Ich bin als Teenagerin schon immer mit 2-3 Hunden spazieren gegangen und fand das toll. Wie ich das gemacht habe? Keine Ahnung. Vor 15-20 Jahren waren es irgendwie andere Zeiten und die Hunde haben gut gehört.
Meine Gründe waren also zum einen diese schöne Erinnerung aus meiner Jugend, dann dass Balou nicht wirklich regelmäßig Hundekontakt hat und dass ich gerne richtig Dummysport machen würde - sofern der Hund Lust hat.
Ich bin ja seit nicht mal einem Monat Mehrhundehalterin. Aber hier hat sich geändert:
- Ich gehe teilweise getrennt, habe also 50-100 % mehr Aufwand für Spaziergänge, meistens 50 %. Und die gemeinsamen Spaziergänge dauern länger und sind anstrengend. Balou ist ein sehr schneller Hund, Nell ist langsam und möchte schnüffeln. Balou muss also alle paar Meter gebremst werden und läuft letztendlich dann oft an der kurzen Leine bei mir.
- Balou darf nicht mehr allein in den Garten, während ich koche o. Ä. Nell macht zu viel Quatsch draußen, deshalb muss ich immer anwesend sein.
- Mehr Dreck!
- Ich kann nicht mehr so lange weg. Balou kann 6-7 h allein sein. Nell bisher 3,5-4 h.
- Balou hat sich die erste Zeit von mir zurück gezogen. Erst jetzt taut er langsam wieder auf und kommt mal zum geschubbert werden oder schläft mit im Bett.
Ich bin sehr glücklich mit den beiden und sie passen wie Arsch auf Eimer. Klar, die beiden müssen vor allem unterwegs noch viel lernen. Das wird dauern, bis wir wieder so richtig entspannt unterwegs sind. Aber ansonsten ist es echt toll.