Beiträge von DiemitdenAussies

    @Lanera: Ist denn ein Hundehalter das Aushängeschild der Rasse? Das Aushängeschild ist für mich das Verhalten des Hundes.
    In dem Fall bist du einem A****loch mit nettem Hund begegnet und nicht in erster Linie einem Schäferhund. Dass der Schäfi so brav war, hätte ich da eher als positiv empfunden und nicht "Ach immer diese blöden Schäferhunde mit ihren blöden Haltern".

    Und nochmal für Alle von wegen Rücksicht und so: wir haben vor etlichen Jahren schon unsere Einfahrt an der Durchgangsstraße zurückgebaut und der Vorgarten ist auch hundefreie Zone, hat eine dekorative Steineinfriedung und Bewuchs. Wenn man da mit Hund auf dem Fußweg bleibt, wie es sich gehört, und nicht auf fremden Grundstücken rumläuft, dann muß man sich auch nicht erschrecken lassen.

    Hier genauso. Im Vorgarten sind die Hunde auch bei uns nicht unterwegs. Wer allerdings so spaßeshalber auf die Idee käme, einmal die Einfahrt Richtung Garten runter zumarschieren oder auf die Terasse zugeht (da müsste man von der Straße aus durch den Vorgarten gehen), der muss damit rechnen, dass da drei Hunde ans Tor pöhlen. Hintenraus ist übrigens eine Wiese, auf der Viechzeug steht. Erst dann kommt eine Straße.

    Ich finde es immer wieder erheiternd zu lesen, dass man direkt als rücksichtslos gilt, nur weil man gewisse Dinge eben befürwortet, die einem anderen so nicht ins Weltbild passen, ohne dass er nähere Umstände kennt.

    Ich gehöre wirklich zu den sehr rücksichtsvollen Hundehaltern, leine viel an, achte darauf, dass niemand Angst hat, sich gestört fühlt oder gar verletzt wird. Aber irgendwo hört es halt auf. Verschwinden kann man ja nicht und auf dem eigenen Grund und Boden muss ich keine Rücksicht auf andere nehmen (die nicht zu Schaden oder Schrecken kommen, sofern sie nicht völlig deppert unterwegs sind).

    War es bei euch so, dass die Pubertät das Radiergummi gezückt hat und für Kahlschlag im Hundegedächtnis gesorgt hat?

    Nein, nicht ganz.
    Aber alle meine Hunde haben da entdeckt, dass sie Hunde sind und was für welche sie sind (oh! jagen ist spannend! Und zuhause aufpassen auch!) und welchem Geschlecht sie angehören. Das bringt natürlich Dynamik in die vorher so putzige Welpenerziehung. Man braucht neue "Schlachtpläne" und muss erstmal verstehen, was da gerade mit dem Hund passiert. Richtig problematisch war mein Rüde. Der war immer und mit allem "drüber", wurde stark körperlich, hat enormen Wachtrieb entwickelt und hatte null Impulskontrolle. Man steht plötzlich vor ganz neuen Aufgaben und es ist klar, dass mein Kommando oder die Wurst in meiner Hand total gegen die erste läufige Hündin abstinken, die mein Rüde in seinem jungen Leben erlebt.


    Pipi machen oder kann ein 8 Wochen alter Welpe diesen halten?
    hatte noch nie einen Welpen der mit 8 Wochen, 8h nicht musste...

    Meine haben alle durchgeschlafen.

    Ich gehe absolut nicht davon aus, dass der Hund verspielt ist, nur weil er schwanzwedelnd auf andere zugeht. Manches wird einfach falsch gedeutet und ich denke dass das hier der Fall sein könnte. Sonst würden nicht so viele Hunde so ablehnend auf ihn reagieren und auch intakte Rüden würden einen solchen Kindskopf nicht ernst nehmen.

    Ich verstehe übrigens die Beweggründe für diesen Trend, einen Welpen möglichst früh an alles Erdenkliche heranzuführen. Man möchte ja später einen umweltsicheren, sozialverträglichen Hund haben. Da ist ja schon der Druck der Umwelt auf den Hundehalter groß. Leider kann sich auch viel dadurch verschlimmbessern, dass man direkt so viel vor hat und man darf nicht vergessen, dass sich ein einziges blödes Erlebnis schneller und länger einbrennt, als zig gute Erlebnisse. Also muss man das alles sehr mit Bedacht machen. Wir haben nie so ein Programm durchgezogen und für mich käme das auch nicht in Frage.

    Nun die Frage:
    Was habt ihr mit euren Welpen in den ersten 4 Wochen gemacht - und was zu welchem Zeitpunkt?
    Oder was habt ihr vor mit eurem Welpen in den ersten 4 Wochen zu machen?

    Öhm nix. Alltag kennenlernen. In der Wiese sitzen. Spielen und lernen, dass menschliche Haut empfindsamer ist als Hundefell. Mit den Althunden zurechtkommen.
    Mit meinem Rüden bin ich ab und an mal durch die Stadt gelaufen, weil ich eh da durch musste, um zur Gassistrecke zu kommen und da hat er dann genug gesehen. In die Welpengruppe ging es für unserer erst mit 12/13 Wochen und der Besuche im Café wurden einfach so mitgelebt, wie sie gerade fielen (das dann eher im Junghundealter).
    Ich finde, dass ein Welpe schon genug damit zu tun hat, seine neue Umgebung und seine neuen Menschen kennenzulernen. Man vergisst das oft...aber man ist ja komplett fremd für sie. Unsere Gewohnheiten, Launen...das alles muss so ein kleines Hundebaby erstmal verstehen. Einen Zeitplan setzen würde ich mir zB nie, sondern immer danach entscheiden, wie der Welpe so ist.

    Aber das ist alles meine ganz persönliche Meinung. Die haben so viel Zeit zum Großwerden und Kennenlernen neuer Sachen. Das muss nicht alles schon in den ersten Wochen stattfinden. Immerhin brauchen Welpen auch eine Menge Zeit, um das zu verarbeiten, was sie gerade erlebt haben.

    Ganz abgesehen davon, dass meine Knie streiken, wenn ich jemals auf die Idee komme, bergab zu laufen. Das geht gar nicht - also zumindest nicht in einem einigermaßen schnellen Tempo.

    Das ist auch mein Problem. Meistens walke ich die Berge dann runter oder laufe sehr sehr locker. Mir ist das auch zu gefährlich, da schnell runterzulaufen. Vor allem mit Zughund.

    weil es ja heisst, dass aggressive Hunde dann noch aggressiver werden....

    Kann passiere, muss nicht.
    Kastration ist eine sehr individuelle Geschichte und wirkt sich ganz unterschiedlich und oft auch gar nicht auf das Verhalten der Hunde aus. Natürlich sind solche Kommentkämpfchen sexuell motivierte Geschichten und es kann sein, dass das dadurch zurückgeht. Muss aber nicht. Kann auch ins Gegenteil kippen oder sich eben gar nicht verändern.