Beiträge von Juliaundbalou

    Timi verhält sich manchmal so wenn er übersäuert und Bauchweh hat und Gras fressen will. Da kann der auch panisch rumrennen weil nur bestimmte Grashelme gut genug sind. Bei uns hilft dann auch mal nen Zwieback aber das geht bei euch ja leider nicht.
    Extremen Hunger kann ich mir allerdings auch vorstellen da er ja auch ein paar Kilo abgenommen hat. Hast du schon versucht die Ration zu erhöhen und vielleicht öfter zwischendurch was zu füttern?
    Vielleicht ist ihm auch alles zu viel und wirklich immer die gleiche Strecke laufen könnte helfen?

    Schwierig alles nur Ideen :???:

    Jupp, Lou bekommt mehrere kleine Portionen, weil das auch leichter zu verdauen ist :)
    Gleiche Strecke machen wir. Es ist auch gar nicht zielgerichtet, was er da veranstaltet. Einfach so völlig überfordert.

    Mein Hund dreht durch, wenn er Cortison bekommt. Dass er durch das Cortison deutlich mehr fressen will, steigert den Stress zusätzlich.Mein Haustierarzt kennt nur einen weiteren Hund, der mit einer so extremen Verhaltensänderung reagiert.

    Alles klar, danke. Wie lange dauert das bei euch so?
    Ich habe auch sehr die Vermutung, dass es vom Cortison kommt.

    Puuuh, ihr habt ja auch immer viel Freude :verzweifelt: .
    Sind das denn Sachen, die Dir komplett fremd sind, oder kennst du sowas bei ihm schon?
    Ich könnte mir das als Kombi vorstellen.
    - Hunger
    - allmählich fitter werden und arbeiten wollen

    Dieses Bei Fuß gehen, mich anstarren und sich immer wieder eindrehen kenne ich von Emil auch. Macht er, wenn er an sich gestresst ist und eine Aufgabe gestellt bekommen möchte und ein Keks jetzt auch nicht verkehrt wäre.

    In dem Ausmaß? Zu Hormonchaoshochzeiten war dieses Gezerre und Abgelenktsein ähnlich, aber ja deutlich sexuell gesteuert. Die Paranoia sind auch neu. Dieses Überkompensieren im „richtigen Verhalten“ hat er manchmal gezeigt. Aber nie in dem Ausmaß.

    Kannst du das mal filmen?

    Jupp. Morgen vielleicht.

    Ich würde da wohl so rangehen, dass Herr Hund von mir viele Magenfüller, kalorienarm, den Tag über bekommt, damit ich einfach nur Hunger schonmal ausschließen kann - insb. wenn das eh schon eine bekannte Nebenwirkung ist.
    Dann würde ich mir angucken, was vom Verhalten noch über bleibt und erst daraufhin einen Trainingsplan überlegen.

    Mag aber auch daran liegen, dass ich eine Mutter habe, für die mein Vater bei Wanderungen IMMER eine Notfallration dabei hat, weil sie einfach extrem unleidig wird, wenn sie Hunger bekommt xD

    Geht leider nicht. Balou darf nur sein TroFu fressen und sonst nichts.
    Normalerweise verträgt er auch Möhren, aber dafür ist er noch nicht lange genug stabil und wir würden die Heilung gefährden.

    Bei uns ist es gerade merkwürdig. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?
    Balou ist seit letzter Woche Donnerstag krank. Durchfall und Erbrechen, komplettes Trinken und Fressen eingestellt. Blut im Erbrochenen und Kot. Ab Freitag bis einschließlich Montag waren wir täglich beim Tierarzt und haben die Diagnostik durch: keine Parasiten, kein Fremdkörper, keine Magendrehung, Röntgenbild, Ultraschall (bis auf den extrem entzündeten Darm) und Blutbild unauffällig. Er bekam dann am Montag Cortison gespritzt, Verdacht: IBD.
    Schlug sofort an, er kotet wieder fest, erbricht sich nicht und hat einen Bärenhunger. Davon habe ich als Nebenwirkung bereits gehört.
    Balou geht seit etwa einer Woche 30 Minuten täglich an der Leine raus, weil er sich schonen soll. Es wurde langsam extremer draußen, seit er sich besser fühlt:
    Entweder läuft er hektisch gestresst und paranoid (blickt sich ständig um) leicht ziehend an der Leine vor mir oder er läuft im Fuß neben mir und glotzt mich an. Dabei total eingedreht und bringt sich sofort in die Grundstellung usw, um Futter zu bekommen. Dabei auch extrem hektisch und miiiiinimal gefährlich so im Straßenverkehr (und hier ist es ruhig, aber der hüpft mir auf dem Bürgersteig rum, das ist nicht lustig). Es ist furchtbar anstrengend und er reagiert nicht auf unsere Taktiken, er will nur Futter und wird noch hektischer. Zuhause ist er wie immer, nur nach dem Alleinesein zeigt er dieselbe maßlose Überforderung und Hektik (bis zum wilden hin und hergerenne (alias 5 Minuten) im Haus, wenn ich nach Hause komme).

