Beiträge von Juliaundbalou

    Wie wäre es mit schwimmen, auf Baumstämmen balancieren, durch spannendes Gelände marschieren (über Stock und Stein, bergauf und bergab usw) und Freilauf?

    Alles, was mit hetzen, Stop and Go zu tun hat, würde ich meiden. Genauso langes am Rad laufen oder angeleint mit dem Menschen joggen gehen.

    Aber bei dem Thema sieht es irgendwie jeder anders :ka:

    @DjaGin hast du ein Rezept für die Lasagne?

    Hm, ich habe alles weggelassen, wo Gluten drin ist. Selbst Brot gebacken aus Buchweizen- und Reismehl, glutenfreie Nudeln usw. gekauft. Dadurch isst man eventuell weniger Brot, weil es ja anstrengend ist, selbst zu backen xD Bei Süßigkeiten bin ich viel auf Trockenobst, Nüsse, vegane Schokolade, Maiswaffeln usw. umgestiegen.
    Laktosefrei hieß bei mir, dass Käsesorten mit <0,1g Laktose pro 100g ok waren - die werden auch als laktosefrei deklariert. Anstatt Milch habe ich Mandelmilch gekauft usw.

    Dazu esse ich wenig Fleisch (1-2 mal pro Woche) und koche ansonsten vegetarisch oder vegan, alles frisch. Es geht mir schon viel besser! Meine Verdauung ist super, meine Haut sieht gut aus und ich verliere Gewicht.

    Und jetzt nehme ich nach und nach wieder Getreide dazu. Als erstes Dinkel. Wenn das gut geht, Roggen usw. Ich würde bei mir auf eine Laktosesensitivität tippen. Gucken wir mal ;)

    Wieso denn gluten- und laktosefrei?

    Bei mir wurde Hashimoto festgestellt und weil ich sehr viel mit Magendarmproblemen zu kämpfen habe (wie mein Hund :roll: ), mache ich eine Art Ausschlussdiät. Leute mit Autoimmunerkrankungen haben oft mit bestimmten Nahrungsmitteln Probleme (vor allem Laktose und Gluten sind da oft Auslöser), deshalb probiere ich das gerade aus.
    War am Anfang schwierig, aber dann habe ich mich gut reingefunden. Lustigerweise habe ich von den 5 kg, die ich durch meine Schilddrüse zugenommen habe, nun auch schon 2 kg wieder runter, weil ich anders esse, aber die selbe Kalorienmenge zu mir nehme :ka:

    @Maja1377
    Hm nee, also wir haben das extra extrem runtergefahren. Balou geht mit uns ziemlich langweilig irgendwas zwischen 1,5 und 2,5 h am Tag spazieren. Da gibt es Strecken, wo er angeleint ist und auch viel Freilauf. Wir treffen unterwegs meist niemanden oder nur wenig Menschen und Hunde, wo er vorbei muss.
    Gerade am Anfang des Spaziergangs hilft es bei uns eher, an der Leine zur Ruhe zu kommen. Dann verfällt er im Freilauf nämlich auch sofort in einen entspannten Trab, anstatt loszufetzen wie ein Irrer.
    2-3 mal pro Woche wird bei uns ein Spaziergang durch unsere Dummyarbeit ersetzt.
    Seitdem wir so strikt trennen und auf den Spaziergängen nur der normale Gehorsam und das Antijagdtraining stattfindet, läuft es bei uns besser. Vorher habe ich die Dummys zwischendrin eingebaut und das hat Stress reingebracht.

    Wenn ich Balou am Anfang des Spaziergangs rennen lassen würde, wäre er am Anfang schon durch und nicht konzentrierter.

    Bei uns klappt sowieso vieles besser, wenn zumindest mein Mann als lebender Sichtblock dabei ist oder wir mit anderen Hunden unterwegs sind. Sobald er runtergefahren ist, wird mir gesagt, dass ich einen top erzogenen Hund habe und niemand kann sich vorstellen, wie es manchmal bei uns ist.
    Wir hatten sogar schon Deckanfragen, weil man da nicht merkt, dass er ein Menschen- und Hundeproblem hat, dass er ein Stresshund ist usw. Er orientiert sich sehr an anderen Hunden, deswegen dachte ich auch damals, ein Zweithund würde ihm gut tun, was ja völlig in die Hose ging.

    Bei uns ist das Problem, dass schon Kleinigkeiten reichen, um Balou aus der Bahn zu werfen.

    Nachdem wir ja gestern Morgen zum Arbeiten schon los waren, bin ich am späten Nachmittag für eine ruhige kleinere runde in den Wald. Einfach etwas schnüffeln und lösen. Pustekuchen. Am Anfang merkte ich schon, dass etwas anders war, Balou war total abwesend. Und nach zehn Minuten bemerkte ich den Auslöser: es wurden im ganzen Wald Schnitzeljagdhinweise in Sträucher und Bäume gehängt, also so kleine Zettel an Bindfäden. Das hat gereicht, um ihn völlig Ausklinken zu lassen. Ich hätte heulen können, weil ihm nichts geholfen hat.
    Da er sich aber lösen MUSSTE, weil er danach allein sein sollte, mussten wir weiter. Irgendwann habe ich ihn dazu umgelenkt bekommen, mir die Hinweise zu suchen. Ableinen ging leider nicht, weil im Dickicht ja Menschen sein könnten, die ebenfalls nach den Hinweisen suchen. Er hat das dann super gemacht und hatte viel Spaß. Ich war trotzdem froh, als wir wieder am Auto waren und Balou war auch fix und fertig.

    Das wundert mich immer wieder: der Wald hat nur vermehrt nach Menschen gerochen - abseits der Wege und die Papierhinweise hingen gut versteckt überall. Und das reichte, um den Bären völlig ausklinken zu lassen.

    Kurz vor seinem dritten Geburtstag hat er nun doch wieder mehr schlechte Tage.

    Vorhin waren wir fürs Apportieren auf einer Strecke, wo einiges los war. Wochenende und sonnig halt. Wir waren überrascht, weil das Gelände sonst eher leer ist.
    Am Anfang hibbelte Balou ganz gut, im Training war er aber konzentriert und arbeitete trotz Hunden als Ablenkung. Danach lief er in einem kleinen Radius um mich herum und am Ende lief er entspannt an der Leine an einem Hund vorbei. Er kann so viel, wenn das Drumherum passt :shocked:

    @flying-paws ab und zu haben wir auch reine leinenspaziergänge. Das hilft bei der richtigen Grundstimmung sehr :dafuer: