Hier wohnen Hündin und Rüde zusammen...beide intakt. Genau genommen leben hier im Haus nun drei intakte Hündinnen und dazwischen eben mein unkastrierter Rüde. Ich würde niemals auf die Idee kommen, mich in meiner Hundewahl irgendwie anderen zuliebe zu beschränken. Hier zieht ein, was gerade passt und ich mag beide Geschlechter sehr. Wenn meine Hündin läufig ist, läuft sie an der 10-Meter Schleppleine und wir gehen nicht unbedingt dort, wo viele Hunde im Freilauf anzutreffen sind. Das sind dann eher Strecken mit viel Straßennähe. Bei Hundesichtung gehe ich weiträumig aus dem Weg (was ich bei meiner Zicke momentan sowieso tun muss
) und gut isses. Anleinen bei Hundesichtung gehört für mich eh zum guten Ton, wenn ich einen Hund nicht kenne. Zuhause wird in der Standhitze räumlich getrennt. Ich käme nie auf die Idee, dass meine Hündin zurückstecken muss, nur weil sie läufig ist. Fände ich ihr gegenüber extrem unfair, denn mit entsprechender Umsicht und Sicherung geht alles seinen normalen Gang.
Mein Rüde ist das Ganze von klein auf gewohnt und diesbezüglich sehr führig. Der findet läufige Hündinnen nur in der Standhitze interessant und ist auch dann noch sehr gut lenkbar. Ob nun die Sheltiehündin meiner Oma einen Stock tiefer läufig ist oder die Hündin von gegenüber juckt den nicht. Das merkt man ihm null an. Er frisst normal und ist eigentlich wie immer. Nur dass er etwas mehr markiert und Pipi im Garten schlabbert.