Beiträge von Sarah1

    Ob Sarah1 nun einen Welpen zum Züchten abgeben würde, ist doch für den TE völlig unerheblich, immerhin züchtet sie doch Bolonkas (?) und die will der TE doch gar nicht.

    Der TE meinte, dass sie u.U. schon mal einen
    Wurf machen würde; daraus resultierten
    Meinungen, nicht an jeden zur Zucht Welpen
    abzugeben.........also so unerheblich ist es für
    den TE dann doch nicht....sicher hast Du es überlesen.

    Ich würde als seriöser Züchter nicht jedem beliebigen Interessenten der gerne mal seinen Hund verpaaren möchte einen Welpen zum züchten in die Hand drücken. Wenn derjenige das wirklich im Verein macht und vernünftig scheint, vielleicht. Aber ich würde nicht mit potenziellen Zuchthunden um mich werfen und ich glaube so geht es vielen auch. Jemand der kommt und sagt, dass er züchten möchte, den nimmt man noch 3x schärfer ins Visier und da bekommt man sicherlich nicht von jedem einen Hund ob man jetzt den Konkurrenzgedanken hat, den Käufer komisch oder blöd findet oder seinen Welpen das einfach ersparen möchte sei mal dahin gestellt.

    *ichdassounterschreib* und die überwiegende Mehrheit
    seriöser Züchter passt schon auf, wen und ob sie einen
    Hund zur Zucht geben. Das ist legitim und dient einzig
    dem Erhalt, Gesundheit und Schönheit der Rassen.
    Der Austausch wirklich guter Tiere läuft ohnehin auf
    nationaler und internationaler Vereinsbasis und viele
    Zwinger annoncieren wenig bis nie, nur das wissen die
    Wenigsten.

    Alle Züchter, die ich kenne und die unter hohem Aufwand ein besonders gutes Zuchttier importiert haben, sehen im Gegenteil zu, dessen Nachkommen bei anderen, kooperierenden Züchtern oder Hundehaltern unterzubringen, um deren Genetik nicht nach einer Generation "verschwinden" zu lassen. Denn komplette Würfe können sie nicht behalten, weil sie keine Massenhundehaltung betreiben und noch jeden Hund im familiären Umfeld halten. Das begrenzt logischerweise die Anzahl, sind ja keine Zuchtkaninchen.

    Das ist richtig und decken wird ja auch gemacht,
    nur hier ging es ja um 'Verkauf eigener Nachzucht'.

    So hatte ich Rüde und Hündin aus US-Linien, die
    Nachzucht ging in Privathand, nicht in Züchterhand.
    Das decken selbst, ist nicht das Problem und stellt
    keine Konkurrenz dar.

    Der Magen ist wahrscheinlich noch nicht wieder auf dem Damfper....blöd!

    Das hatte ich gerade gestern mit meinem Rüden.
    Er erbrach, machte einen Buckel, der Bauch hart.
    Er bekam 10ml vom MedizinTee, eine Wärmeflasche
    mit Deckchen drübber..... Stunden später war er fit.
    Ich greife immer umgehend ein, bevor es Ausmaße
    annimmt und AB sind meist nicht nötig.

    Wenn man mit Zuchtgedanken zu einem Züchter geht, hat man es oft schwieriger einen Welpen zu bekommen. Nicht alle Züchter geben ihre Hunde zum Züchten aus der Hand, weil man damit natürlich auch Konkurrenz schafft.

    Das ist durchaus richtig und wenn man einige
    Hintergründe kennt, auch verständlich.

    Wenn ich Tiere aus USA oder sonst. Ausland
    beziehe, hat das seinen Grund und ist in
    der Regel aufwendig und teuer.

    Letztlich unternehme ich die Anstrengungen
    nicht, um das Züchter hier, nur die Hand aus-
    strecken nach besten "Zuchtmaterial", ohne
    sich die geringste Mühe zu geben.
    Auch steht meist kein geeigneter Zuchtpartner
    zur Verfügung und so wird die Nachzucht nicht
    gesünder und schöner.
    Ein Ergebnis, worauf man alles andere, als stolz
    sein kann.

    Außerdem definiert sich ein seriöser Züchter nicht
    über die Anzahl verkaufter Welpen an Nachzüchter.

    Eine Hündin von mir, musste u.a.mit 10 J. noch
    dran glauben, alles hier inszeniert von den besten
    Züchtern der Welt.
    Seither bekommt kein Züchter einen Hund mehr
    von mir.
    Alles Gründe, wo ich nicht unbedingt erst an
    Konkurrenz denken muss, obwohl das auch ein
    wichtiges Kriterium ist. Schließlich besteht
    ja unsere Gesellschaft nur daraus.

    Auf jeden Fall wäre angeraten, beim Kauf eines
    Hundes aus dem VDH, vorsorglich nicht von
    "Zucht" zu sprechen, sondern eher Wert auf ein
    gesundes und schönes Tier zu legen.

    Ich weiss auch ehrlich gesagt gar nicht, was ein "Immunbooster" sein soll. Was soll denn da "geboostet" werden?

    Das Immunsystem.
    Boostern heißt: aufpeppen, fördern, unterstützen,
    reparieren, hemmen, verstärken, nachhelfen u.ä. nette Sachen,
    s. auch Post 13 und Wirkung.
    Geboostert wird nicht nur in der Naturmedizin.
    In der Vet.-Med. ist eher die Impfe und sein Booster
    bekannt.

    Also ich verwende das Rinderkolostrum für
    Welpen und werde, sobald dieses zu Ende geht,
    das Ziegenkolostrum probieren.

