Beiträge von Juliaundbalou

    Meiner Erfahrung nach wird das mit der Zeit besser. Balou konnte das damals gar nicht. Auch beim Tierarzt: furchtbar.

    Dann war er aber ständig krank. Und seit langer Zeit muss er einmal im Monat wegen der Analdrüsen zum TA. Hat auch was Gutes: er legt sich seit bestimmt 4 Jahren unter die Bank, bleibt dort auch, wenn ich für Tür schließen muss o.ä., obwohl andere Hunde mit im Raum sind. Der perfekte Wartezimmerhund. Das macht er seitdem überall so, er schläft sogar. Aber nach 2 h will er nach Hause oder ins Auto, das akzeptiere ich.

    Einfach kein Drama draus machen und durchziehen.

    Scham hilft nicht weiter. Gelassen bleiben, das möchtest du von deinem Hund doch auch ;)

    Ja das stimmt. Eigentlich bin ich auch gelassen, Scham eher in dem Sinne, dass sie da so ein Theater veranstaltet und es war 21:45, da haben sich manche Leute aufgeregt.

    Dann ist es so, dass Leute sich stören :ka:

    Nell hat gestern Abend um 22 Uhr auch unsere Mülltonnen angebellt. Mehrmals, laut. Sie hat das erste Mal gesehen, wie mein Mann die Mülltonne zur Straße geschoben hat und fand das halt gruselig. Tjo, ich hab sie bellen lassen, bin mit Balou und ihr stehengeblieben, mein Mann kam mit der Tonne und sie hat sie sich dann angeschaut. Bisschen hinterhergewufft und ist dann der Tonne hinterhergeschlichen. Nach ein paar Sekunden war es dann ok. Sowas muss einem nicht unangenehm sein. Hunde bellen, junge Hunde erschrecken sich manchmal :ka:

    Ich glaube ich mache jetzt auch endlich mal ne Trainerstunde aus.

    Bin gerade etwas genervt. Manche Hunde sind Nala irgendwie ein Dorn im Auge und da muss man keifen und schreien und sich benehmen als wird man gleich abgestochen. Wiederum sind manche gar kein Problem, tagsüber lässt sie sich von vielen gut ablenken. Ich habe immer bisschen den Eindruck, dass sie Theater macht, wenn es ihr zu nah ist.

    Oder das ist irgendwie in der Genetik veranlagt. Ihre Geschwister, die wir kennen (4 von 6 aus dem gleichen Wurf und je 2 aus den zwei älteren) sind, bis auf eine Ausnahme alle Leinenrambos.

    Vorhin haben wir im dunklen eine Katze getroffen, mein Bruder hat die nicht gesehen, also stand sie dann neben uns und da ging auch ein Theater vom Feinsten los. Dann hatte sie teilweise Angst, weil dIe Katze auf sie zukam und wollte andererseits auch hin und gucken. Da habe ich mich richtig geschämt:wallbash:

    Scham hilft nicht weiter. Gelassen bleiben, das möchtest du von deinem Hund doch auch ;)

    Mag sein, aber das sind dann alles keine besonders langen Runden für einen Hund.

    Es gibt Hunde, denen das reicht, schaffen tun das alle gesunden Hunde problemlos und auch noch sehr viel mehr.

    Meine Intention war einmal den Begriff lang zu relativieren.

    Liegt alles im Auge des Betrachters.

    Ich bezeichne auch alles ab 60 Minuten als unsere große Runde.

    Länger geht immer =)

    Aber der Hinweis war nicht verkehrt. Jetzt kann sich der TE vielleicht ein besseres Bild machen.

    Puh, bei dem Thema prallen nun mal Welten aufeinander.

    Fest steht: für 90-100 Minuten Spazieren braucht man keinen speziellen Hund. Das packt jeder gesunde Hund mit links. Und wenn er dürfte, würde er auch noch viiiiel länger draußen sein. Ob groß oder klein.

    Aber: es ist falsch, dass man mit seinem Hund mehr spazieren gehen MUSS. Viele Arbeitsrassen gehen nicht mehr als 90 Minuten täglich spazieren, erleben aber drumherum viel mehr:

    Arbeit auf dem Platz/an den Schafen/bei der Jagd etc.

    Fahrradfahren

    Schwimmen

    Im Garten spielen o.ä.

    Dazu wissen wir hier bisher doch gar nichts. Ich gehe auch „nur“ ca. 2 h täglich spazieren (einmal 30-45 Minuten und einmal ab 60 Minuten). An manchen Tagen gehe ich sogar weniger (vielleicht 1-2 mal pro Woche). Am Wochenende dafür oft deutlich mehr. Dazu gibt’s Dummyarbeit und viel Zeit im Garten.

    Mein Hund ist glücklich.

    Kann ja sein, dass das vielen Hunden nicht reichen würde. Aber für viele andere Hunde ist das so genau richtig.

    Aber meint ihr wirklich, dass die Schwiegermutter keinen 15 kg Hund gebändigt bekommen würde? Also ich weiß ja nicht wie es um die Gesundheit der Dame genau steht... Und ja, ICH weiß wieviel Kraft so ein Hund entwickeln kann und da geht es nicht um 15 kg.

    Also, das kommt echt drauf an, wie stark ihre Schmerzen sind und ob so ein reinhopsender Welpe und Junghund da Schäden verursacht.

    Ich habe hier gerade geschätzte 16/17 kg Junghund sitzen. Das tat heute ganz schön weh, als die in ihre Leine ballerte, weil in der Ferne ein Hund langlief. Und ich bin 30 kg Kampfgewicht gewohnt. Nur habe ich anscheinend verdrängt, wie mein Balou als Junghund so drauf war. Da tat das garantiert genauso weh :-D

    Mein linkes Bein war vor ein paar Jahren gebrochen und ich hatte vor ein paar Jahren einen Bandscheibenvorfall. Damit habe ich sonst keine spürbaren Probleme mehr. Heute schon :-D

    Hunde lernen das alle irgendwann. Aber meistens hat man eine gewisse Zeit (Monate bis Jahre) durchzustehen, bis der Hund allen Reizen zum Trotz gut an der Leine läuft. Erst recht als Betreuer und nicht Hauptbezugsperson.