Beiträge von Juliaundbalou

    Finde ihn auch ok.

    Für einen Junghund schon ganz gut dabei, ich würde auch nix sagen, wenn er 1-2 kg weniger hätte, bei mehr schon.

    Mein Balou hatte um die 26-27 kg in dem Alter bei gleicher Größe, davon sehr viel Muskelmasse und musste aber eine kleine Reserve wegen IBD haben. Da krachte er dann oft auf 22 kg runter und war Haut und Knochen.

    Danke schonmal für eure Meinungen :)

    Ich werde nochmal mit dem Rest der Familie sprechen und schauen ob das was hilft. Fürs erste schauen wir Mal, dass er ein bisschen abnimmt (ohne jetzt auf die kg zu schauen sondern nach dem optischen) und ich hab auch schon überlegt entweder diese Flohsamen oder die Olewo Karottenpellets zuzufüttern. Hat jemand von euch Erfahrung damit (vielleicht auch was besser ist)?

    Wenn er jetzt Mal ne Karotte, nen halben Apfel oder ein Stück Gurke bekommt hab ich auch gar kein Problem damit. Aber solche richtigen Mahlzeiten müssen wirklich nicht sein...

    Alleine aus Umweltgründen würde ich die Olewos füttern. Flohsamenschalen kommen aus Indien oder so, das muss ja nicht sein.

    Mein Balou bekommt seit Jahren abends Olewos mit ins Futter. Füllt gut, schmeckt ihm gut, hilft der Verdauung und ist günstig im großen Sack (der hält bei uns circa ein Jahr lang) =)

    Eigentlich sind das gar keine Probleme bei euch.

    Der Hund ist jung, kommt aus dem Tierschutz und wohnt erst seit vier Tagen bei euch. Klar, dass da noch nix rund läuft. Mit zehn Monaten kann ein Hund eh noch wenig und dann mit der Vorgeschichte...

    Geht wenig bzw. kurz raus, reizarm und lasst den Hund lieber öfter in den Garten. Ansonsten auf Ruhe achten und langsam an alles ranführen. Eine Stunde Spaziergang finde ich schon ganz schön krass. Dass der Hund da nicht seine Geschäfte erledigt, sagt ja auch schon alles.

    Wenn der Hund nachts einmal raus muss, dann ist das so. Irgendwann wird sich das geben. Und im Senioralter vielleicht wieder beginnen :-D

    Für jemanden mit vielen Unverträglichkeiten oder Allergien ist es wahrscheinlich einfach sehr schwer nachzuvollziehen, wie man freiwillig auf Lebensmittel verzichten kann. Diese Personen wissen auch selbst, dass sie unter einer Mangelernährung leiden und müssen oft sehr viele Supplemente oder teure Spezialnahrung zu sich nehmen...

    So ähnlich geht es mir, wenn jemand freiwillig strikt glutenfrei isst. Kann ich einfach nicht nachvollziehen, wie man sich das freiwillig antun kann. Allerdings würde ich nur interessiert nachfragen. Ich selbst esse ja glutenfrei und vegan und bisher läuft es gut :sweet:

    Also mein Balou kommt aus anderen Gründen meistens nicht mit :-D

    Er mag das nicht und ist schnell gestresst.

    Aber ja: mit dem Bus fahren wir auch mal, aber nur sonntags. An anderen Tagen geht das nicht.

    Café etc. fällt auch eher weg, kleinere und engere Restaurants (die aber meist die schöneren bei uns sind!)...

    Im Endeffekt ist das aber Geschmacksache. Bei mir zieht zukünftig auch nur noch was kleineres ein. Alleine schon, weil ich gerne mehrere Hunde hätte und mir zwei solche Kaliber zu viel Platz wegnehmen (auch im Auto).

    Wenn du viel mit den Öffis unterwegs bist, würde ich auch eher einen kleineren bis mittelgroßen Hund (vielleicht 45 cm, 15 kg max.) empfehlen.

