Beiträge von Juliaundbalou

    Wo gefährdet denn ein bellender Hund Spaziergänger?

    Ja erschrecken ist doof. Aber das ist für mich echt allgemeines Lebensrisiko.

    Tatsächlich ist das Thema nicht so einfach.

    Ich habe mir letzten Herbst meinen Ringfinger kompliziert gebrochen.

    Mit zwei angeleinten Hunden wollte ich an einem Grundstück mit Bellhund vorbei, der entspannt in der Nähe des Zauns lag. Als wir auf einer Höhe waren, mit 3 m Abstand, rastete er plötzlich völlig aus, Nell raste in die Leine, welche sich um meine Finger wickelte und zog Balou noch so mit sich mit. Ich konnte nicht loslassen. Finger ab.

    Meine Krankenversicherung wollte die Adresse und den Namen des HH haben, da ich Ansprüche geltend machen kann. Selbst wenn mein Hund in meinem Haus so eskaliert, dass sich jemand vor meinem Haus erschreckt, trage ich dafür Verantwortung.

    Also ja: anstreben sollte man sowas nicht. Dumme Unfälle passieren.

    Ich finde es grässlich, wenn Hunde am Zaun bellen. Nell darf das nicht. Und Balou, der Wachtrieb hatte, durfte das auch nicht. Einmal melden mit „Wuff“ aus der Distanz - ok. Aber dieses Austicken? Nee.

    Da habe ich persönlich mich schon oft fast zu Tode erschreckt und mit meiner tollpatschigen Art auch schon mehrmals verletzt.

    Ich hatte noch nie so eine Schwemme. Meine fünf Zucchinis sind noch recht klein, da ich sie Anfang Mai direkt gesät habe.

    Mal sehen, wie viel es dieses Jahr davon gibt.

    Wenn ich irgendwann mal einen Dörrautomaten habe, werde ich mal Zucchini dörren. Das soll wohl gut gehen und prima schmecken. Dann kann man im Winter in Suppen, Currys und co Zucchini essen =)

    Er meinte wirklich drei Jahre.

    Wir haben auch keinen Makler. Das ist der Sohn von Balous Züchterin, der auch alle Zuchthunde versichert hat. Als ich mit ihr wegen Balous Tod telefoniert habe, hat sie mir empfohlen, doch mal mit ihm zu sprechen wegen Nell und einer evtl. Versicherung.

    Aber Balou ist ja nicht gestorben, weil wir keine Versicherung hatten. Wir haben in seinen vier Wochen seit der plötzlichen Erkrankung 5.000 € gezahlt… und am Ende war leider trotzdem nichts mehr, was wir hätten tun können…

    Ich habe den Tipp bekommen, dass man Rechnungen bis zu drei Jahre später einreichen kann. Wenn beispielsweise ein elf Jahre alter Hund plötzlich hohe Kosten verursacht und man es sich leisten kann, diese Kosten erst einmal selbst zu tragen, kann man drei Jahre später alles auf einmal einreichen und die Versicherung muss blechen. Danach wird man sehr wahrscheinlich gekündigt. Aber man hat auch alle kleineren Dinge mit abgesichert, die in diesen drei Jahren noch aufgetaucht sind.