Ich bin gerade dabei abzustillen. Vor ein paar Wochen habe ich die Brust mittags vor dem Schlafen nicht mehr gegeben - er fragt auch nicht danach. Und abends mache ich es seit ein paar Tagen auch so. Nachts bekommt er noch aktuell. Da will er aber nur 1-2 mal.
Ich habe nämlich auch keine Lust mehr auf das Geturne an der Brust. Da kriege ich echt die Krätze.
Generell dieses Turnen im Bett, an den Haaren rumfummeln bei mir, dann kriege ich den Schädel mit Wucht auf die Nase (wie oft ich dachte, sie sei gebrochen…) - das kann ich echt nicht leiden. Dadurch braucht er gerade fürs Einschlafen teilweise eine Stunde. Und da er eh insgesamt nicht allzu viel schläft, sondern immer am unteren Rand vom normalen sich bewegt, habe ich kaum Zeit zum Aufatmen abends.
Ich muss echt teilweise sehr harsch mit ihm sprechen, damit er sich hinlegt und bei mir lieben bleibt und oh Wunder dann auch schnell schläft. Nachts dasselbe Theater. Jede Stunde wird schreiend aufgewacht, aber trösten ist nicht, stillen nicht, einfach schreien. Da nehme ich ihn auch einfach als kleinen Löffel zu mir, mecker einmal, dass Schlafenszeit ist und Mama jetzt schlafen muss und dann schläft er auch recht zügig meist wieder ein 
Aber dass ich so „hart“ sein muss, gefällt mir gar nicht. Ab heute kürze ich mal den Mittagsschlaf weiter ein auf eine Stunde. Da sind wir schon von zwei auf eineinhalb runter seit längerer Zeit, aber evtl. muss ich da justieren. Das Kind schläft nämlich nur nach mindestens 6,5 h Wachzeit am Nachmittag abends gut ein.
Aber ich will nicht nur meckern. Er redet wirklich ganz toll. Auch vier Wort Sätze und sehr deutlich. Den ganzen Tag plappert er und das ist echt toll. Und mit den Hunden klappt es auch super. Da kommt er kaum auf doofe Ideen und die Hunde sind überwiegend auch vorsichtig und ruhig in seiner Nähe. Direkten Kontakt gibt es halt kaum, weil das beide Seiten nicht unbedingt wollen. So kann es weitergehen.