Wo gefährdet denn ein bellender Hund Spaziergänger?
Ja erschrecken ist doof. Aber das ist für mich echt allgemeines Lebensrisiko.
Tatsächlich ist das Thema nicht so einfach.
Ich habe mir letzten Herbst meinen Ringfinger kompliziert gebrochen.
Mit zwei angeleinten Hunden wollte ich an einem Grundstück mit Bellhund vorbei, der entspannt in der Nähe des Zauns lag. Als wir auf einer Höhe waren, mit 3 m Abstand, rastete er plötzlich völlig aus, Nell raste in die Leine, welche sich um meine Finger wickelte und zog Balou noch so mit sich mit. Ich konnte nicht loslassen. Finger ab.
Meine Krankenversicherung wollte die Adresse und den Namen des HH haben, da ich Ansprüche geltend machen kann. Selbst wenn mein Hund in meinem Haus so eskaliert, dass sich jemand vor meinem Haus erschreckt, trage ich dafür Verantwortung.
Also ja: anstreben sollte man sowas nicht. Dumme Unfälle passieren.
Ich finde es grässlich, wenn Hunde am Zaun bellen. Nell darf das nicht. Und Balou, der Wachtrieb hatte, durfte das auch nicht. Einmal melden mit „Wuff“ aus der Distanz - ok. Aber dieses Austicken? Nee.
Da habe ich persönlich mich schon oft fast zu Tode erschreckt und mit meiner tollpatschigen Art auch schon mehrmals verletzt.