    Können das Nebenwirkungen sein?

    Hi,
    ich denke auch, dass das Glas eher halbvoll als halbleer ist. Meine persönliche Befürchtung ( gsd im Nachhinein völlig haltlos) ist gewesen, dass ein vorliegender Darmverschluss fehlerhaft nicht diagnostiziert worden ist, dann stirbt einem das Tier unter den Händen weg, ohne das man irgend etwas tun kann. ( ich trau halt Ärzten nicht so wirklich, bin da wg verschiedener Ereignisse immer skeptisch.)
    IBG kann man da als gesicherte Nachricht besser wegstecken und sich drauf einstellen. Viel viel Glück, dass dies gelingt.
    Durch die Kastra dürfte ja die Gelassenheit insgesamt schon mal größer werden. Gleichwohl stellt sich die Frage ob zwischen der Kastra und dem Ausbruch der IBD ein Zusammenhang bestehen kann?? K.A.

    LG

    Mikkki

    Ich kann ganz gut rekonstruieren, wodurch der Schub ausgelöst wurde.
    Ich musste Balou über die Feiertage leider zweimal pfeifen, weil er Wild nachgehen wollte und da bekam er sein Superleckerli (sonst Pfeife ich ihn nur alle 4-6 Wochen). An Heiligabend hat mein Mann ihm einen Putenhals gegeben.
    Und dann kam Silvester - das reicht dicke...
    Dass es mit der Kastration zusammen hängt, glaube ich eher nicht. Wenn dann mit der OP an sich, aber nicht mit dem geringeren Stress. Aber das werden wir ja sehen.

    Blut unauffällig. Auch die Leberwerte.
    Bleibt nur noch die IBD als Erklärung. Das Cortison, was er gestern bekommen hat, hat nämlich auch angeschlagen.
    Also weitermachen wie bisher, Stress vermeiden, Futter wie gehabt und schauen, wie es morgen und übermorgen so ist. Wird es dann wieder schlimmer, kriegt er noch einmal Cortison.
    Danke für die vielen Daumen.
    Ich gebe insoweit Entwarnung, dass wir vermutlich nichts Lebensbedrohliches haben, sondern eine chronische Erkrankung, von der ich wegen der 2,5 Jahre Pause gehofft hatte, dass wir sie nicht haben.

    Balou ist übel und er hat Schmerzen. Ich massiere ihm immer wieder den Bauch. Dazu hat er nun einen widerlichen Mundgeruch. Hungrig ist er dafür jetzt wie sonst was und er trinkt auch etwas.
    Das Emeprid lindert auf jeden Fall die Übelkeit und seit über 24 h hat Balou nicht mehr gebrochen.
    Wir bekommen heute noch die Blutergebnisse.

    Wie sieht denn dein "nicht Vertragen" aus?
    Wenn alles abgeklungen ist, will ich die Tabletten auf 1x die Woche reduzieren und zu Ende nehmen....mit Beobachtung von entsprechenden Symptomen. Die Tabletten sind überdosiert und sollten erstmal als "Kur" dienen zum präventiven Aufrischen eventuell alter Unterversorgungen..... eine Überdosierung soll ja angeblich nicht möglich sein.

    Ich selbst vertrage die Tabletten. Ich kenne aber Leute, die davon juckende Akne bekommen haben. Mit Tropfen ging diese dann wieder weg.