Beiträge von Juliaundbalou

    Ich habe einen DSH und hätte niemals gedacht, dass die "Grabscher" so auf ihn abfahren, dachte eher die Leute würden uns aus dem Weg gehen, da ja jeder jemanden kennt, der von einem Schäferhund gebissen wurde, aber Pustekuchen.

    Mittlerweile bin ich sehr unfreundlich, wenn jemand einfach seine Hand ausstreckt, kommt ein SEHR bissiges "NICHT ANFASSEN!", wenn dann noch blöd nachfragt wird, wieso weshalb warum, kommt ein einfaches "Weil ich es nicht will!".
    Dann stempeln mich die Leute als unfreundlich ab und gehen wieder :roll:

    Habe es jahrelang mit bitten und Nettigkeit versucht, aber darauf gehen die Leute ja gar nicht ein, daher habe ich da einfach sämtliche Geduld und Hämmungen verloren. Wer ungefragt mein Eigentum begrabscht wird sehr deutlich zurechtgewiesen.

    Und ich dachte, mit einem DSH hätte man es leichter :/

    Ich habe hier ja auch so einen Kandidaten, der Menschen zum vertreiben gern hat. Laufen wir auf normalen Bürgersteigen und da stehen halt Leute an einer Bushaltestelle oder da kommt jemand um die Ecke - kaum ein Problem. Die meisten ignorieren ihn (mittlerweile) und ich lobe ihn laut und deutlich und schiebe ein Leckerli rein, wenn er ebenfalls höchstens glotzt.
    Ich grüße Menschen immer erst, wenn ich auf einer Höhe mit ihnen bin und laufe dabei weiter. Davor gucke ich nur den Hund an, das hält die Leute auch auf Abstand.
    Im Feld laufe ich zu Not einen Bogen aufs Feld. Sollen die Leute denken, was sie wollen. Da unterscheide ich nicht, ob der Mensch hallo sagen will oder seinen Hund hallo sagen lassen will.

    Das einzig schwierige sind Menschen, die unvermittelt Kontakt aufnehmen. Laufen so auf einen zu und plötzlich drehen sie sich ein und wollen sich unterhalten und glotzen dabei den Hund an. Die kriege ich gestoppt und geblockt, aber für Balou geht das schon zu weit und er hängt knurrend in der Leine. Da kann ich nur managen. Aber die Menschen wollen dann auch nicht mehr anfassen :hust:
    Und wenn sie ihn weiter ansprechen oder anglotzen, stelle ich mich über ihn und sage, dass das gerade genau das Gegenteil von Beruhigen bringt. Da hören die Leute auf und manche drehen sich sogar seitlich oder komplett um, um sich weiter zu unterhalten.

    Wir gehen meistens einmal so 3-4 km und einmal 5-6 km, dazu noch 1-2 Löserunden (fünf Minuten).

    Manchmal sind beide Runden auch große Runden, an ruhigen Tagen sind beide Runden 3 km kurz, es kommt da ganz auf Balous Verfassung und Stressanfälligkeit an, was am Vortag so passiert ist.
    Wenn wir einen Ausflug machen, kann die Runde auch länger sein (ab 8 km aufwärts) und dafür gibt es nur noch Löserunden.

    Es ist alles relativ. Dein Hund muss kein hibbeliger Hund werden.
    Jeder empfindet etwas anderes als hibbelig, laut, distanzlos usw.

    Hast du denn erwachsene Goldendoodle kennengelernt? Wie hast du diese empfunden?

    Die Welpenzeit ist mit der Zeit danach nicht zu vergleichen. Wenn erst einmal ein Grundgehorsam sitzt und der Hund stubenrein ist und auch allein bleiben kann, ist schon viiiiieles leichter.

    Mein Hund hat mich an meine Grenzen gebracht und nun mit seinen drei Jahren kann ich ihn gut handeln, weil ich an mir gearbeitet habe und sich das auch auf den Hund ausgewirkt hat.