    Ziegenkolostrum hat gegenüber Rinderkolostrum
    eine sehr viel höhere Wertigkeit.
    Es ist ein "Immunbooster par excellence", der bei
    Mensch und Tier von gerade Geborenen, über Rekon-
    valeszenz nach Krankheiten bis hin zu älteren/alten
    Hunden mit diversen Zipperleins, das Immunsystem auf
    Trab bringt.

    Besonders Ziegenkolostrum unterstützt den Zellstoffwechsel
    und die Zellregeneration, der Proteinabbau wird gehemmt,
    unterstützt die Reperaturvorgänge im Gewebe/Muskeln,
    wirkt entzündungshemmend u.ä.m.

    Du kannst durchaus mit Ziegenmilch Deinem Hund etwas
    Gutes tun; bezüglich Kolostrum und Immunsystem gibt
    es nichts Besseres.

    Hier mal ein Vergleich zwischen Ziegen-und Rinderkolostrum:

    Colostrum - welches Colostrum - Kolostrum, Biestmilch, Erstmilch, Vormilch

    Alles Gute !

    Achja, noch eine kurze Frage in diesem Sinne: Von wo holt ihr eure Welpen? Holt ihr sie aus eurer Nähe oder fahrt ihr doch mal durch ganz Deutschland? Ich schaue derzeit in ganz Deutschland und möchte gerne wissen, ob andere Leute das auch so machen ;D

    Mein Verlain'chen, s.Avatar, habe ich zwei Jahre
    gesucht und letztlich aus Belgien geholt.
    Heut' ist sie Omi und genießt ihr Altenteil im "Box-
    springbett", so geht chillen.


    Beim VDH sind es max 3 Würfe pro Jahr.

    Ein Labi mit 3 Würfen ? Wohl kaum, denn nach ZO
    dürfte das nicht erlaubt sein, der Hündin ist auch
    mal Ruhe zu gönnen und dann gibt es in aller Regel
    nur 2 Hitzen pro Jahr.
    Vielleicht sind Labis "Schnellbrüter". xD

    Fischstäbchen wäre auch wieder mal eine Maßnahme,
    Brühe und Gemüse habe ich noch.

    Was mich wundert, war mal ein Hund, den ich rd.
    4 Jahre regelmäßig zum Grooming da hatte.
    Dieser bekam eigentlich alles vom Tisch, anfangs
    wurde auf salzloses wert gelegt, später passte sich
    der Hund dem Tisch an. Kurioser Weise habe ich noch
    nie einen so gesunden Hund mit einem Top-Glanz-Fell
    gesehen. Dieser Hund hat, bis vielleicht beim Züchter,
    nie TF oder NF gesehen und das sicher bis heute noch.
    Ein Beispiel, wie doch der Magen unserer Hunde wahrscheinlich
    mehr domestiziert ist, als "Hund" selbst.

    Gebe ich hier meinen Hunden alles frisch gekocht, also
    incl. etwas Brühe, sind sie gesättigter, zufriedener als
    bei puren Fleisch aus der Dose, plus Zutaten.
    Hatten gestern gekochtes Rindfleisch plus deutsches Gemüse,
    Kartoffeln und da schlafen sie fast eine Stunde morgens länger.

    Wobei, bei zu viel Kräutern heben sie die Zähne oder mir
    werden andere Gemüse neben die Schale sortiert gelegt.
    Zwei Hündinnen machen das mit Vorliebe bei Möhren, Äpfel
    u.ä.. Sobald sie im Fleisch mit gegart werden, sieht das ganz
    anders aus. Wenn es Reis gibt, ist derzeit "Reis mit Bockwürstchen,
    geschnippelt" der Renner. Alles etwas merkwürdig.

    Ihr seht, ich bin noch etwas ratlos und wäre über jeden Tipp froh. Ich habe ja auch noch gut ein Jahr Zeit dazu, wenn nicht dann nehm ich mir länger Zeit den perfekten Welpen zu finden.

    Generell hat sich das Angebot von Hunden auf dem Markt
    rasant verändert.
    Waren es früher mehr Züchter und weniger Vermehrer, sind
    es heute vorwiegend Vermehrer und weniger Züchter.
    Das macht die Sache so schwierig, zumal in den Rassen jeder
    Farbschlag gezüchtet wird, der möglich ist.
    Züchter ist nicht gleich Züchter, kommt man an den verkehrten,
    versteckt sich dahinter u.U. ein Vermehrer.

    Bei großen Rassen haben wir das Problem der HD/ED, die auch
    zugenommen hat, denn unter laschen und kaum kontrollierbaren
    Züchtern/Vermehrern werden die Tiere weder gesünder noch schöner.
    Es geht nur um's Geld.

    Du kannst Dir Vergleiche schaffen, indem Du erst einmal den FCI-Rasse-
    standard zur Hilfe nimmst und generell die Angebote eines VDH-Züchters
    betrachtest. Wenn Du etwas "Gutes" haben willst, gibt es unter den
    VDH- Zwingern auch die "Königsklasse" mit Tieren "par excellence", wenn
    schon so viel Geld für ein Tier zweifelhafter Herkunft verlangt wird.

    Wenn Du dann andere Zwinger außerhalb des VDH dazu vergleichst,
    wirst Du sehr schnell auf Unterschiede treffen, z.B. Gesundheits-
    zeugnisse der Elterntiere, sind diese in einer Zentralbank erfasst, usw.

    Beim VDH-Züchter kannst Du Gesundheit erwarten, bzw.ist Dir Gewährleistung
    sicher. Es ist besser, 200/300 heute mehr zu investieren, als später tausende
    Euros mehr in ein HD-OP z.B. Was nutzt Dir Deine Lieblingsfarbe, wenn der Hund
    "hinten nicht hoch kommt" ? Pass auf und vergleiche, es lohnt sich.