Ich empfehle allen, wo die Hunde sich schnell setzen: Gebt das Zeichen für Platz, sobald der Hund beginnt sich mit dem Po Richtung Boden zu bewegen. Dann sollte das passen
So wurde mir das auch erklärt. Klappt gut! ![]()
Ich empfehle allen, wo die Hunde sich schnell setzen: Gebt das Zeichen für Platz, sobald der Hund beginnt sich mit dem Po Richtung Boden zu bewegen. Dann sollte das passen
So wurde mir das auch erklärt. Klappt gut! ![]()
Ich finde es übrigens wichtig, dass mein Hund einen relativ hohen Stresspegel aushalten kann. Er muss das nicht jedes WE mitmachen aber so weiß ich, ich hab nen wesenfesten Hund und kein Nervenbündel.
Ich auch. Selbst Bliss, mein kleiner Märzhase, kann problemlos solche Situationen ab. Ja, es ist stressig, ja es ist nicht schön, aber ja, ich will, dass sie das abkann. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Hundemesse: Ich bin lieber alleine dort, weil es mich einfach nervt, meine Hunde dabei zu haben, immer auf sie achten zu müssen etc. Deshalb nehme ich sie im Alltag auch nicht mit. Ich habe Hundezeit und Kathrinzeit.
Jetzt war ich aber im Oktober mit Bliss in Dortmund auf der Messe, weil dort die Augenuntersuchung günstiger angeboten wurde. Da musste sie eben durch. Und das hat sie prima gemacht. Ehrlich gesagt hätte ich es zum kotzen gefunden, wenn die da steil gegangen wäre. Das stresst MICH total und deshalb trainiere ich auch unangenehme Situationen. Das sind ja auch Ausnahmefälle und keine alltäglichen Dinge.
Mein Ziel fürs kommende Jahr ist es einfach, in Turniere einzusteigen. Dann mal schauen, wie wir so durch kommen ![]()
Der Hund muss also auf Kommando aus dem Vorsitz sowohl ins Fuß eindrehen können als auch hinter dem Rücken ins Fuß gehen? Nutzt ihr da unterschiedliche Kommandos oder wie unterscheidet ihr das?
Ich habe unterschiedliche Kommandos. Fürs linksrum Kommen sage ich halt "Fuß". Dann dreht Bliss ein in die Fußposition. Beim rechts rum Kommen, strecke ich meine rechte Hand nach unten und sage dann "rum".
Ist es egal, ob der Hund bei der Kehrtwende hinter dem Rücken wechselt oder am Bein mitdreht? Oder muss er beides können und wie unterscheidet ihr das für den Hund?
Er muss beides können, da das zwei verschiedene Übungen sind. Die Linkskehrtwende ist bei mir überhaupt nicht mit Kommando besetzt. Bliss dreht am Bein mit und gut. Die normale Kehrtwende markiere ich für sie kurz mit dem Wort "Kehrt". Allerdings erkennt Bliss die Übung mittlerweile schon an meiner Körpersprache. Das kollidiert manchmal nur, wenn sie absolut unkonzentriert ist.
Im RO darfst du sowohl Stimmhilfen als auch Körperhilfen geben. Gibt man beides, muss es gleichzeitig gemacht werden, damit es nicht als Doppelkommando gilt.
Ja den gibt es auch, klar. Ich meine nur, dass der Vorsitz nicht immer an einen Abruf gekoppelt ist, wie in der klassischen Unterordnung.
Hier habe ich einen schönen Vorsitz gefunden:
Ab Minute 1:15.
Rein theoretisch dürfte die HF in der Beginnerklasse bis zu vier Schritte machen, um den Hund gerade zu ziehen.
Vielleicht kannst du dir jetzt etwas besser vorstellen, wie der Vorsitz im RO aussieht.
Ich wollte doch bloß wissen, ob es mehr um den Abruf geht oder ums Positionseinnehmen und halten aus jeder Lebenslage.
Es geht um das Einnehmen der Position. Also um das tatsächliche VorSITZEN. Die Übung ist beim RO NICHT an einen Abruf gekoppelt. Die Übung schaut aus, wie von @Myheidi beschrieben und endet immer anders. Mal kommt der Hund linksrum ins Fuß, mal rechtsrum, einmal muss er sitzen, beim nächsten Mal geht es direkt weiter.
Die meisten Fragen sind Agriffe. Manche direkter und andere versteckter.
Ich schau echt gleich mal was ihr für Hunde habt und greife individuell an
Ach weißte...so viele finden meine Rasse reichlich bekloppt und ehrlich gesagt ist mir das piepegal.
Und individuell angreifen? Hmm ja wie denn, wenn man die Hunde nicht kennt? So a la "Dein Hund hat doofe Ohren" (was bei meiner Hündin sogar stimmt
)?
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass man deinen Hund (nicht die Mischung) angegriffen hat. Wäre auch reichlich albern...
Meine bekommen Rindekopfhaut und Rinderklauen. Alles andere ist zu schnell weg. Eine Kauwurzel habe ich auch, aber die wird nicht so oft genommen.
Meine Hunde sind da sehr unterschiedlich.
Meine Hündin ist sehr aufmerksam, schaut alle 20-30 Sekunden bei mir nach dem Rechten, orientiert sich bei Unsicherheit sehr an mir (kommt von selbst), hört auf Pfiff, ohne dass ich das großartig üben musste und lässt sich damit auch von Dingen abrufen, die super interessant sind (Fremdhundesichtung, Mauselöcher, Krähen auf dem Feld).
Mein Rüde ist sehr selbstständig, macht lieber sein eigenes Ding, findet "sinnloses" (in seinen Augen) Rankommen irgendwie unnötig und wägt gerne mal ab, ob er nicht lieber doch erst noch markieren geht. Den muss man, je nach Situation, schonmal 3 bis 4 mal rufen, bis der kommt. Er hat allerdings eine super Impulskontrolle, weshalb ich im Freilauf ganz anders mit ihm umgehen kann, als mit meiner Hündin. Ihn lasse ich lieber auf Distanz (sein Radius sind etwa 10-15 Meter) stoppen oder absitzen und sammele ihn dann ein oder gehe mit ihm gemeinsam weiter. Das führt er besser und zuverlässiger aus, als den Rückruf. Und das, obwohl ich den Rückruf im ersten Jahr sehr penibel an der Schleppleine und tollen Leckerlis und Action nach dem Kommen geübt habe und immer zwischendurch genau so wieder auffrische.
Bei uns ist der derzeitige Standpunkt, dass wir den Abruf neu aufbauen und üben müssen, da sie sonst immer nur kam wann sie wollte.
Und leider ist sie auch nicht wirklich aufmerksam und schaut was wir machen, sondern sie möchte eher gern ihr eigenes Ding machen
Wie alt ist denn dein Hund und wie hast du bisher trainiert?