Beiträge von DiemitdenAussies

    Hier wohnen Hündin und Rüde zusammen...beide intakt. Genau genommen leben hier im Haus nun drei intakte Hündinnen und dazwischen eben mein unkastrierter Rüde. Ich würde niemals auf die Idee kommen, mich in meiner Hundewahl irgendwie anderen zuliebe zu beschränken. Hier zieht ein, was gerade passt und ich mag beide Geschlechter sehr. Wenn meine Hündin läufig ist, läuft sie an der 10-Meter Schleppleine und wir gehen nicht unbedingt dort, wo viele Hunde im Freilauf anzutreffen sind. Das sind dann eher Strecken mit viel Straßennähe. Bei Hundesichtung gehe ich weiträumig aus dem Weg (was ich bei meiner Zicke momentan sowieso tun muss :roll: ) und gut isses. Anleinen bei Hundesichtung gehört für mich eh zum guten Ton, wenn ich einen Hund nicht kenne. Zuhause wird in der Standhitze räumlich getrennt. Ich käme nie auf die Idee, dass meine Hündin zurückstecken muss, nur weil sie läufig ist. Fände ich ihr gegenüber extrem unfair, denn mit entsprechender Umsicht und Sicherung geht alles seinen normalen Gang.

    Mein Rüde ist das Ganze von klein auf gewohnt und diesbezüglich sehr führig. Der findet läufige Hündinnen nur in der Standhitze interessant und ist auch dann noch sehr gut lenkbar. Ob nun die Sheltiehündin meiner Oma einen Stock tiefer läufig ist oder die Hündin von gegenüber juckt den nicht. Das merkt man ihm null an. Er frisst normal und ist eigentlich wie immer. Nur dass er etwas mehr markiert und Pipi im Garten schlabbert.

    Bei Grete kann man jetzt schon sehr gut erkennen, was für ein Hund mal aus ihr wird. Sie ist misstrauisch Fremden gegenüber, versteht sehr schnell, welche Regeln für sie gelten, sie ist sehr ruhig und macht wenig Unsinn, sie lernt sehr gerne und hat großen Spaß an der Zusammenarbeit mit ihren Menschen, sie ist fremden Hunden gegenüber wenig interessiert und zeigt keinerlei Ansätze, irgendwelchen Bewegungsreizen hinterherzurennen, wesewegen ich schon denke, dass ihr Jagdtrieb sehr sehr gering ausfallen wird. Sie mäuselt gerne Bliss hinterher, hat aber irgendwie gar nicht so richtig eine Ahnung warum eigentlich. :D
    Sie ahmt es halt nach. Sie ist sehr menschenbezogen, uns gegenüber extrem liebevoll und freundlich. Bei Verwandten ist sie zurückhaltender. Sie ist nett, aber etwas reserviert. Sie zeigt jetzt schon sehr gute Ansätze für späteren sportlichen Einsatz. An Rally Obedience hätte sie wohl einen heiden Spaß.

    Von ihren Eltern weiß ich, dass so gut wie gar kein Jagdtrieb vorhanden war. Besuch musste erst "autorisiert" werden, damit die Spitze ihn nicht mehr anbellen und kritisch beäugen. Dann waren sie aber sofort sehr freundlich und haben uns zum Spielen aufgefordert. Sie sind alle sehr Hoftreu und hauptsächlich freiwillig draußen. Sie freuen sich, wenn man etwas mit ihnen unternimmt und sich mit ihnen beschäftigt, aber es ist auch okay, wenn sie einfach nur auf dem Hof herumlaufen und dort ihrem "Job" nachgehen. Sie sind außerdem sehr robuste Hunde. Wind und Wetter ist ihnen schnurz egal. Grete möchte am liebsten bei Platzregen draußen bleiben.

    Also unsere ist ist auch nicht vom VDH, weil uns die Zuchtsituation dort auch nicht so zusagte. Grete hat zum Beispiel auch weiße Vorfahren und braune. Das verrät ein einziges weißes Haar auf ihrer Stirn. :D Außerdem sind uns die Hunde im VDH einfach auch zu plüschig. Ich finde es furchtbar schade, dass diese tolle Rasse so bedroht ist und unsere Züchterin hat uns auch gefragt, ob wir nicht vielleicht wenigstens einen Wurf mit Grete machen wollen und sie hat und auch eine Linie genannt, die zu Grete passen würde. Sie wird selbst leider keinen mehr haben, aber uns unterstützend zur Seite stehen. Wir überlegen schon, ob man das nicht einfach dem Erhalt der Rasse zuliebe macht. Sofern unser Gretchen gesund ist und sich toll macht natürlich.

    Gerne =D
    Ich muss mal wieder nachlegen und vor allem Fotos machen. Sie verändert sich auch gerade sehr. Ihr Gesicht ist gar nicht mehr so plüschig und sie ist ziemlich gewachsen.

