Im Grunde ist das Stören ja auch ne Korrektur 
Korrektur bedeutet ja nicht ich hau auf den Hund, sondern ich halte ihn wie auch immer von dem ab, was gerade sein Hirn da ausheckt.
(zumind ist das mein Verständnis von Korrektur)
Bei uns reicht inzwischen antippen am Popo als Korrektur aus (nicht picksen, sondern wirklich einfach Finger drauf legen). Damit hole ich sie (bin ich früh genug) aus dem Tunnel.
Mein Hund ist auch eher Typ Stresspustel und gerade deshalb würde ich daran arbeiten und nicht nur Management betreiben.Oder wie im Fall von MoniqueG, dass Management so zu etablieren, dass es zu einer Art Ritual geworden ist in dem der Hund Sicherheit findet.
Ich löse es z.B. mit Alma leicht anders.
Alma war sobald ein anderer Hund aufgetaucht ist in der roten Zone gedanklich. Ist einfach nur noch ausgetickt.
Korrektur konnte man vergessen - ist nicht angekommen.
Die hat Leckerchen wieder ausgespuckt um den anderen Hund verbal anzupöbeln
.
Fressen wurde keins angenommen.
Spielzeug war eh nie interessant genug.
Abdrängen, nerven und von meiner Seite für einen Abbruch - hat nix geholfen. Madame ist unglaublich wendig und schnell (ok, ich auch zu langsam
).
Ich habe ganz lang abwenden vom Hund (Reiz) und Fuss mit Blickkontakt und hinter mir laufen (Hund darf mich nicht überholen) als Management aufgebaut. Mit den Dingen kann ich jetzt 9 von 10 Hunden (inkl. kleinem Bogen oder warten am Rand) kreuzen.
Jetzt ist aber mein Ziel dieses Management gar nicht mehr nötig zu haben, zumind. nicht mehr bewusst. Dafür wird dann eben jede Form vom positiven Verhalten toleriert und verstärkt, aber ohne jetzt aktiv einzugreifen und dem Hund zu sagen "tu das", was ich ja beim Managment tue.
Für den Fall der Fälle, dass ich merke, sie schafft es nicht alleine in der Situation kann ich ja jederzeit aufs Management zurück greifen 
Z.B. Kreuzt uns ein Hund und sie ist voll konzentriert am schnüffeln und das ist jetzt voll interessant da, da zwinge ich sie nicht ins Management, dann lasse ich sie total entspannt schnüffelnd kreuzen.
Das Schnüffeln ist dann die Belohnung während der Situation und anschliessend wird einfach noch ein Keks reingeschoben - einfach weils mich freut, dass sie so toll war in der Situation
.
Ich glaube das Problem bei euch ist, dass der Abbruch nicht ausreichend genug in reizarmeren Umgebung geübt wurde und deshalb natürlich bei Hundebegegung erst Recht nicht klappt.
Klappt abwenden bei Hundefreunden?
Könnt ihr zusammen spazieren gehen, du mit ihm hinter der Hundefreundin und wendet er sich in 9 von 10 (noch besser 10 von 10) Fällen zu mir um?
Wenn ja, nehme ich die Behauptung wieder zurück.
Irgendwie ist der Beitrag jetzt etwas Wirrwar geworden, ich hoffe man versteht was ich sagen will.
Ich habe ihn jetzt 2 mal versucht, wieder zu verbessern, aber ich glaub ich verschlimmbesser aktuell nur