Beiträge von Mortizia

    Unser kastrierter (so eingezogen) Rüde, würde wenn er dürfte, die Hündin in den Stehtagen IMMER decken.

    Wir verbieten es und die Hunde sind schlicht nie unbeaufsichtigt alleine.

    Wenn er trotz Kastrachip so am Rad dreht, was soll eine Kastration dann bringen?

    Ich finde die Hündin zu jung zur Kastra (da ja kein akuter medizinischer Nofall vorliegt), ich würde ihr noch einige Läufigkeiten gönnen zum Erwachsen werden, ihm Grenzen aufzeigen und je nachdem wie schon geschrieben, in der Zeit trennen.

    Bei uns leben 10 Katzen im Haushalt die alle Hundeerfahren sind und akut 3 junge Tschechische Wolfhunde. Die drei kennen die Katzen von dem Moment als sie ihre Augen geöffnet haben, sie kannten es, während sie die Flasche bekamen, das Katzen mit dabei waren. Es wurde im Welpenauslauf mit den jüngeren Katzen gespielt.

    Sie kennen und mögen also Katzen.

    Trotzdem! müssen wir akut verschärft aufpassen, weil die Reize von Rennen und besonders springenden Katzen unglaublich Anregend für die Bande ist. Und auch aktuelle freundliche 19 Kilo, die sich auf den jungen Kater werfen-wie immer- sind einfach 19 Kilo zuviel.

    Nun sind meine Irren knappe 6 Monate, die Murmeln der Pubertät kullern grade erst los.

    Die Schäferhündin ist je nach Haltung gar nicht so Wohnungserfahren,in der Pubertät, vom Alter vor der ersten Läufigkeit, kennt keine Katzen, dazu fremde Menschen-ich sehe es kritisch.

    Ich gebe auch zu, das ich nicht wüsste wie meine auf einen ca 9 Jährigen aktiven Jungen reagieren der durchs Haus tobt. das kommt bei euch ja noch obendrauf.

    Ich bin nicht in eurer Situation. ICH würde es vermutlich nicht austesten. Aber:

    Wenn, würde ich mir die Hündin buchstäblich an den Bauch binden und sie in der ersten Zeit nicht aus den Augen lassen.

    Selbst-wir sperren einen Teil der Wohnung- ihr seid zu dritt, wenn Junior zB im Eifer des Gefechts mal vergisst die Türe zu schliessen, weil er kurz den Katzen Hallo sagen wollte, man selber im Stress ist. Es kann, muss natürlich nicht, viel schiefgehen.

    Das jemand mit Hundeerfahrung, der die Hündin also lesen kann, euch zur Hand geht, fände ich toll.

    Wenn Hund deutliche negative Tendenzen zeigt würde ich da auch nicht lange experimentieren.

    Ist irgendwie OT aber da man das im Video so deutlich sieht.

    MUSS man den Hunden die Haare aus den Ohren wirklich reissen?

    Warum schneidet man die nicht ?

    Das sie rausmüssen seh ich ja noch ein, aber wenn das nur halb so wehtut wie es da ausschaut...bäh!

    (Ich musste meinem einen Kater 12 Jahre seines Lebens aus dem Ohr die Haare entfernen, er hatte durch mehrere OPs wo unterandrem ein Belüftungskeil geschnitten wurde, Knorpel entfernt usw durch das "ziehen" der Haut zum schliessen der Wunde auch Haarwuchs quasi tief im Gehörgang.

    Die Haare habe ich regelmässig mit einem Nasenhaartrimmer für Menschen gekürzt. Sie waren weg, es war eine komplett schmerzlose Prozedur, fertig.)

    Ich möchte das jetzt auch nicht mehr vertiefen, weil schon arg OT. Allerdings würde ich dir ans Herz legen, einfach mal die verlinkte Seite zu lesen.

    Ich möchte dir deine Erfahrung nicht absprechen, aber vielleicht kann man in 40 Jahren Katzenhaltung doch noch was dazulernen.

    Jaja, die Warnung vor "schlimmen, schlimmen, irreversiblen Folgen", wenn man Katzen so lässt wie sie erschaffen wurden, ist ja nichts neues.

    Jeder plappert es nach und auf Nachfrage hat es noch keiner selbst erlebt. Ich auch nicht. Und hier gab es schon intakte Tiere beiderlei Geschlechts. Keiner hat markiert und keiner war dauerrollig. Reine Glücksache?

    Ja. Und es ist doch gut das du es nicht anders erlebt hast.

    Ich habe es (in nur 30 Jahren Katzenhaltung) leider auf vielfältige Arten anders erlebt.

    Direkt, im engsten Familienkreis usw. Bedeutet aber nicht das ich sage, es ist in Stein gemeisselt das Kastration sein muss.

    Ich kenne nur das Problem wenn es eben nicht funktioniert und es sogar zu Spät sein kann, den Kater zu kastrieren (und makierende Kater zu halten oder vermitteln ist eine Geschichte für sich) und Dauerrollige Katzen habe ich mehrere sogar sterben sehen . An Zysten, unerkannt durch die Rolligkeiten zB, am Blutverlust in der OP weil es dann doch operiert werden sollte usw.

    Die Kastration kann viel Leid verhindern, auf mehreren Wegen. Das sie nicht das supidupi Wundermittel ohne Reue ist, das sollte sich jeder bewusst sein.

