Beiträge von sara

    Also, der Clicker ist ja nur ein Marker, ein "konditionierter Verstärker", sozusagen das Versprechen auf ein Leckerchen.
    Man kann damit jedes erwünschte Verhalten verstärken.

    Du kannst also theoretisch dem Hund in einer Situation, in der er unerwünschtes Verhalten zeigen würde, ein Kommando geben, das gut sitzt und das er dann zuverlässig ausführt. Du zeigst dem Hund also die Möglichkeit eines Alternativverhaltens, so dass er das bisher erlernte bzw übliche Verhalten in dieser Situation nicht mehr zeigen kann. Ziel ist dann die Extinktion (Löschung) des bisherigen unerwünschten Verhaltens.
    Ich habe das aber noch nie gemacht, kann Dir daher nicht sagen, wie das in der Praxis funktioniert. Auf jeden Fall macht es aber immer Sinn, die Ursache für Probleme wie Leinenaggression oder Kläffen zu finden, bevor man daran geht, sie zu behandeln.

    Das Kommando Hier kannst Du ganz einfach clickern. ZB den Hund mit der Schleppe sichern und das Kommando ggf durchsetzen - click.

    Aber das ist bestimmt in Deinem Buch alles genau beschrieben. Was für eins hast Du Dir denn bestellt?

    LG, Caro

    Huhu!

    Zum Thema Beagle mal ein Link: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=37610

    Du musst gerade einen Jagdhund auslasten, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Das heißt insbesondere, dass Du ihm die Möglichkeit geben musst, seinen Jagdtrieb (den kann man nämlich nicht "aberziehen") ausleben zu können. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, zB Mantrailing, Fährtenarbeit, Dummytraining (wenn der Beagle Spaß dran hat), vielleicht sogar eine jagdliche Ausbildung.

    Die meisten Jagdhunde wollen arbeiten und gefordert werden. Das heißt nicht, dass Du 10 Stunden am Tag den Hund bespaßen musst - im Gegenteil, Ruhephasen sind extrem wichtig. Aber Du musst Dir definitiv die Zeit nehmen, Dich regelmäßig intensiv mit dem Hund zu beschäftigen.

    Meiner Meinung nach braucht man nicht unbedingt eine HuSchu zu besuchen. Dann ist allerdings eine große Portion Eigeninitiative erforderlich, gerade wenn man sich in eine nicht unbedingt als leichtführig bekannte Rasse verliebt hat. Das bedeutet unter Umständen viel lesen (über rassespezifische Auslastung, Lernverhalten, Ausdrucksformen etc), sich auch mal mit anderen austauschen (zB hier im DF ;D) und das Training selber reflektieren.
    Falls Du aber eine gute HuSchu in der Nähe hast, würde ich diese Möglichkeit nutzen! Denn dort bekommst Du gute Hilfestellungen, evtl Fehler werden schneller entdeckt usw. Eine wirklich gute HuSchu schadet mit Sicherheit nicht. ;)

    Ich studiere übrigens auch "mit Hund". Mein Hund war allerdings schon älter, als ich ausgezogen bin. Ich kann Dir wirklich einen Hund aus dem Tierschutz ans Herz legen, der aus dem Gröbsten raus ist. Übrigens werden auch ehemalige Versuchstiere ("Laborbeagle") vermittelt.

    LG, Caro

    Huhu Catie!

    Normalerweise geht es recht schnell, den Hund auf den Click zu konditionieren - ist aber bei jedem Hund unterschiedlich. Wenn Du glaubst, er hat es, dann kannst Du nochmal einen "Test" machen, und in einem unerwarteten Moment, zB wenn der Hund grad in seinem Korb liegt, und Du eigentlich mit etwas ganz anderem beschäftigt bist, den Clicker betätigen. Erwartet Hundi nun freudig sein Leckerlie, hat er es geschnallt! :)

    Ich benutze zum Clickern unser normales TroFu. Mein Hund ist aber auch extrem verfressen, und wenn ich ständig Käse oder andere Spezial-Leckereien nehme, dann dreht sie mir zu sehr auf. Du musst einfach ausprobieren, was sie mag.
    Kalorienarm ist zB getrocknete Rinderlunge. Kann man prima in kleine Trainings-gerechte Stückchen schneiden.

    Den Clicker habe ich zB zum Aufmerksamkeitstraining verwendet. Mein Hund war draußen extrem selbständig, und hat nie nach mir geschaut. Das Kommando "Schau mal hier" habe ich mit dem Clicker beigebracht.
    Auch neue Tricks bringe ich immer mit dem Clicker bei, weil man das gewünschte Verhalten sehr genau und exakt festhalten kann.

    Es ist auf jeden Fall ganz toll, wenn der Hund beim Training mitarbeitet und selber auf die "Lösung" kommen muss.
    Ich wünsche euch viel Spaß! :)

    LG, Caro

    Kaja, Du erziehst die Maus doch vor allem nach ND, oder?
    Dort wird ja viel Wert auf Besitzansprüche / Ressourcenverwaltung gelegt.

    Meinst Du, es könnte sein, dass Hundi gerade deswegen so viel Wert auf "seinen Besitz" legt, weil Du so viel Aufhebens drum machst?

