Beiträge von DiemitdenAussies

    Heute hatte ich zB eine sehr nette Situation.
    Ich war mit Bliss im Wald und uns kam eine Truppe Wanderer entgegen. Als sie uns sahen, ließen sich die beiden vorderen Damen direkt in die Gruppe zurückfallen. Und das ist für mich ein Zeichen, Platz zu machen. Ich bin mit Bliss ein paar Meter in den Wald und habe sie abgelegt. Die eine der beiden Frauen hat sich im Vorbeilaufen sehr freundlich bei mir bedankt.

    Aber ich habe z.B. immer mal wieder so seltsame Begegnungen, wo man auf einem gut überschaubaren Feldweg jemandem entgegen kommt, der sich völlig normal verhält, nix sagt – und dann mit 3m-Abstand plötzlich anfängt, panisch zu kreischen, während die Hunde ihn mit dem Ar*** nicht angucken und die Nasen in einem Grasbüschel versenkt haben. In solchen Situationen würde ich mir schon eine klare, höfliche Kommunikation wünschen.

    Das kenne ich auch. gerade wenn ich mit Tex unterwegs bin. Klar, der ist groß...interessiert sich aber überhaupt nicht für Fremde. Ich war mal mit ihm an der Talsperre und Tex spielte im Wasser. Da kamen zwei ältere Leute am Ufer entlang und blieben stehen (man hätte ja auch um uns rumaufen können...wenn da Badegäste liegen, läuft man ja auch nicht mitten durch :roll: ). Tex guckte die aus einiger Entfernung im knietiefen Wasser kurz an, wuselte dann aber weiter. Ich sagte "Gehen sie ruhig vorbei, der geht nicht zu Ihnen". Der ältere Mann guckte kurz abschätzig und meinte dann pampig "Jaja...Das kennt man. Die wollen alle nur spielen". Da habe ich gesagt "Mit Ihnen nicht, tut mir leid. Der kennt sie nämlich gar nicht".
    Sowas nervt mich dann schon. Ich bin zwar sehr umsichtig, sehe aber auch nicht ein, das Feld zu räumen, nur weil ich Hundehalterin bin.

    Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los dass man heutzutage auf so viele Sachen Rücksicht nehmen muss, dass man sich jedes Wort, jede Handlung drei Mal überlegen muss damit man ja keinen damit stört.

    Das empfinde ich leider auch so.

    Ich erlebe oft, dass die Angst schon bei sehr kleinen Kindern da ist. Selbst wenn sich die Hunde ruhig verhalten. Neulich brachte der bloße Anblick von Bliss (und die sieht ja nun echt nicht zum Fürchten aus) ein Kind so sehr aus der Fassung, dass es auf den Arm genommen werden und getröstet werden musste. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Eltern die Angst da schon sehr früh an ihren Nachwuchs weitergeben.

    Ich bin grundsätzlich sehr umsichtig und leine eigentlich immer an, wenn jemand entgegenkommt. Selbst Tex, der sich für fremde Leute nicht interessiert, wird herangerufen. Ich habe da einfach schon doofe Diskussionen erlebt. Ich habe auch schon erlebt, dass nach meiner damaligen Hündin mit einem Ast geschlagen wurde, weil die kurz gekläfft hat. Und die ist auch nie zu den leuten hingegangen. Spitzmix eben. Ich kann bei den Aussies einfach nicht zu 100% garantieren, dass die bei so einer Aktion so distanziert bleiben, wie mein Spitzlein.

    Ich nehme Ängst grundsätzlich ernst, finde aber auch, dass Vieles überzogen ist. Leider ist man als Hundehalter immer in der besseren Position, wenn man nachgibt und übervorsichtig ist. Will einem nämlich mal wirklich wer etwas, ist es nicht so schwer, dass er das auch erreicht.

    Ich mein, wenn man sieht, derjenige hält sich grade im Treppenhaus auf dann wird angeleint, klar. Aber ist ja nicht so als könnte man das immer 100%ig ausschließen, dass irgendjemand genau jetzt seine Wohnung verlässt, ihr kennt das ja.

    Mir passiert immer ausgerechnet dann sowas, wenn ich nicht damit rechne. :muede: Deshalb auch hier auf Nummer sicher...dann kann einem keiner was.

