Beiträge von DiemitdenAussies

    Für mich ist "Familienhund" irgendwie weder an eine Rasse noch an Eigenschaften gebunden. So unterschiedlich wie Familien sind, so sind es mMn auch die Anforderungen an den Familienhund. Unser erster Hund war der Familienhund Joy - ein Aussie. Sehr sanft, aber auch sehr schüchtern, sensibel, manchmal schwierig wegen ihrem zarten Seelchen und eigentlich ein Ein-Mann-Hund (gebunden an meine Mutter). Trotzdem passte sie zu uns. Unsere Familienhunde waren nie einfach oder Vorzeigefamilienhunde, aber für uns irgendwie doch gut und wir waren immer hoch zufrieden mit ihnen, denn sie genügten unseren Ansprüchen. Wir Kinder wurden gegenüber Tieren aber auch sehr umsichtig erzogen. Den Hund bedrängen, ihn ärgern...dafür gabs richtig Ärger. Und das, obwohl wir sehr "frei" und eigentlich ohne Strafen aufgewachsen sind. Vielleicht hätten unsere Hunde in anderen Familien nicht funktioniert. Ich finde nämlich, dass sich nicht nur der Hund anpassen muss...auch die Familie muss sich anpassen können. Besonders, wenn es irgendwie gerade mal nicht so harmonisch läuft mit dem Hund. Und dazu gehören alle Familienmitglieder. "DEN" Familienhund gibt es deshalb auch für mich nicht.
    Die einzige Fähigkeit, die ich als wichtig im Zusammenleben mit Kindern empfinde, ist, dass der Hund in Konfliktsituationen eher zurückweicht, als nach vorne geht.

    Eine gute Bekannte und Vereinskollegin hat schon jahrelang Eurasier. Sie sagt, es käme immer ein wenig darauf an, welche Ausgangsrasse mehr durchschlägt. Ihr jetziger Rüde kommt mehr nach dem Samojeden. Er ist nicht aufdringlich, aber dennoch freundlich und offen, jagd nicht und macht eigentlich jeden Mist mit. Die Hündin davor war wohl mehr Wolfsspitz und Chow Chow. Sehr anhänglich, extrem verschlossen und ignorant Fremden gegenüber, eher stur und etwas gesetzter. Beide sind trotzdem im Alltag sehr unkompliziert und souverän.

    Also hier ist gerade alles gut. Ich bin heute Mittag, als es noch ruhig war, mit jedem jeweils etwas über eine Stunde sehr entspannt draußen gewesen. Das Geknalle ist hier ja schon seit zwei Tagen immer mal wieder zu hören, aber jetzt gerade fängt es langsam so richtig an. Beide Hunde sind sehr entspannt, haben gemampft und schlafen jetzt. Ich denke, dieses Mal kommen wir ganz gut ohne Hilfsmittelchen zurecht. =)

    Weil vermutliche viele angeben, mit Futter laufen zu wollen, um nicht als erste dran zu müssen :D . Die Teams mit Futter laufen ja grundsätzlich am Schluss. Ich kann es verstehen. Ich bin auch super ungern zuerst dran. Als Zweite, Dritte, Vierte...okay...aber als Erste ran zu müssen finde ich furchtbar^^.

    Ich kenne als Westernreiter zig AS, die wesentlich weniger Bewegung und Denksport haben und dennoch sehr glücklich sind.

    Komisch...ich nicht...
    Aber du wirst es ja wissen. Wie qualifiziert DU bist, liest man ja in deinen anderen Beiträgen. :D

    Wenn du mit deinem Hund in wunderbaren Gegenden spazieren gehst und das sogar um die 2 Std pro Tag, ist er mehr als beschäftigt. Die Gerüche und Bewegungen fordern ihn genug.

    Leider stimmt auch das nicht. Aber man kann sich auch Sachen schön reden. ;)
    Das war jetzt übrigens mein letzter Beitrag, der sich an dich richtet.