    LG, Caro

    Zitat

    allgemeines Vorwurfs-Gesabber

    Na, hör mal, man muss es ja nun nicht übertreiben. ;)


    Zudem sind wir hier ja in einem Diskussionsforum, da wird man wohl seine Meinung zu einem Thema verfassen, und seine Bedenken im Allgemeinen äußern dürfen.


    Ich habe nun nicht vor, mich hier mit Dir zu streiten.
    Mir fällt aber auf, dass Du Dich häufiger über den Ton einzelner Mitglieder beschwerst, ohne jedoch selber was zum Thema beizutragen. Dafür gibt es doch Bewertungen, PN, E-Mail etc.
    Und auch ein bisschen Toleranz bzgl anderer Schreibstile finde ich in einer so großen Plattform schon angebracht. Man muss ja nicht immer alles auf die Goldwaage legen und auch nicht unbedingt alles, was einem missfällt, kommentieren. ;)

    Hm, ich würde euch echt raten, zu einem anderen TA zu gehen. Am besten zu einem Spezialisten für Hautkrankheiten.
    Hier können wir nur mutmaßen, aber das bringt euch ja im Endeffekt auch nicht weiter.

    Diese Hauttierärztin ist echt super (die Klinik ist in Frankfurt, sie hat auch regelmäßig eine Sprechstunde in Ludwigshafen), Du kannst sie auch mal anmailen. Aber letztlich musst Du den Hund ordentlich durchchecken lassen, um die Ursache zu finden und ihn gezielt behandeln zu können.
    Da muss man auch nicht alle 2 Wochen hin. ;)
    Letztendlich kommt es viel billiger, den Hund richtig untersuchen zu lassen, um dann gezielt bei der Ursache anzusetzen, als irgendwelche Symptome zu kurieren. Wir mussten mit unserem Hund leider diese Erfahrung machen, und haben viel Geld für überflüssige Behandlungen beim TA gelassen.


    Den Preis von den Tropfen weiß ich leider nicht mehr. Aber soooo teuer sind die nicht.

    Ui, da hat die Maus aber schon ganz schön gekratzt und geschleckt.
    Habt ihr denn Antibiotika bekommen? Was genau hat der TA untersucht?

    Es ist ganz schwer, auf die Ferne eine Diagnose zu stellen. Der Beschreibung nach hört sich das schon nach einer Infektion an, aber man kann das so leider nicht sagen. Insbesondere bei Hautproblemen muss der TA Geschabsel und Proben untersuchen, um die Ursache zu finden.

    Ich geb Dir mal einen Link zu einer guten Hauttierärztin: http://www.hauttierarzt.de Da findest Du sehr viele Infos zu Krankheiten, Diagnostik usw.


    Du kannst dem Hundi an Silvester Rescue Remedy Tropfen geben. Die bekommst Du in der Apotheke, allerdings musst Du sie meist noch verdünnen, also lass Dir gleich eine extra Flasche mit Pipette mitgeben. Dann gibst Du dem Hund am besten schon ab 1 Tag vorher etwa 4 Mal am Tag ein paar von diesen verdünnten Tropfen (je nach Gewicht, meine Hündin wiegt 16 kg und bekommt so ca 5 Tropfen) direkt ins Maul. Am Silvesterabend kannst Du dann kurz vor 12 nochmal eine extra "Ladung" geben.
    Ach ja, die verdünnten Tropfen kannst Du im Kühlscharnk aufbewahren.

    LG, Caro

    Huhu!

    Also, wenn es eine bakterielle Infektion ist, werdet ihr um das Baden nicht herumkommen.
    Meine Hündin hat das ab und an mal (sie ist Allergikerin), und neben der Antibiotika-Therapie muss sie dann 1 bis 2 Mal pro Woche gebadet werden.

    Eine Allergie oder Milben können zwar auch die Ursache sein. Es kann aber durchaus passieren, dass durch exzessives Schlecken aufgrund von Stress so eine Infektion auftritt. Daher würde ich jetzt erstmal das behandeln und je nachdem, wenn die Probleme wieder auftreten, nach Parasiten suchen und einen Allergietest machen.


    Du musst versuchen, ihr das Baden schmackhaft zu machen. :) Erstmal nur in die Badewanne, ohne Wasser, mit vielen vielen Leckerchen. Dann beim nächsten Mal nur die Füße nass, wenn sie brav ist, natürlich wieder Leckerchen usw. Setze sie nicht unter Stress, sondern gehe langsam und ruhig vor, dann klappt das schon. :)

    Gute Besserung!

    LG, Caro

    Huhu Inga!

    Gut, dann ist das schon ein Problem, wenn sie beim leisesten Geräusch kläfft. Schau doch mal in den Antibell-Threads, da gibt es viele tolle Tips. :)

    Es kommt halt immer drauf an, was die Ursache für das Bellen ist.

    Trennungsangst scheint ja nicht unbedingt so euer Problem zu sein. Schlägt sie auch an, wenn Du da bist? Wie reagierst Du dann?


    Übrigens wird das Thema Antibellhalsband hier so kritisch gesehen, da es leider sehr häufig unbedacht eingesetzt wird, und eben sehr viel Schaden anichten kann. Ich glaube nicht, dass Vivianes Einwand persönlich gemeint war. ;)

    LG, Caro


    PS: @ Martin: Dein Beitrag hat zum Thema nun aber auch nichts konstruktives beigetragen. ;)