Beiträge von Juliaundbalou

    Könnte die symphyse die Ursache für die Schmerzen sein? Die kann auch in den Rücken ziehen. Und erschwert das laufen.

    Ja genau, das hängt damit zusammen. Ich habe gestern eine Übung gemacht die hieß Schmetterlingssitz. Also quasi ein Schneidersitz, wo sich aber die Fußsohlen berühren und dann soll man so mit den Knien wippen. Hab total gemerkt wie mein Beckenknochen im Steißbereich vibriert hat, also da mittig irgendwas locker war...war gruselig. :ugly: Man soll auch den Hüftbeuger(muskel) strecken und dehnen mit bestimmen Übungen, weil der sich durch das verschobene Becken und den veränderten Schwerpunkt anspannt.

    Gut, ich lasse das erstmal mit dieser Matte. Aber interessant ist die...vielleicht für später.

    Juliaundbalou Wie schauts bei euch aus? :winken:

    Montag ist der errechnete Termin und der feine Herr macht es sich weiterhin in seiner Bauchhöhle gemütlich xD

    Ich habe keine Wehen bisher, ab und an zieht es nur ein wenig. Beim Gehen drückt er fleißig mit dem Kopf nach unten, sodass es manchmal durch den Druck etwas unangenehm ist. Und die Bauchform ist nochmal etwas anders. Noch spitzer, sodass ich nun so aussehe wie eine sehr trainierte Frau mit definierten Hüftknochen :ugly:

    Schlaf ist halt seit Wochen nicht mehr drin, aber das heißt ja nix.

    Ansonsten flitze ich durch die Gegend und fühle mich besser als während der ganzen restlichen Schwangerschaft :nicken:

    Etwas Gutes hat ja so ein wilder Garten - es gibt immer genug Blüten für einen Strauß:

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    Ich finde man kann es gut damit beschreiben, dass es sich anfühlt, als würde man mitten in einem Orkan stehen. Das ist einfach eine Naturgewalt, die einen umreißt.

    Ich habe auch Endometriose und schlimme Menstruationskrämpfe. Ich überstehe die teilweise nur mit starken Schmerzmitteln und zusammengekrampft im Bett liegen. Aber Wehen sind anders. Ich habe z.b. keine Schmerzmittel gebraucht (ich persönlich - das ist kein Angriff auf alle, die das unter der Geburt wollen!) und hätte auch gar nicht artikulieren können, dass ich irgendwas gewollt hätte. Ich war richtig weggetreten und hab mich nur auf diesen Orkan konzentriert.

    Und zumindest für mich stimmt das - wie weh das getan hat, habe ich irgendwie wieder vergessen. Meine Frau hat meine Geburt mehr mitgenommen als mich :D

    Du brauchst echt keine Angst haben. Dein Körper wird das toll machen!

    Danke dir!

    Angst habe ich auch gar nicht, aber ich möchte es mir so gerne vorstellen können. Mag es nicht, unvorbereitet zu sein xD

    Jetzt kann ich mir auf jeden Fall eher etwas darunter vorstellen.

    Gina23 Danke auch für den Tipp mit dem Stehen! Ich glaube auch nicht, dass ich es mögen werde zu liegen. Hocken oder Stehen hört sich gut an :bindafür:

    Wie fühlt sich das denn an?

    Sowohl vorne als auch im Rücken?

    Krampfartige Wellen wie eine Kolik?

    Zieht es, sticht es irgendwo? Nur Anspannung? Dumpfer Schmerz? Oder eher ein starkes Druckgefühl?

    Ich kann mir das nicht vorstellen xD

    Vielleicht gibt’s ja was Vergleichbares?

    Ich habe Endometriose und kenne dementsprechend richtig eklige Menstruationsschmerzen. So kurz vor der Ohnmacht. Die kommen bei mir wellenartig, mir ist schlecht und ich habe Schüttelfrost. Muss sie veratmen.

    Koliken hatte ich auch schon.

