Beiträge von DiemitdenAussies

    Bestraft habe ich nicht. Ich weiß nicht wofür, also wie es gemeint war, deshalb strafe ich den Hund nicht. Und dem angepinkelten Mann hilft das nun auch nicht, wenn ich meinen Hund für eine verhalten diszipliniere, das ich in dem Moment nicht deuten kann und das vielleicht gar keine negative Bedeutung hatte. :ka:

    Also beim Homo Sapiens ist anpinkel eindeutig eine herabwürdigende Geste.

    Ist das beim Canis lupus familiaris auch so?
    Ich denke nein.

    Das denke ich auch...
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich so perplex war, dass ich auch im Timing verkackt hätte und viel zu spät mit dem Maßregeln gekommen wäre, wenn ich es irgendwie hätte deuten können. Ich habs dann einfach hingenommen, war auch nicht wirklich sauer sondern tatsächlich nur ratlos,habe mich entschuldigt und angeboten die Hose reinigen zu lassen. Der Mann hat lachend abgewunken und es war vom Tisch. Das ist jetzt fast zwei Jahre her und kam seitdem nie wieder vor.

    @ U und M: Zu der Abnehm-Sache. Ich bin kein Tierarzt oder Ernährungsexperte. Aus meinem eigenen Bauchgefühl würde ich entscheiden, ob es ungefährlich oder mir doch eher unheimlich ist. Würde der Hund sehr dünn, wäre er schlapp, wäre er irgendwie komisch und würde garnichts fressen, fände ich das wohl bedenklich und würde den Hund mal vom Tierarzt ansehen lassen. Wird einfach nur gemäkelt, der Hund ist sonst fit und baut nicht auffällig ab, würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Wenn ein 20 Kilo-Hund zwei Kilo in dieser Zeit abnimmt, finde ich das noch zu verknusen. Bei einem 10 Kilo-Hund würde ich mir allerdings Gedanken machen.

    Beim Junghund ist es natürlich etwas kniffelig. Allerdings dürfte bei einem 10 Monat alten Hund auch höhenmäßig nicht mehr arg viel passieren.

    Mein Rüde hat einmal in seinem Leben einen Menschen angepinkelt. Er lief als adulter Rüde in der Welpengruppe mit und latschte ganz zielstrebig zu einem der Welpenbesitzer und hob das Bein. Ich hab das erstmal gar nicht kapiert. Es gab genügend Möglichkeiten zum Pinkeln, er ist nicht der Typ für "Machtspielchen" und so ein Verhalten kannte ich bis dahin überhaupt nicht von ihm. Tex ist ein sehr offener und souveräner Hund. Fremde Menschen stressen ihn nicht. Schon gar nicht, wenn sie einfach herumstehen und ihn in Ruhe lassen. Seinen "Job" in der Welpengruppe kennt er. Das war also auch keine neue Situation zwischen den Knirpsen. Die Trainerin meinte, dass es ein Ausdruck von "mit dir und deinem Hund kann ich nix anfangen, aber ihr gehört dazu" sein könnte. Das habe ich aber nicht so recht verstanden. Weiß jemand etwas in die Richtung?

    Ich glaube nicht, dass es etwas gutes ist, dass viele Aussies (und auch andere Hütehunde oder Hütehundmixe) oft ein Problem mit Reizen haben. Das ist jetzt nichts worauf man stolz sein kann (und so hab ichs auch nicht verstanden) sondern eine Schwäche dieser Art Hunde, der sich @Streichelmonster bewusst ist... Und deshalb besonderen Wert auf solche Übungen legt.

    Andere Hundetypen haben andere Schwächen. So ist das eben, deswegen ist keiner besser oder schlechter.

    Nicht immer gleich angegriffen fühlen :streichel:

    So war es gemeint. :gut:

    Wysiwyg schrieb:

    Der Vortrag darüber, dass deine ach so anspruchsvolle Rasse mit Stress nicht klarkommt, war sicher absolut scherzhaft gemeint... Ich verzieh mich dann mal mit meinem popeligen Mischling....

    Nicht alles in den falschen Hals bekommen. Tu ich bei deinem herablassenden Post hier ja auch nicht :P. Ich habe weder dich angegriffen noch irgendetwas gegen Mischlinge gesagt (hatte selbst einen ;) ). Deshalb beruhig dich mal wieder. Aber manche Leute fühlen sich halt schnell auf den Schlips getreten. Kann man nix gegen machen. Und Vorträge halte ich auch nicht...wir sind hier nicht in der Uni ;). Aber man kann sich Worte halt auch selbst so drehen, dass sie einem wehtun, gelle ;).

    Also ich lasse meine schon lieber alleine, als sie zu sowas mitzunehmen. Zum einen, weil ich da recht egoistisch bin und auch mal ohne Hunde sein mag und zum anderen, weil das echt Stress ist für meine Hunde. Also so richtig. Die verhalten sich völlig ruhig und unauffällig, aber ich kenne meine Hunde und sehe ihnen an, dass sie überall woanders lieber wären als auf dem Markt/der Messe. Zuhause sind meine über Stunden entspannt und pennen. Da, wo viele Reize sind, ist allerdings Stress vorprogrammiert (besonders bei dieser Rasse). Im Notfall sollen sie das abkönnen. Kann ja immer mal irgendwie ne Situation vorkommen, in der man mal durch sowas durch muss (zB die Augenuntersuchung in der Messehalle). Deshalb trainiere ich hin und wieder auch Trubel. Aber alleine lassen ist hier für den Alltag die deutlich bessere Wahl für uns. Ganz besonders für meine Hunde, aber eben auch für mich. Das muss natürlich jeder selber entscheiden.