    Außerdem ist sie toll. Ein total offener, lern,-und wissbegieriger Welpe. Eigentlich super unkompliziert. Am liebsten ist sie draußen und wir denken darüber nach, ihr für den Sommer eine Möglichkeit zu bieten, tagsüber dauerhaft draußen zu sein, wenn sie das Bedürfnis hat (sprich, Vorgarten komplett einzäunen und ihr ein schönes Häuschen bauen). Sie macht sich total klasse und ist jetzt schon der Streber im Verein. Sie lernt so gerne, ist total auf meine Mutter fixiert und interessiert sich recht wenig für fremde Hunde und Menschen. Also eigentlich genau das, was wir wollten. Sie wacht schon ein wenig. Darf sie auch.
    Mit den Aussies ist sie vorwitzig, aber auch sehr fit, was Kommunikation angeht. Die drei kommen sehr gut miteinander aus und so richtig gekracht hat es bisher (noch) nicht, weil die Kleine eigentlich immer sofort ganz toll nachgibt und sich korrigieren lässt. Allerdings ist sie auch eine kleine Ressourcenverteidigerin und daran arbeiten wir gerade bereits.

    Sie ist ziemlich durchsetzungsfähig und sehr mutig, dabei aber absolut süß und lustig und eigentlich immer gut drauf. Ich bin wirklich ein Fan von ihr :D .

    Das ist schon etwas älter, aber bisher das einzige Foto, auf dem man auch mal ihr Gesicht richtig erkennt :D . Ist so schwer den schwarzen Raben mit dem Handy zu fotografieren:

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    und hier:

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    Ich finde auch, dass ein ehrlicher Umgang mit den Rasseigenschaften vom Züchter gepflegt werden muss. Das heißt für mich nichts zu beschönigen aber auch nichts unnötig zu dramatisieren. Natürlich liebt ein Züchter seine Rasse, aber er kennt auch die typischen Haltungsfehler und die müssen angesprochen werden. Mein letztes Gespräch mit einem Züchter ist noch nicht allzu lange her. Es ging um den Spitz. Und da wurde ganz klar formuliert, was diese Hunde brauchen und was nicht. War aber nix neues, weil man sich vorher schon informiert hat. Gut fand ich die Aufklärung trotzdem. Genauso kenne ich das auch beim Aussie. Ein seriöser Züchter hat es überhaupt nicht nötig da irgendwelche falschen Vorstellungen zu schüren. Der weiß genau was er hat, was er erhalten möchte und was es zu beachten gilt. Meine Aussiezüchterin beschönigt gar nichts. Aber sie redet es auch nicht schlimmer als es ist. Man kann selbst entscheiden, ob man das leisten kann und will oder nicht.

    Statt aber sich auf eine Seite zu stellen und die andere pauschal abzulehnen, wäre es doch besser, objektiv Chancen und Risiken abzuwägen.

    Ganz ehrlich: Sobald da ein ernsthaftes Zuchtprogramm, ein Verein, eine Einheitlichkeit, ein Standard dahinter steht, bin ich die Letzte, die sich gegen neue Rassen ausspricht. Sollen sie doch...bitte. Wenn sie es mit Verstand machen. Sofern diese neue Rasse wirklich einen Bedarf deckt, was zB der Wäller mMn nicht tut, und es Liebhaber gibt, die sich da rein hängen, weiter denken und wirklich ein Ziel verfolgen....alles gut.

    Aber einfach nur Pudel und XY zu kreuzen und es dabei zu belassen und das alles XYpoo oder XYdoodle zu nennen und damit eine Rasse vorzugaukeln (womit dann der Preis gerechtfertigt wird), deckt sich nicht mit meinem Verständnis von Zucht oder damit, eine neue Rasse zu schaffen.

    Wer hat denn schon einen "originalen" AL? Die meisten Poos und Doodles (nicht alle..bevor sich hier wieder wer auf den Schlips getreten fühlt), stammen eben nicht aus durchdachter Zucht und sind F1 Generationen, mit denen niemals weitergezüchtet wird.

    Das wurde hier aber alles auch schon mehrfach gesagt.

    Die Reizangel klingt sehr interessant, habe mir eben auch noch einen Link darüber durchgelesen. Nur im dunkeln wird das ja nicht viel nützen und Tagsüber habe ich keinen Platz bzw. keine Möglichkeiten dazu.

    Das geht ja auch irgendwo im Laternenlicht *g*.

    Mit der Schleppleine isses halt sone Sache. Wenn du mit 10 Metern am besten umgehen kannst, dann nimmt 10. Ich habe hier eine 10 meter Schleppleine und die finde ich immer viel zu kurz, wenn wir damit unterwegs sind und Bliss mal richtig losbollert^^.

    Dann müsste ich mir extra für die 3 Monate so ne lange Schlepp kaufen - sonst kann ich die ja nicht gebrauchen. Aber ich könnte mal gucken ob meine 10m Schleppleine nicht auch reicht :D
    Was eine Reizangel ist weiß ich nicht mal :ops:

    Naja..sowas kann man immer mal brauchen finde ich. ist nie verkehrt. Klar gehen 10 Meter auch, wären mir für diesen Zweck aber vermutlich etwas zu kurz.

    Reizangel ist hier gut erklärt

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    Damit kann man auch schön Impulskontrolle trainieren =)
    Wäre halt eine Möglichkeit Anju zwischendurch einfach mal etwas zu fordern. Viel Platz braucht es auch nicht.