    Also wenn du es dir nicht unnötig kompliziert machen willst:
    Beim Essen habe ich meine Welpen, die immer an mir hochsprangen, um auf den Tisch zu glotzen, sanft von mir runtergeschoben und ansonsten ignoriert. Nach spätestens zwei Tagen haben sie damit aufgehört.
    Genauso beim an der Küche hochspringen o. ä. gab es ein „nein“, sanftes wegschieben und gut ist.

    Beim Anknabbern von Sachen muss man das tatsächlich immer wieder verbieten und Alternativen anbieten. Das wird nicht so schnell aufhören. Auch nicht nach zwei Wochen ;)

    Einfach ruhig sein bei allem, was du tust und nie grob oder etwas erzwingen.

    Wie ist das Brot denn von der Konsistenz her bei euch, @Lagurus und @Juliaundbalou? Ich hab's nun einmal ausprobiert, da war es sehr gummiartig. Bin aber glaube auch nicht ganz nach Rezept gegangen, also was die Mehlsorte anbelangt. Und hatte Trockenbackhefe verwendet, glaube ich. Aber kann das gleich die Konsistenz so komisch machen?

    Das hängt wirklich stark vom Mehl ab. Ich nehme Vollkornmehl (Dinkel und Roggen) oder sogar Schrot, welches ich vorher einweiche. Weizenmehl habe ich nicht ausprobiert.
    Du kannst auch mit dem Verhältnis etwas rumspielen. Am besten war bei mir:
    200g Roggenschrot
    300g Dinkelvollkornmehl
    175g Kerne und Leinsamen
    Trockenhefe/frische Hefe
    2 TL Salz
    500ml Wasser
    2 EL Essig
    Haferflocken als Deko oben drauf

    Das Brot ist schon etwas „feucht“ bzw. Saftig innen und hat eine schöne Kruste, aber gummiartig war es bei mir nicht. Es bleibt auch für drei Tage saftig und trocknet nicht so schnell aus. Ich nehme es nach dem Backen immer sofort aus der Form raus und wickele es in ein frisches Küchentuch ein.
    Vielleicht musst du etwas rumprobieren :ka:

    lange, also wirklich lange her (ich les gerade von Anfang), aber das konnte ich nicht unkommentiert lassen ;)
    Bogenschießen ist ein Sport, einen Pfeil zu finden ist also weder schlimm noch ungewöhnlich, da sich diese auch gerne eingraben wenn man das Ziel verfehlt. (Lasst allerdings bitte keinen Hund drauf rum kauen, die Carbonfasern beim Zerbeißen wären in Organismus nicht so ungefährlich)

    Einige Wälder haben richtige Parcours mit tierattrappen und distanzpflöcken und allem drum und dran.
    Aber auch in anderen Wäldern, oder auch in Flutrinnen wird der Sport betrieben. Viele haben eigene Ziele, wie ausgestopfte Jutesäcke, welche dann für das Training unter Witterungsbedingungen eben an einen weitläufigen und oft auch abgelegenen Ort getragen werden.

    Bogenjagd ist übrigens in Deutschland verboten, aber man kann dennoch einen Bogenjagdschein machen. Was sich nur lohnt, wenn man's beispielweise in Ungarn wirklich betreiben will.
    Eigentlich ist es aber ein einfacher Vereinssport :)

    In einem angepachteten Waldstück eines Boxervereins (die Rasse)? Würde mich wundern, wenn dort solche Dinge herum liegen dürften.

    Finde es übrigens lustig, dass du den alten Beitrag rausgesucht hast xD Wie lange ist das her? Über zwei Jahre?

    Also die Brote, wo ich mal Rezepte dazu gelesen hatte, musste man erst ewig kneten, stundenlang den Teig gehen lassen und dann noch im Ofen backen. Gibt es auch schnellere Rezepte?

    http://www.chefkoch.de/rezepte/134433…llkornbrot.html

    Mein go-to Brot. Wandle es immer leicht ab. Das jetzige hat 200 g gequollenes Roggenschrot und 300g Dinkelmehl. 100 g Leinsamen, 75 g gemischte Kerne und Trokenhefe, weil ich keine frische mehr da hatte. Der Rest wie im Rezept.