    Meinen Golden Retriever kriege ich nicht so leicht untergebracht. Der ist ein Schlachtschiff und wir bräuchten eigentlich einen 4er nur für uns beide. Auch wenn man den Hund ins Restaurant etc. mitnehmen will, ist ein kleinerer Hund praktischer. Wird viel öfter geduldet und er passt auch unter einen kleinen zweier Tisch. Mein Balou würde im Weg liegen, weil er so groß ist.

    Ich denke, dass ihr mit einem Pudel nichts falsch machen könnt. Aber auch den Beagle-Vorschlag finde ich gut.

    mehrmals pro Woche

    Nö, muss gar nicht so oft sein. Das sind Hunde, keine Kleinkinder die man zwangsvergesellschaften muss. Lieber 1-2 passende Kumpels die selten können als mehrmals die Woche den Hund pushen.

    Da außerdem eh Freilauf nicht drin ist bräuchte man dafür auch passende Örtlichkeiten.

    Meine Meinung.

    Habe ich das gesagt?

    Mehrmals pro Woche kann auch 2-3 mal sein. Und auch ohne Freilauf kann man zusammen spazieren: Mit ruhigen Hunden und eben nicht mit den gleichaltrigen „Kumpels“.

    Das klingt wirklich nach einer Mischung aus Stress, Überforderung und Langeweile...

    Ich habe hier auch so ein Exemplar, das in der Pubertät plötzlich sehr kreativ wurde.

    Zum Dummytraining:

    Lasst mal für ein paar Wochen/Monate die Suche komplett weg und übt nur etwas die Basics. Dummy im Fuß tragen, generell Fußarbeit, Dummy aufnehmen und ausgeben etc. Das ist ruhige Kopfarbeit. Wenn er an einem Tag nicht kann, dann lasst es bleiben. Ist manchmal so. Ich habe das Gefühl, dass er an anderer stelle unausgelastet ist und deshalb so ein Kaspertheater abzieht, weil er beim Dummytraining eigentlich überfordert ist.

    Die Gruppe beim DRC wäre außerdem eine super Möglichkeit, mit ihm am Rand einfach etwas Impulskontrolle zu üben. Vielleicht geht das anfangs sogar nur außerhalb des Platzes (oder wo das Training halt stattfindet). Wenn er da so drüber ist, würde ich da erstmal gar nicht mittrainieren.

    Draußen Dinge aufnehmen und nicht abrufbar sein:

    Der Hund gehört erst einmal an die Schleppleine, dauerhaft. Lasst euch da nicht von ihm veräppeln. Meiner hat leider auch mit fünf Jahren lange Phasen, wo er nicht freilaufen darf, weil er sich wieder irgendeinen Mist ausdenkt.

    Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit, für den Freilauf in einen eingezäunten Bereich zu fahren?

    Hat er auch Hundekontakte? Beim Golden ist ja weniger oft mehr. Nicht nur toben, sondern eher 90% langweiliges miteinander spazieren und schnüffeln? Das wäre mehrmals pro Woche schon wichtig. Beim Toben auf jeden Fall die Schleppleine abmachen, sonst gibt’s Verletzte...

    Das Verhalten im Haus:

    Ich würde da mal etwas mehr Struktur reinbringen. Sobald er ankommt, weil ihr euch hinhockt oder was auch immer macht, aufstehen und den Hund wegschicken. Er scheint da gerade ein Problem zu haben, was er nicht alleine lösen wird.

    Wie geht ihr denn so mit ihm um? Wieviel Aufmerksamkeit bekommt er? Wie gehen andere Menschen mit ihm um?

    Ps: die Länge der Spaziergänge ist echt Mau... wie wäre es mit morgens 1 Stunde und nachmittags 40 Minuten?

    Wenn ihr sehr schnell geht, kann es sein, dass ihn das auch noch mehr anfeuert und stresst... Probiert da mal ein bisschen aus, was besser klappt.