    Edit, weil überschnitten:

    Ich finde es ausreichend, wenn der eigene Hund in Gebieten mit vielen Menschen eindeutig mit einer Führleine gesichert ist und so geführt wird, dass er niemanden belästigt. Wenn mir auffällt, dass bestimmte Menschen schon von Weitem Anzeichen von Panik zeigen, gehe ich ein Stück zur Seite und signalisiere, dass sie vorbei gehen können.
    Menschen, die trotz gesichertem Hund und rücksichtsvollem Halter immernoch darauf bestehen, man möge sich bitte in Luft auflösen, ignoriere ich. Ich habe Verständnis für Angst, aber nicht dafür, dass man erwartet, alle Welt würde sich die eigene Person drehen.

    Das sehe ich allerdings auch so. ich tue das, was nötig ist, das keiner sich belästigt fühlen muss. Aber dann möchte ich bitte auch nicht von Meckerzwergen belästigt werden.

    Ihr seid unglaubwürdig. Ihr tut so als würdet Ihr Tieren helfen, aber tuen tut ihr nix. Große Klappe und nichts ist dahinter !

    Doch, die meisten tun was. Die meisten hier holen ihre Hunde von seriösen Tierschutzorganisationen, aus Tierheimen oder vom seriösen Züchter. Sie schauen nicht in die Augen eines unter jammervollen Bedingungen aufgezogenen Welpen und kaufen ihn aus Mitleid ab, damit gleich der nächste seinen Platz einnimmt, bis die Hündin stirbt. Ja, du hast den einen Welpen vor dem Tod gerettet und warst damit ein weiteres Rädchen in der Maschine, die die Produktion am Laufen hält.

    Ich bin die die Letzte, die jemandem seine Fehler vorwirft, denn manchmal macht man einfach was Dummes und niemand ist unfehlbar. Aber du scheinst den Fehler nicht mal zu sehen und stellst dein Handeln als gut und richtig dar. Und das vermutlich nur, um dein eigenes Gewissen zu beruhigen. Ich denke schon, dass du dir sehr bewusst bist, wie falsch es war und dass du Tierquäler mit deinem Handeln und deinem Geld unterstützt hast. Ja, du hast deinen Hund gerettet. Es werden aber viele nachkommen, wenn weiterhin Leute mit Geld in der Hand beim Vermehrer in der Türe stehen.

    Ich würde sie als erstes an einen Maulkorb gewöhnen und ihr mit Maulkorb Kontakt mit selbstsicheren Hunden geben und schauen wie sie sich verhält.Aggressives Verhalten unterbinden.

    Und hier frage ich mich, was das bringen soll. Der Hund scheint andere Hunde blöd zu finden. Da würde ich keine Experimente machen, sondern direkt zielführend arbeiten. und zwar in die Richtung, dass der Hund cool und händelbar bleibt, auch wenn er auf Artgenossen trifft. Mit Hilfe eines HSH kundigen Trainers ist das am ehesten möglich.

    Aggressives verhalten unterbinden...das möchte ich sehen bei einem Hund dieser Größe...

    Sie reagiert manchmal neugierig und wenn der andere Hund näher kommt aggressiv, sie würde sofort angreifen, denke beißen wohl eher nicht , aber verhauen bestimmt und bei kleinen Hunden würde sie wie bei Katzen / Hasen ...ec...verfahren , jagen / packen und totschütteln. ....

    Es ist ja hier auch schon sehr deutlich beschrieben, wie der Hund reagieren würde. Und deshalb gehört er für mich auch erstmal mit Maulkorb gesichert.

    Anforderungen stelle ich keine , würde mich nur freuen , wenn sie etwas entspannter Artgenossen gegenüber wäre .

    Das halte ich für ein realistisches, gutes Ziel.
    Ich würde erstmal jeglichen Kontakt zu anderen Hunden vermeiden, bis da ein Trainer draufgeschaut hat.

    An der 2-Meter-Leine: Wenn er zieht, hat er entweder seine Schnauze auf dem Boden, geht dabei einer Spur nach oder er zieht in Richtung Laternenmast, Baum, etc. Eigentlich alles Stellen wo Hunde gerne markieren. Übrigens markiert er dann an den genannten Stellen auch. Er markiert dummerweise sehr oft.

    Klingt nach einem nicht leinenführigen, normalen Rüden. Meiner weiß zB, dass an kurzer Leine gar nicht markiert wird.

    Wie schon geschrieben: Er weiß ja eigentlich was zu tun ist. Hoffe das erledigt sich vielleicht auch schon durch Konsequenz und dem Alter.

    Danach klingt sein verhalten allerdings nicht. ;)

    Edit: Ich finde es deshalb gut, dass du eine andere Hundeschule aufsuchen möchtest und denke auch, dass man dir da helfen kann. Nicht für jedes Hund/Mensch-Team passt jede Methode. Ich wünsche euch viel erfolg =).