Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum hier so viele davon abraten.
Ich kenne beide Seiten mit Balou.
Sein erstes Lebensjahr haben wir in einer Maisonettewohnung gewohnt, das Schlafzimmer war eine Ebene höher, eine sehr steile Treppe, auf der ich mich ständig gemault habe, führte nach oben. Darunter war das Wohnzimmer.
Mein Mann und ich haben etwa 1,5 Wochen bei Balou im Wohnzimmer geschlafen und dann sind wir abends mal hoch gegangen und haben geschaut, wie Balou sich verhält. Er hat einfach unten geschlafen, als wäre alles wie immer, konnte uns ja auch hören (da gab es keine Tür o. ä. - man lief vom WZ direkt über die Treppe ins SZ. Alles kein Problem und mit dem Alleinesein hatte das bei uns überhaupt nix zu tun - das war ein völlig anderes Thema und ganz schrecklich
Ich konnte ihn nachts hören, wenn ihm übel war oder er herumtapperte. Natürlich ging öfter mal was rein und ich stand dann in einer kalten Pipipfütze, aber auch Balou ist stubenrein geworden und das sogar normal schnell.
Als wir in unser Haus umgezogen sind, habe ich Balou erlaubt, oben im Schlafzimmer zu schlafen. Er macht das gerne, schläft aber auch viel im Flur oben auf den Fliesen.
Ehrlich gesagt hat uns diese Erlaubnis aber eingebrockt, dass er auch tagsüber gerne ständig mit nach oben will, aber das viele Treppensteigen finde ich nicht so toll, weshalb ich ständig die Treppe verbarrikadiere.
Ansonsten sehe ich in beiden Varianten Positives:
Darf der Hund nicht hoch, ist das OG so sauber, als hätte man keinen Hund.
Der Hund läuft weniger Treppen.
Der Hund findet besser zur Ruhe, weil er nicht überall mit hin darf.
Darf der Hund hoch, ist er viel bei seinen Menschen und vielleicht schläft er ja auch gerne eng an einen gedrückt im Bett.
Der Welpe wird vielleicht schneller stubenrein, weil man mehr mit kriegt.
Im Endeffekt bleibt die Entscheidung dir überlassen ![]()