Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich finde das alles auch sehr merkwürdig. Kann es sein, dass ihr von irgendwem angeschwärzt wurdet?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das OA einfach so aus dem nichts heraus bei einem vorbeischaut und dann auch noch einen Wesenstest anordnet. Der Hund hat nur gebellt und den Hund beim ersten Vorfall mit der Kabbelei doch auch nicht verletzt oder? Ich erkenne da keinen Grund, einen Wesenstest zu verordnen.

    Und ja.In NRW können Leinen,-und Maulkorbpflicht sowie eine erhöhte Steuer auf HH zukommen, deren Hunde als "gefährlich" eingestuft wurden. Wie der Wesenstest genau ausschaut, weiß ich leider nicht.

    Rute unten bedeutet gemeinhin Konzentration und aber auch Aufmerksamkeit im Sinne von "ich bin bei meinem Hundeführer".

    Rute aufgestellt dagegen deutet eher auf Erregung/Anspannung hin, man will aber einen Hund, der sicher in seinem Handeln ist und vor allem zuhört!

    Ich denke, das ist aber sehr individuell und die Rutenhaltung beim Arbeiten ist einfach unterschiedlich je nach Hund. Es ist nicht unbedingt wie beim Border, wo Rute unten praktisch immer = "geschlossene Haltung" bedeutet.

    Bei meiner Liesl habe ich aber schon beobachtet, dass sie zugänglicher war, je weiter unten die Rute beim Arbeiten war. Rute oben war eher ein Zeichen für Unaufmerksamkeit und "ich mach mal wie ich denke, egal was Frauchen meint".

    Ist bei ihr nicht nur beim Hüten so (gewesen), sondern auch bei anderem Hundesport. Wobei.. Wenn ich an Unterordnung denke, da ist ihre Erwartungshaltung so groß, dass die Rute praktisch immer senkrecht nach oben steht *lach*. Beim Canicross ist es wieder anders…

    Danke für deinen Beitrag. Das deckt sich ja inetwa mit meiner Einschätzung.
    Bei Bliss ist die hoch getragene Rute in der Unterordnung auch Zeichen von einer hohen Erwartungshaltung und damit zusammenhängender Anspannung. Unkonzentriert ist sie dann aber überhaupt nicht. Deswegen finde ich interessant, wie es beim Hüten ist so ist. =)

    Ich habe mal eine Frage an die, die mit ihren Aussies hüten. :winken:

    Irgendwo habe ich mal gelesen (ich weiß leider nicht mehr wo), dass es erwünscht und ein Qualitätsmerkmal ist, wenn beim Hüten die Rute niedrig getragen wird. Kann mir jemand den Grund erklären? Ich vermute, dass das ein Anzeichen für Ruhe und Konzentration ist. Liege ich damit richtig? Und gibt es dann einen Unterschied zu anderer Arbeit? Im Sport sehe ich nämlich die meisten Aussie-Ruten (sofern vorhanden) bei Konzentration und hoher Motivation erhoben. Bliss hat dann den typischen Aussie-Kringel. :D Tex hat bei richtig guter Stimmung im Sport ein wedelndes "Fähnchen". Niedrig tragen meine ihre Ruten sonst nur in absolutem Entspannungszustand.

    Wäre toll, wenn mich jemand bezüglich Rutenhaltung beim Hüten aufklären könnte. =)
    Wie tragen eure ihre Ruten so? Beim hüten oder auch beim Sport...

    Also ich glaub ich hab sowas wie nen umgedrehten Werwolf.

    Sobald der Mond aufgeht, verwandelt sich mein derzeit nervöses unsicheres Zickentier in einen Streber, der nicht von meiner Seite weicht, nicht zieht, total kontrollierbar ist und absolut gechillt. Ist ja schön, dass ihr unsere Ausflüge im Dunkeln so viel Sicherheit und Entspannung vermitteln, aber ich hätte das dann doch gerne auch mal langsam wieder tagsüber. Da ist langsam zwar eine Besserung in allen Problempunkten zu merken, doch im Dunkeln zeigt Bliss, was für ein toller, führiger Hund sie eigentlich ist...mein umgekehrter Werwolf... :headbash: :tropf:

    War euer erster Hund ein Zufall?

    Nein. Mein allererster Hund war unser Familienhund Joy. Ein Aussie. Unsere ganze Familie wollte einen Hund und wir haben nach einer Rasse gesucht, die gut passen könnte. Gestoßen sind wir auf den Aussie und nach langer Informationsphase und sehr schwieriger Züchtersuche zog 1997 Joy bei uns ein. Mein erster ganz eigener Hund war ein BC-Spitz Mix. Da war ich 14. Die hat mich insofern geprägt, dass ich Freude am Hundesport entdeckt habe.

    Habt ihr euch die Rasse/Mischung/Typ bewusst rausgesucht?

    Wie oben bereits geschrieben. Die Auswahl erfolgte bewusst. Auch danach wurden es immer bewusst Aussies.

    Hat die damalige Rassewahl damals gepasst, aber heute nicht mehr? (bei denen, die die Rasse welchselten)

    Es passt immer noch. Allerdings soll der nächste Hund ein DSH werden. Nicht, weil der Aussie nicht mehr passt, sondern weil ich gerne einen spezielleren Hund für den Sport hätte. Aussies wird es hier aber immer geben.

    Ja, die Oberschenkel sind bei mir auch das Problem. Ich finde das total unangenehm. und nochmal was Langes unter der Laufhose anzuhaben stört mich irgendwie.
    Ich habe jetzt diese Hose und diese Schuhe. ich hoffe damit bin ich erstmal wieder gut ausgestattet. Ein wenig heule ich meinen alten Laufschuhen ja doch nach...die haben mir gute Dienste geleistet (auch im Hundesport). Ich hoffe mit denen bin ich genauso zufrieden =).

    Ich habe auch nie versucht, meine Hunde verträglicher zu machen. Meine Hündin ist nicht grundsätzlich unverträglich, aber recht unsicher im Umgang mit Fremdhunden und sie kann deshalb eigentlich gut auf sie verzichten. Mit ihr arbeite ich deshalb lediglich daran, dass fremde Hunde sie nicht mehr so nervös machen und versuche ihr zu vermitteln, dass sie nicht gleich voll aus der Haut fahren und nen Hysterieanfall bekommen muss, wenn sich ein fremder Hund nähert. Das klappt sehr langsam immer besser und sie ist schon schön ansprechbar und mittlerweile leise bei Fremdhundesichtung. Dass sie irgendwann super verträglich ist, ist nicht unser Ziel. Sie soll andere Hunde ignorieren können und sich stattdessen an mir orientieren. Das reicht mir. Da wir nie mit fremden Hunden laufen und auch super selten welchen begegnen, ist das für mich völlig in Ordnung.
    Mein Rüde ist eigentlich sehr unproblematisch, aber von gleichgroßen intakten Rüden im selben Alter halte ich ihn dennoch fern. Sprich: Mit so einem würde ich ihn nicht laufen lassen. Die darf er blöd finden, soll sie aber einfach nicht weiter beachten. Das haben wir über die Jahre auch schon sehr gut geschafft und ich würde mir nur noch bei seinen beiden Erzfeinden Sorgen machen.

    Ich verlange, dass er sich benimmt und sich nicht wahllos auf Artgenossen stürzt, aber mögen muss er keinen.

    Dieser Satz trifft es eigentlich auf den Punkt. mehr verlange ich von meinen beiden Hunden nicht.