Ich bin kein Kastra-Gegner. Ich bin nur großer Gegner von Kastrationen vor dem Ende des 3. Lebensjahres.
Geht mir genauso.
Leider und irgendwie bin ich eine der Wenigen hier, die nicht sinnlos kastrieren will, wenn der Hund keine Probleme hat.
Was ich doof finde, denn bisher wüsste ich nicht einen Grund, die Kröte kastrieren zu lassen, aber viele, die absolut dagegen sprechen.
Sie ist noch zu jung, zu unsicher, lebt nicht mit intakten Rüden zusammen, etc.
Na dann lass sie einfach intakt.
Manchmal muss man zum Wohle des Hundes gegen den Strom schwimmen. Ich würde da auch nicht ins Rechtfertigen kommen. Als man mich damals gefragt hat, war die Antwort einfach nur "Nein". Die Gründe für meine Entscheidung gehen niemanden etwas an. Heute fragt mich keiner mehr, weil Tex eben überhaupt nicht dem Horrorbild entspricht, das viele so im Kopf haben, wenn sie an intakten Rüden denken. Da fragen mich dann mehr, warum Bliss nicht kastriert wird. Sei ja riskant mit ner intakten Hündin. Finde ich nicht. Ist ne Sache des Hirns und ob man Lust hat, das zwischendurch mal anzumachen oder nicht.
Ich weiß nicht, ob's das Thema sprengt, aber welche (mich interessieren vor allem verhaltensindizierte) Gründe würden euch persönlich zu einer Kastration veranlassen?
So lange es keine gesundheitlichen Probleme gibt und der Hund auch im erwachsenen Alter noch massiv leidet, würde ich kastrieren lassen. Meist sind nur die jungen Rüden etwas kribbelig, wenn die Mädels heiß sind. Da muss man eben tätig werden. Nicht mit dem Skalpell, sondern mit Erziehung. Da haben aber schon viele keinen Bock drauf. Merkt man dann, alles Erziehen fruchtet nicht und der Hund ist mit 3/4 Jahren immer noch total durch, wenns irgendwo gut riecht, würde ich erstmal chippen lassen. Bessert es sich dadurch...Eier ab.