@Maja1377
Hm nee, also wir haben das extra extrem runtergefahren. Balou geht mit uns ziemlich langweilig irgendwas zwischen 1,5 und 2,5 h am Tag spazieren. Da gibt es Strecken, wo er angeleint ist und auch viel Freilauf. Wir treffen unterwegs meist niemanden oder nur wenig Menschen und Hunde, wo er vorbei muss.
Gerade am Anfang des Spaziergangs hilft es bei uns eher, an der Leine zur Ruhe zu kommen. Dann verfällt er im Freilauf nämlich auch sofort in einen entspannten Trab, anstatt loszufetzen wie ein Irrer.
2-3 mal pro Woche wird bei uns ein Spaziergang durch unsere Dummyarbeit ersetzt.
Seitdem wir so strikt trennen und auf den Spaziergängen nur der normale Gehorsam und das Antijagdtraining stattfindet, läuft es bei uns besser. Vorher habe ich die Dummys zwischendrin eingebaut und das hat Stress reingebracht.
Wenn ich Balou am Anfang des Spaziergangs rennen lassen würde, wäre er am Anfang schon durch und nicht konzentrierter.
Bei uns klappt sowieso vieles besser, wenn zumindest mein Mann als lebender Sichtblock dabei ist oder wir mit anderen Hunden unterwegs sind. Sobald er runtergefahren ist, wird mir gesagt, dass ich einen top erzogenen Hund habe und niemand kann sich vorstellen, wie es manchmal bei uns ist.
Wir hatten sogar schon Deckanfragen, weil man da nicht merkt, dass er ein Menschen- und Hundeproblem hat, dass er ein Stresshund ist usw. Er orientiert sich sehr an anderen Hunden, deswegen dachte ich auch damals, ein Zweithund würde ihm gut tun, was ja völlig in die Hose ging.