Ob es mehr Zweithunde gibt als Früher? Keine Ahnung.
Ich erinnere mich eigentlich immer schon daran, dass viele Leute mehr als einen Hund hatten. Im Gegenteil habe ich sogar mittlerweile das Gefühl immer weniger Menschen mit mehr als einem Hund zu sehen.
Mag aber da sicherlich verschiedene Erfahrungen geben, je nach Gegend und Umwelt. 
Ein möglicher Zweithund wäre in erster Linie für mich.
Holly ist super toll, aber ich bin bei der Wahl der Auslastung doch überraschend limitiert. Es gibt noch einige Bereiche, die mich unglaublich reizen, die ich mit dem Arschkeks aber wohl nie machen kann.
Auf der anderen Seite ist ein dritter Trainingspartner für unsere Dummy/Frisbee Idee auch nicht zu verachten. Das bringt noch mal ganz neue Möglichkeiten in das Training. Natürlich ist es Anfangs komplizierter, aber es öffnet eben auch neuen Ideen die Tore. (So zumindest die Theorie, wir lassen uns mit Zweihund bewusst Zeit, ehe wir das wirklich abschätzen können)
Zwei Hunde bringen generell eine andere Dynamik mit als ein Hund. Das muss man mögen, natürlich. Aber ich steh auf Dynamik 
Zum Anderen mag ich die Vorstellung, dass ein Hund einen anderen Hund an seiner Seite hat. Holly wäre gerne selbst ein Zweithund, das merkt man ihr in jedem Verhalten an. Trifft sie auf bekannte Hunde, blüht sie richtig auf. Ein Partner, der ihre Sprache spricht, ist da mit Sicherheit eine Bereicherung für sie.
Selbstverständlich gibt es auch negative Punkte. Viele sogar (Kosten, Arbeit, Zeit, Betreuung...). Noch überwiegen die bei uns auch. Es ist allerdings im Bereich des Möglichen, dass diese Punkte innerhalb eines gewissen Zeitraumes zum Großteil wegfallen. Dann stehen die positiven Punkte oben und ein Zweithund könnte einziehen 