Poah ich hasse bürsten
Wir haben es eigentlich nach Lehrbuch aufgebaut. Schon mit Welpi immer mal wieder, als wäre es total normal und müsse einfach sein (ist ja auch so).
Was wir allerdings nicht bedacht haben - die weichen Welpenbürsten auf dem weichen Welpenfell fühlen sich komplett anders an als Unterwollharke und Co. im fast fertigen Plüsch
Seitdem wir mit den schweren Geschützen ran müssen, ist es echt nervig. Es ziept wohl öfters, dazu dauert es länger als früher (klar, ist ja auch mehr Fell) und man muss öfter ran.
Mit Leckerchen vor der Nase klappt es bei ihr gar nicht, da wird sie zappelig. Ermahnen kann man sich direkt schenken, Fellpflege mit frustigem Arschkeks ist die Hölle und ich werd da nur selbst nölig.
Ich hab es über Rituale gelöst. So wie ich bei Holly fast alles damit gelöst habe, was irgendwie Probleme gemacht hat. Egal, ob Staubsauger durchs Haus schieben oder Geschirr anziehen.
Ich kündige ihr also laut an, dass wir jetzt die Haare kämen. Dann bereite ich die Bürsten vor, setze mich hin und warte bis sie kommt.
Mit dem Tangle Teezer beginne ich zu bürsten, das enstpannt sie schön. Der holt leider nicht viel raus, aber die Grundstimmung ist besser, wenn ich mit ihm anfange. Danach kann ich dann die anderen Bürsten einsetzen, ohne dass sie viel herum nölt.
Hinterher gibt es ein Spielchen - das muss sein 
Insgesamt dauert es so natürlich noch länger, aber es ist für beide Seiten angenehmer. Wenn auch noch nicht perfekt - irgendwann wird es ihr auch so noch zu viel und sie wird etwas unruhig 