    So, genug OT :)

    Kastriert ist sie noch nicht. Keine Ahnung ob sie das vor haben. Ist ja eigentlich nur bei Freigaengern noetig, oder?

    Ein Weibchen?

    Dann wünsche ich sehr gute Nerven. Vom gesundheitlichen Abgesehen (Thema Dauerrolligkeit ohne Deckakt) sind Katzen in der Rolligkeit (ungedeckt alle 2 Wochen) laut. Ach was, LAUT!!! Und Bengalen, von Hause her schon sehr laut, ist das einfach kein Spass. Weder für Katze noch Mensch.

    In einer Mietwohnung würde ich das nicht riskieren.

    Ich halte ja eine grössere Gruppe Katzen, beide Geschlechter (alle Kastriert).

    Rassekatzen (Norweger, Maine Coon, Orientale, Bengale) und "normale" Hauskatzen, also EHK.

    Lilly , meine Orientalin ist schon eine Katze mit wirklich Temperament, Tempo und Lautstärke, deswegen dachte ich mir letztes Jahr, als ich die Bengalin angeboten bekam, passt schon, kennst lebhafte Katzen.

    Nala hat einfach Pfeffer im Ar****.

    Sie ist schnell, laut (und Leute unterschätzen WIE laut Bengalen sind, lauter als Orientalen und die sind berüchtigt) und dazu noch unverschämt pfiffig. Schränke und Türen öffnen, kein Thema.

    Sie brauchen wen zum Toben, Raufen, Nachrennen, spielen. Sonst suchen sie sich wen! Und das klingt nur lustig, das ist es nicht.

    Eine so kleine Katze mit relativ kurzen Beinen (wieder im Vergleich zur sehr ähnlichen Ori) und dabei Sprungkraft für Drei.

    2 Meter Schränke sind für sie nur ein müdes Lächeln, sie fliegt quasi über unsere Wandbretter die für die Katzen sind, unfassbar viel Energie in diesen 3,5 Kg.

    Also, wenn deine Freundin gerne Erfahrungswerte mag, Einzelhaltung ist grade für Bengalen (und ihre Halter, sie SUCHT sich Beschäftigung!) schlecht. Ich habe engen Kontakt zu Nalas Züchterin (alle meine Katzen sind Notfälle) und auch sie gibt keines ihrer Tiere in Einzelhaltung.

    Da stimm ich Fenjali allerdings zu, Bengalen funktionieren wohl besser Gemischtgeschlechtlich, oder eben in einer grösseren Gruppe, wo der Druck dem Partnertier zu gefallen nicht so hoch ist.

    Nala hat immer wieder ein paar Tage einen "bevorzugten" Kater, den sie massiv aufdringlich umwirbt, stalkt, verfolgt, nur er kann ihren Spieltrieb dann bändigen. 3 Tage später ist ein anderer dran. Meine Gruppe fängt das sehr gut ab, es gibt keinerlei Streitereien.

    Als Zweitkatze geht zB auch ein Orientale. aber keine gemütliche Rasse wie Britisch Kurzhaar oder Perser usw. Das geht sehr wahrscheinlich (nicht immer, klar) dann in die Hose. (Nala hat einen Briten beim Vorbesitzer so terrorisiert, das er nun Einzelkatze ist und bleibt.)

    Viel Platz in der Wohnung, viele Klettermöglichkeiten und am Besten noch ein Gehege im Garten, dann finden es Bengalen meist schön.

    Bengalen vom seriösen Züchter sind seit den 80er Jahren ohne Wildbluteinkreuzung und haben trotzdem noch sehr viel Ursprüngliches. Man bekommmt sie selten vor der 16ten Woche und eigentlich nie in Einzelhaltung.

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    Nala und unser Norwegerkater Tom.

    Daumen sind fest für Arren gedrückt! :bindafür: :bindafür:

    Mortizia gibt's schon was neues von deinem Mann?

    Warten. Und weiterwarten.

    Das MRT wurde zugunsten einer VEP (Augenuntersuchung Sehnervreaktionszeit (grob gesagt)) verschoben, die muss Früh am Tag passieren, dann kam er doch an den Kortisontropf und nachher gehts zum Nervenwasser zapfen.

    Tendenz geht weiter zur Sehnerventzündung.

    MRT nun Montag früh (und weil er nach schimpfen meinerseits) dann gesagt hat das seine Mutter mehrere Aneuris..men? mas? im Kopf hatte, werden direkt die Gefässe dabei komplett mitgescheckt. Was Gutes im Schlechten.

    Ich hab sensationelle 1,5 Std geschlafen und warte auf was Neues.

    Er hat gute Laune und findet das Essen gut, das freut mich ernsthaft :)

    Man, ich hab Angst um meinen Mann.

    Er liegt seit heute Abend im Krankenhaus, eben noch CT morgen früh direkt MRT und alles nach einen "seltsamen" milchigen Schatten im Blickfeld, linkes Auge. Ein Augenarzt reicht ihn zum Nächsten, auf einmal Neurologe, der sagt Klinik und nu steh ich hier

    Hilfe für mich und meinen "Zoo" habe ich, wir haben für solche Fälle Plan B bis F, aber den will man doch nicht brauchen :(

    (Und ja, ich helikoptere ein bisschen, weil es so ähnlich bei meinem Vater angefangen hat und keine 12 Monate später hat ihn der Hirntumor mitgenommen. )

    Bitte einmal magische Daumen für Sehnerventzündung und 4 Tage Tropf, dann nach Hause <3