auch nicht abgeneigt, wenn man ihr mehr gäbe, weil sie ein guter Esser ist, aber sie klaut jetzt nicht oder verhält sich merkwürdig. Auch hält sie ihr Gewicht sehr gut.
    Dann lieber die geringere Menge und bei Bedarf nach oben anpassen?

    Ich widerspreche Dir aber, was das Kläffen angeht. Denn es sagt schon eine ganze Menge über die Hunde aus, die trotz der Kläffer um sie herum eben NICHT kläffen. Bei denen kann ich mir kaum vorstellen, daß sie es zu Hause tun würden. Klar, die Kläffer im Tierheim können auch zu Hause ganz ruhig sein, wahrscheinlich aber erst nach harter Arbeit.

    Wieso gehst du davon aus? Man muss die Motivation erkennen, aus der heraus ein Hund kläfft. Kanalisiert er dadurch Frust oder Erregung, Freude? Bellt er, weil er "wacht" oder weil er mit anderen, erregten Hunden mitmacht?
    In einem ruhigen haus kann das sich durchaus umkehren. Da kann der ruhige Hund plötzlich den Wachmannn raushängen lassen, wenn er sicher wird und der "Kläffer" aus dem Tierheim ist zuhause so entspannt, dass er keinen Mucks macht. Wie ein Tierheimhund am Ende wirklich ist, zeigt sich meist erst einige Wochen nach dem Einzug, wenn der Hund "aufgetaut" ist. ich wäre da mit voreiligen Schlüssen sehr vorsichtig.

    Ich meinte das durchaus ernst, daß ich das noch nie in meinem Leben mit Hunden erlebt habe, ganz, ganz selten geben mir fremde Hunde zu verstehen, daß sie nichts mit mir zu tun haben wollen. Das akzeptiere ich natürlich. Aber die überwältigende Mehrzahl der Hunde, mit denen ich Kontakt aufbauen wollte, haben dies freudig getan. Dabei gehe ich nie auf Hunde einfach so zu und fasse sie an, ich lasse sie immer zu mir kommen, dabei habe ich auch noch nie erlebt, daß ich angegriffen wurde, aber natürlich sehr häufig, daß sie mich anspringen, freudig erregt sind und sich äußerst gerne anfassen lassen. Im Zweifel kommen sie, begutachten mich und gehen wieder.Nur dieses vollständige Ignorieren hat mich tatsächlich sehr überrascht.

    Wenn du bisher Hunden begegnet bist, die immer ein super Zuhause hatten, früh gelernt haben, dass Menschen toll sind und keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, wundert es mich nicht, dass dir diese Begegnung seltsam vorkam.
    Ich halte sie dennoch nicht für unnormal. Du bist ein (weiterer) fremder Mensch im Tierheim für den Hund. Sein Verhalten ist nicht sonderbar. Hunde sind Opportunisten. Wieso sollten sie sich einfach so anbiedern? Besonders, wenn du dich nicht um sie bemühst und dich nicht interessant machst? ;)