Beiträge von HollyAussie

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    Danke dir
    Dann wäre das zumindest eime Erklärung, wenn auch keine Rechtfertigung für das Rumgezicke.

    Wenn es dich beruhigt: Wir hatten nach der ersten Scheinträchtigkeit richtig Zicken Terror hier, u.A. mit Kontrollwahn und Rammeln :roll:
    Anscheinend macht der Arschkeks gerade auch wieder so eine Phase durch. Gleiche Zeit, ähnlicher Ablauf. Nur das Rammeln zeigt sie zum Glück nicht, das darf auch gerne so bleiben :pfeif:

    Ich hätte den Zwerg eben erwürgen können :roll:
    Die ruhigen Tage der Scheinträchtigkeit sind anscheinend vorbei. Der Hormon Wahnsinn ist tot, lang lebe der Wahnsinn! :ugly:

    Am Wegesrand lag eine (selbstverständlich volle!) Windel. Holly war interessiert, ich gab ihr einen Abbruch, wir sind vorbei.
    Ich wollte sie gerade loben, da blieb sie plötzlich stehen, rannte zurück, schnappte sich die Windel und verschwand im Wald :omg:
    Rufen zwecklos, der Arschkeks war irgendwo im Nirgendwo und futterte genüßlich die Windel auf. (Wie viel sie davon wirklich gefressen hat, weiß ich nicht)
    Wir sind weiter, hinterher machte eh keinen Sinn, sie war ja nicht mehr zu sehen. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit schloss sie dann zu uns auf und den Rest des Spazierganges musste sie an der Leine verbringen, wo sie mich ebenfalls völlig ignorierte. Kein einziges Kommando (und so viele waren es jetzt nicht an der Leine) wurde befolgt, sie zog als hätte sie nie eine Leine angehabt und war echt unaustehlich :dead:

    Nun liegt es zufrieden auf ihrem Platz, rülpst ab und an und stinkt. Ein Traum :lepra:

    Baden war hier anfangs auch ganz ganz schrecklich. Blöd, denn Holly hat sich schon als Mini gerne in allerhand Unrat geschmissen :muede:
    Wir haben es sehr kleinschrittig geübt. Immer so viel oder wenig gemacht, wie sie noch ansprechbar und gut drauf war.

    Mittlerweile kann man sie sogar föhnen und den Kopf duschen =)
    Sie findet es nicht super, aber mit Leckerchen kann man da drüber hinweg sehen.
    Ich bade sie dennoch nicht gerne, weil sie einfach nicht trocknet. Auch angefönt dauert es ewig :lepra:

    Gestern im Training gab es Bosch Soft Rehwild, Abends im Napf gab es Lammfleisch, Lamm Pansen und Spaghetti mit Gemüse-Tomatensauce.

    Heute Morgen gab es das obligatorische Sonntags Frühstück Ei auf einem Knäckebrot serviert mit etwas Lachs Öl.
    Eben gab es Frikadellen mit Feta gefüllt, dazu Brokkoli und Haferflocken.

    Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass Zughundesport etwas für Hibbel sein kann =)
    Wir hatten vor ein paar Wochen ein Seminar dazu und Holly hat es sehr viel Spaß gemacht. Sie lief sehr konzentriert durch die Gruppe, obwohl alles ein wenig wuselig war. Es war relativ wenig Platz mit vielen (aufgeregten) Hunden, Menschen und Geräten - war ihr völlig egal.

    Leider haben wir aktuell keine Möglichkeit das mit ihr auszubauen. Ich kann nicht sonderlich gut Rad fahren, mein Mann hat dafür momentan gar keine Zeit und ein (guter) Dogscooter ist gerade nicht drin. Aber wer weiß, vielleicht ergibt sich da ja noch was =)

    @Enski bei vielen von uns steckt da auch sehr viel Training hinter. An der Schlepp oder Flexi oder anders.

    Ohja =)
    Das muss man sich in der schweren Trainingsphase einfach immer vor Augen führen. Natürlich gibt es auch Hunde, die man von Tag 1 an ohne Probleme in den Freilauf schicken kann, aber es gibt eben auch die Anderen.
    Willkommen bei den Anderen :D
    Auch Flexi/Schlepp können die ersten Wochen echt nerven und vorallem weh tun. Aber in der Regel wird es besser. Wenn der Stop erst mal wirklich im Pubertäts Hirn angekommen ist, wird das schon.

    Bei uns war der Rückruf auch echt eine Aufgabe der Unmöglichkeit :roll:
    Ich dachte wirklich, dass sie es NIE lernt! Nie! Ich sah den Hund schon ein leben lang an der Leine. Dabei hat Holly jetzt nicht den über krassen Jagdtrieb und ist relativ führig, die hat halt nur den Kopf voller Blödsinn und bunter Knete gehabt :ugly:
    Wir sind jetzt auch noch nicht im perfekten Bereich was den Rückruf angeht, aber es ist schon sehr ordentlich. In bebauten Gebieten darf Holly sowieso nicht ohne Leine laufen, außerhalb bin ich einigermaßen zufrieden.

    Aber es gibt auch Hunde, die haben ein schlechtes Nervenkostüm, sind übermäßig nervös und dadurch "schwieriger".
    Möglich, dass vieles hausgemacht ist. Aber es gibt einfach auch Hunde, die sind anders.
    So wie sich nachweislich Aggressionen vererben, wird sich auch Nervosität vererben. So wie es beim Menschen übermässig nervöse/hibbelige Individuen gibt, wird es das auch beim Hund geben. Ohne jegliches Zutun.

    Danke für diesen Beitrag, das sehe ich ebenfalls so.

    Bei Holly kam auch sehr viel zusammen, was das Thema sehr komplex gemacht hat.
    Den Wurf hätte es so nicht geben dürfen, ihre Mutter war außerhalb des Hauses sehr unsicher (haben wir erst hinterher erfahren), der Vater hat mehr als ordentlich Schutz- und Wachtrieb (evtl. auch aus Unsicherheit), die Welpenbox stand in der Garage, ansonsten gab es nur den nach außen isolierten Innenhof, die Geschwister waren sehr wuselig grob, Holly war unbemerkt allergisch gegen das Welpenfutter, die Rasse neigt generell manchmal zum Wahnsinn... Die Vorraussetzungen waren halt nicht so geil.
    Da brauchte es gar nicht viel von uns, das war schon von Werk aus installiert :ugly:

    Selbstverständlich haben wir auch Fehler gemacht im Umgang. Nicht unbedingt die Klassiker, die hier aufgeführt sind. Wir sind beide nicht hibbelig, ich bin generell sehr ruhig und wahnsinnig entspannt, wir nehmen viel mit Humor, wir hatten keine großen Erwartungen, sind nicht unbedingt Kopfmenschen, haben uns über Ruhe und Ausgleich vorher schon ausgiebig informiert (nur über gute Züchter halt leider nicht :pfeif: )...
    Unsere Fehler lagen mehr in anderen Bereichen. Beispielsweise haben wir viel zu spät realisiert, dass die aufgesuchte Welpen- und Junghundegruppe für Holly absolutes Gift war. Sie lernte da eigentlich nur, dass Hunde = Party, Mobben = Spaß und Aufregung = Ziel bedeuten. Für einen generell labilen, hibbeligen Hund nicht so hammer.
    Das hätten wir viel früher bemerken müssen, aber da fehlte uns tatsächlich Erfahrung und Weitblick.