    Brüche. Bandscheibenvorfall.

    Bauchspiegelung und Nabelbruch-OP, also nochmal andere Schmerzen im Bauchbereich.

    Glutenunverträglichkeit! Auch sehr angenehm.

    Ist irgendwas dabei, was sich ähnlich anfühlt? :ugly:

    Hach. Noch mehr Leidende, ich reihe mich ein :winken:

    Balou hat damals auch alles gefressen. Nicht wie andere Welpen und Junghunde aufgenommen und nicht Fressbares ausgespuckt. Nein, das wäre zu schlau gewesen. Steine, Holz, Plastikmüll, Taschentücher, Papier, Stoff, Kot, ALLES. Es war furchtbar. Ich habe ehrlich gesagt bei ihm nur aversiv gearbeitet und immer sehr überschwänglich gelobt, wenn er es gelassen hat oder getauscht hat.

    Ich war auch immer sehr wütend, weil er IBD-krank ist und falscher Kram direkt mal nen Schub auslösen konnte und er auch ständig Parasiten hatte.

    Mit den Jahren wurde es immer besser und seit Längerem frisst er eigentlich nie etwas. So zweimal im Jahr findet er Menschenkot oder ähnliches und bedient sich. Mit der Quote kann ich leben.

    Und dann kam Nell.

    Sie ist mit sechs Monaten hier eingezogen und bald ein Jahr hier. Und sowas habe ich noch nie erlebt. Sie darf kein Spielzeug haben, weil sie es nicht nur zerstört, sondern frisst. Da hilft auch aufpassen nicht, weil sie dann nicht damit spielt. Sie kriegt also nur sowas wie den Kong zum Spielen.

    Genauso Handtücher und Socken etc., es darf nichts herumliegen, wenn sie allein ist.

    Im Garten wandert sie ununterbrochen herum und sucht Fressbares. Beeren usw. sind zwar ärgerlich, weil ich sie ernten möchte, aber gut. Aber sie klaut auch dauerhaft Holzhäcksel, kaut Gras, sucht nach Katzenkot, möchte in den Komposter, usw. Ihr könnt es euch vorstellen. Also ist sie nur unter ständiger Beobachtung im Garten und oft auch angeleint. Dann frisst sie Ameisen, Kellerasseln usw., die halt zu ihr kommen :ugly:

    Unterwegs nimmt sie alles auf, was fressbar ist. Am meisten stört mich Kot und Holz. Sie hat ganz oft richtigen Holzkot oder Parasiten... :dead:

    Mit ihr übe ich das Anzeigen. Das klappt bei Vögeln usw. so schön. Aber bei Fressbarem eher so halb. Also habe ich sie dauerhaft im Blick und brülle schnell „Nelli, daaaanke!“, wenn die Nase runter geht und manchmal klappt es. Wenn nicht, gibt’s Ärger.

    Hach. Durch sie hat es sich leider verfestigt: hier zieht kein Retriever mehr ein. Das Thema ist mir zu nervig.

    Achso, eine Vorsorgehebamme fand ich echt total hilfreich und habs bisher auch jeder Schwangeren empfohlen. Ich fand das super hilfreich. Grad weil ich keine Erfahrung hatte und selbst auch eine chronische Krankheit habe, war das echt gut. Ich konnte sie jederzeit alles fragen.

    Die hat dann auch die Nachsorge gemacht und ich fands total schön, dass wir uns schon so vertraut waren. Ist ja doch eine sehr intime Geschichte, so eine Nachsorge.

    Hast du einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht? Bei uns ging es dort vorwiegend um solche Themen.

    Ich hatte Glück, überhaupt eine Hebamme bekommen zu haben. Habe mich früh drum gekümmert und trotzdem nur aus Mitleid eine bekommen, die mir eigentlich Wochen vorher schon abgesagt hatte. Zum Glück hat sie sehr viel Erfahrung. Eine Vorsorge- oder sogar Beleghebamme wäre mein Traum gewesen, war aber leider nicht machbar. Ich habe ja auch keinen Platz in meiner Wunschklinik oder im Geburtshaus bekommen. Bielefeld ist ein schwieriges Pflaster.

