@Michi69 ja genau, wir haben enorme Fortschritte gemacht, vor allem in den letzten Monaten.
Alle Orte, wo öfter mal Menschen sind (im Ort, an Bushaltestellen, auf Feldwegen, wo wir öfter wen treffen usw), sind in Ordnung. Auch plötzlich auftauchende Menschen sind nicht schlimm (so lange er angeleint ist). Balou vertraut mir mittlerweile, dass ich das regele.
Er ist sehr unsicher, aber wird momentan selbstbewusster.
Aber im Wald oder Feld, wo bei jedem 20. Spaziergang mal jemand ist - da geht es nicht. Handtouch kennt er auch, aber das funktionier t da leider (noch) nicht. Die Aufregung ist zu groß. Vielleicht wird es auch mit der Zeit besser, vor einem Jahr ging ja noch überhaupt nix.
Erst vorhin ist er aus dem Kofferraum ausgestiegen und zwei 3 jährige Nachbarsjungs standen in 5m Entfernung da und starrten ihn an. Er nahm einfach den Putenhals aus meiner Hand und ging mit mir zur Haustür, ohne die Kinder auch nur anzusehen.
Also manchmal überrascht er mich richtig.
Also das Stellen und Verbellen ging ja schon früh los. Das erste Mal mit vielleicht 7 Monaten. Balou möchte auf gar keinen Fall Kontakt und greift dann halt lieber an.
Auf Entfernung würde er nicht hinrennen, wenn ich ihn davon abhalte. Aber wenn ein Mensch im Wald in 100 m Entfernung lang geht und ich sage nix, würde er den stellen - ja. Oder halt im Freilauf, wenn jemand plötzlich um die Ecke kommt o.ä. - das verhindere ich ja schon lange erfolgreich durch sehr vorausschauendes Anleinen.
Mit Menschen klappt es wie gesagt nicht im Wald/Feld oder wenn mich jemand anspricht. Da weiß er dann nicht, wohin mit sich und schwankt zwischen pöbeln und Fiddeln. Auf Kommandos reagiert er dann leider auch nicht (das passiert aber circa zweimal im Jahr).
Eigentlich haben wir mittlerweile mehr an dem Hundeproblem zu knabbern
Die Menschensituationen sind sehr überschaubar. Ich würde ihm nur gerne den letzten Stress da nehmen.