Beiträge von DiemitdenAussies

    Mein Rüde hat einen recht ausgeprägten Wach,-und Schutztrieb. Bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen geht er jedoch nicht so sehr ins Eingemachte wie meine Hündin. Allerdings kann es da auch noch an ihrem Alter (zwei Jahre) liegen, dass ihr da schneller die Lunte brennt, als ihm (7 Jahre).

    Schutz gegen Menschen kann ich nicht beurteilen. Ich war noch nie wirklich in der Situation, dass meine Hunde mich schützen mussten. Rein spekulativ würde ich vermuten: Der Rüde reagiert eher, die Hündin dafür intensiver und entschlossener. Das ist für mich aber auch eher eine Typfrage und nicht eine Frage des Geschlechts.

    Also ICH würde so einen Haflinger kaufen.

    Ich würde so ein Pferd tatsächlich nicht kaufen. Für die Turnierreiterei würde ich da gewiss auf andere Rassen zurückgreifen. In der Größenordnung wohl das Dt. Reitpony zB, welches ich da sehr schätze oder eben auf sportliche Warmblüter. Aber das liegt vermutlich auch daran, dass ich (auch durch den Sporthafi) den ursprünglichen Typ Haflinger sehr schätzen gelernt habe. Bessere Freizeitpferde gibt es mMn nicht.

    Allerdings hatte er auch weder die Geduld noch sonst was vom Haflinger. War ein Workaholic, nie wieder so ein Pferd unterm Sattel gehabt oder erlebt....

    Das kann ich bestätigen. Ich bin eine ganze Weile auch einen Sporthafi geritten. Mit den netten, robusten und geduldigen Haflingerponies hatte der auch nichts mehr zu tun. Der war schon sehr kernig, arbeitswillig und nicht immer einfach...

    Man muss die Hundehaltung doch nicht immer unnötig verkomplizieren.

    Danke. Das ist genau meine Meinung! =)
    Ich finde sowieso, dass Hundehaltung heutzutage oft zu verkopft und zu verkrampft abläuft. Man muss auch ohne Prüfungen schon auf so viele Dinge achten (wenn man denn zu den HH gehört, die auch mal weiter denken als fünf Meter Feldweg und niemanden belästigen wollen). Natürlich gibt es schon Menschen, denen ein wenig "Nachhilfe" gut tun würde. Da wäre ich eher für eine Hundeschulpflicht als Ersthundehalter oder einen "Vorbereitungskurs" zur Hundehaltung, der über die Kreuzchenmacherei beim Sachkundenachweis hinaus geht.

    Wieso? (ernste Frage, ich weiß es wirklich nicht) Ich dachte da ist auch ein Stadtteil mit Alltagssituationen etc. dabei?

    Also der Verkehrsteil war bei uns immer lächerlich. Nur einmal fand der in belebterer Umgebung an einer nahegelegnen Talsperre statt. Da waren dann natürlich auch Radfahrer und Fremdhunde. Mehr aber auch nicht. Bei den anderen Prüfungen ging es kurz ins menschenleere Industriegebiet. Da wurden dann ein paar Pipifaxübungen gemacht (anbinden mit außer Sicht gehen, Hunde aneinander vorbeiführen, Hunde bedrängen mit klatschen). Bei meiner letzten BH gab es im Grunde nur Übungen, die zeigen sollten, dass der Hund dem Halter vertraut und er von ihm lenkbar ist. Das Ganze hat 20-30 Minuten gedauert und in recht reizarmer Umgebung stattgefunden (leerer Weg am Verein ohne Ablenkungen).

    Für mich ist und bleibt die BH eine reine Sportzugangsprüfung und ist weder aussagekräftig darüber ob der Hund im im Alltag funktioniert, verträglich ist oder vom Hundeführer gut und sicher durch den Alltag geführt wird.

    Ich habe allerdings auch bisher nur die BH vom DVG gemacht. Wie es in anderen Verbänden ist, weiß ich natürlich nicht.

    Kennt ihr eigentlich diese MSÜ-Kartensets?
    Ich habe mir jetzt das Big Set für Klasse 1 bestellt. Es enthält 90 MSÜs und ist super handlich. Ich lege mir die Karten immer auf den Tisch oder auf das Laufdiel im Verein und arbeite sie ab. Macht wirklich Spaß :applaus: . Super ist auch, dass da direkt Erklärungen dabei sind wo und wie die Übung ausgeführt werden sollte. Wäre also eine klare Kaufempfehlung für die, die gerne mehr MSÜs üben möchten =).