    Genau, einen GVK habe ich online gemacht. Aber ich habe einfach Angst, dass ich es nicht verstehe. Gibt ja so Fälle, wo es nicht so eindeutig ist :dead:

    Doch, ich habe eine Hebamme für die Nachsorge. Sie ist aber nicht Tag und Nacht für mich erreichbar und kommt vorher auch nicht vorbei, sondern erst, wenn der Kleine da ist. Wir haben uns bisher nur kennengelernt.

    Dann schauen wir mal, ob wir rechtzeitig verstehen, dass es los geht :-D

    Da unser ET immer näher rückt, habe ich mal wieder ein paar Fragen :sweet:

    Wie ging es bei euch los? Und habt ihr es sofort gewusst oder hat es gedauert, bis ihr verstanden habt, dass es nun so weit ist? Ab wann seid ihr ins Krankenhaus/Geburtshaus etc.?

    Durch meine Krankengeschichte befürchte ich irgendwie, dass ich es zu lange hinauszögern werde loszufahren, weil ich Schmerzen nicht mehr ernst nehme und niemandem zur Last fallen will (den Hebammen im KH z.B.) :roll:

    Und wie war es dann, als ihr nach Hause kamt? Hund(e) erst mal getrennt, bis die Aufregung vorbei ist und dann vorsichtig in die Nähe lassen, aber Abstand zum Baby wahren? Ich glaube, da würde ich momentan dazu tendieren :ka:

    Dieses „Was passiert mit dem Hund, wenn man plötzlich verstirbt?“ nervt mich eh.

    Ich bin 30, Balou wird bald 7.

    Ich habe in meinem Umfeld niemanden, der zu ihm passen würde. Er ist ein Riesen-Stresskeks, braucht viel Unterstützung, ein halber Autist. Wenn sein Umfeld nicht passt, bekommt er IBD-Schübe.

    Sofern mein Mann lebt, ist alles prima. Der braucht dann nur einen netten Hundesitter, der sich zuhause bei uns zu Balou setzt und ihm einfach Gesellschaft und Gartenzeit bietet, während mein Mann arbeitet.

    Wenn wir beide versterben sollten, muss Balou vermittelt werden. Zum Züchter zurück ist keine Option. Dazu gibt es eine „Anleitung“, damit eine meiner Freundinnen ihm ein schönes Zuhause sucht und ihn in der Zwischenzeit bei sich aufnimmt.

    Ich habe also keinen echten Plan. Nell würde vermutlich auch niemand aus der Familie oder dem Freundeskreis nehmen. Na und? Die kann auch über ihre tolle Züchterin ein neues Zuhause finden. Ich wüsste nicht, wieso es für sie bei meiner Familie oder Freunden besser sein sollte.

    Ich verstehe nicht, wie überhaupt jemand auf die Idee kommen kann, dass man mit Mitte 40 zu alt für einen Welpen wäre. Manche werden da erst Eltern und ich würde mal stark behaupten, dass das deutlich fordernder ist als so ein Welpe, der ja doch recht schnell „trocken“ ist und durchschläft xD

    Meiner Meinung nach hängt auch extrem viel von der Rasse und dem Temperament ab. Meine Nell z. B. ist nicht mal 1,5 Jahre alt und ein größerer Hund und die würde ich sofort einem fitten 70-Jährigen abgeben. Sie zieht nicht an der Leine, mag kurze Spaziergänge und lieber rumdümpeln an einer Stelle oder mal spielen mit einem Hund oder ein paar Dummys suchen. Nach 30 Minuten Spaziergang guckt sie mich meistens schon im Fuß laufend an und versteht nicht, wieso wir weiter Strecke machen. Geschäfte sind ja schließlich erledigt. Jetzt könnte man doch nach Hause und im Garten spielen? Bitte? xD