Beiträge von sara

    Zitat

    Ach, nu schimpft doch nicht schon wieder.
    Wenn jamexx sich einen Hund anschaffen will, dann tut er das mit oder ohne unserer Erlaubnis.
    So sei es.

    Bordeaux- Dogge wird aber schwierig.
    Die brauchen mindestens 1309,87 m², eine heizbare Unterkunft mit Selbstwähl-Wohlfühltemperaturregler, Licht und Wassersprudler.
    Manche legen Wert auf Musik oder Möglichkeit zum kreativen Gestalten.
    Letzteres ist sehr wichtig, da sonst 1300 m² Garten umgestaltet werden.

    Friederike

    Zudem braucht man auch einen Gärtner, der den Garten täglich von den "Tretminen" befreit. :roll:
    Ich zumindest würde nicht unbeschwert barfuß durch diesen Garten gehen wollen! ;)


    Nein, mal im Ernst, jamexx: Kein Hund kann alleine und ausschließlich im Garten gehalten werden, weder eine Bordeaux-Dogge noch ein Germanischer Bärenhund.
    Ein Lebewesen ist kein Gartenaccessoire!

    Viele Grüße, Caro

    Gaby,

    nur weil man sich Gedanken darüber macht, wie man sich "im Fall der Fälle" verhalten sollte, heißt das nicht, dass man nur noch panisch durch die Gegend läuft.

    Ich bin noch nie in so eine Situation gekommen, in der mein Hund ernsthaft bedroht wurde. Die Sara wurde in den 7 Jahren, in denen sie bei mit ist, genau 1 Mal angegriffen, und auch dies war kein ernsthafter Angriff, denn sie hat keinen einzigen Kratzer davongetragen.
    Wir haben hier fast ausnahmslos verantwortungsbewusste Hundehalter und verträgliche Hunde - und das, obwohl ich jede neue Hundebegegnung erstmal vorsichtig beobachte. ;)
    Dennoch kann man nicht erwarten, dass jeder dieses Glück hat.
    Nicht zuletzt ist jeder Hund anders - manche Hunde sind extrem verträglich, andere ecken öfter mal an. Mit anderen Hunden habe ich hier durchaus andere Erfahrungen gemacht. ;)

    Zudem war in fast jedem Beitrag zu lesen, dass eigentlich dem HH die Strafe gebührte, nicht dem angreifenden Hund. Aber wenn etwas passiert, soll man daneben stehen und zuschauen? :?

    LG, Caro

    Zitat

    Meiner braucht im Moment zwei Stück am Tag. :schockiert:
    Mit der nächsten Packung wollen wir versuchen eine am Tag zu geben, dann 1/2, dann nur noch alle zwei Tage und so weiter.
    Unser TA meinte wir müssen gucken wie es geht.

    Wir kennen welche die konnten die Dosis gar nicht runter schrauben, weil der Hund sofort wieder mit Juckreiz drauf reagiert hat.

    Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zu letzt ;)

    Letzten Winter hat er nichts gebraucht, liegt wohl wirklich am Frühling.

    Die Tabletten sind bei uns auch nur ein Bestandteil der Behandlung.
    Durch das richtige Futter, regelmäßiges Baden, wöchentliches Waschen der Decken, tägliches Staubsaugen und eben die Atopica-Tabletten haben wir den Juckreiz inzwischen sehr gut im Griff.

    Daher ist es auch so wichtig, dass man die Ursachen möglichst genau lokalisiert.

    Och, Suse... :knuddel:
    Ich hoffe, Dir ist nix schlimmes passiert?

    Ist ja wirklich ein saublöder Vorfall.
    Aus der Ferne kann man das natürlich überhaupt nicht beurteilen. Aber es hört sich für mich doch nach einem Unfall in dieser hektischen Situation an. Ich denke nicht, dass Rocky Dich erwischen wollte!

    Beim Training gibt es immer mal wieder Rückschläge. Gerade mit so einem schwierigen Hund.
    Doch bedenke, was ihr schon alles erreicht habt!

    Ich weiß gar nicht, was ich Dir raten soll.
    Auch wenn Du das Gefühl hast, Du bist am Ende - kannst Du ihm nicht einen anderen Platz suchen? Mit Menschen, die sich mit solchen Hunden auskennen?

    Liebe Grüße, Caro

    Als langjähriger Vet Concept-Kunde :D (allerdings gibt's hier nur die Knabbersachen) hab ich natürlich einen Katalog hier.
    Und da sind in der genauen Futteranalyse diverse zugesetzte Vitamine aufgeführt. Das Futter wird unter anderem mit Tocopherolen konserviert.
    Ist nicht in Vet Concept auch K3 enthalten? :?

    Ich habe auch noch nie davon gehört, dass Vet Concept damit wirbt, keine synthetischen Zusatzstoffe zuzufügen...

    Vet Concept gehört meiner Meinung nach noch zu den besseren Futtersorten. Es gibt aber durchaus hochwertigere. ;)

    LG, Caro

    Huhu! :winken:

    Bevor es hier auswartet... :roll:

    Die "Spritze gegen den Juckreiz" war mit Sicherheit Cortison.
    Das bekommt man auch in Tablettenform. Bitte allerdings vom TA einen Plan mitgeben lassen, da man Cortison nicht einfach so absetzen darf!

    Dass Du letztlich nach der Ursache forschen musst, um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, weißt Du ja selber.
    Ich kann da immer nur empfehlen, einen Spezialisten für Hautkrankheiten aufzusuchen.

    Guck mal, in dem Thread geht es um ein ganz ähnliches Thema: https://www.dogforum.de/ftopic52802.html

    LG, Caro

    Zitat

    ich habe mir jetzt auch darüber gedanken gemacht, dass ich mir ihr zu einen Hautspezialisten gehe.

    Sehr gute Entscheidung! :gut:

    Du kannst die Ärztin, deren HP ich Dir vorhin genannt habe, auch anrufen. Die ist wirklich sehr kompetent. Und sie kann Dir vielleicht auch einen geeigneten TA in Deiner Nähe empfehlen.

    Mein Hund hatte ja auch starke Hautprobleme, und wir sind wie folgt vorgegangen:

    Zuerst wurden Parasiten wie Milben, Flöhe etc ausgeschlossen bzw behandelt.

    Dann wurde die Haut auf bakterielle Infektionen und Hefepilze untersucht und auch diese gegebenenfalls behandelt.

    Außerdem haben wir einen Allergietest machen lassen. Meine TÄ empfiehlt den subkutanen Test, bei dem die Allergene in die Haut eingeritzt werden. Hierbei können allerdings nur Umweltallergien festgestellt werden, keine Futtermittelallergien. Es gibt noch einen Bluttest, bei dem beides untersucht werden kann. Allerdings ist dieser Test nicht ganz so zuverlässig.
    Die Allergene versuchen wir soweit wie möglich zu vermeiden. Mein Hund ist zB auf Hausstaubmilben allergisch, daher muss ich die Decken einmal pro Woche waschen. Sie ist auch gegen diverse Pollen allergisch, daher dusche ich sie im Sommer nach dem Gassi gehen öfter mal mit ab, um das Fell von den Pollen zu befreien. Je nachdem, auf was Dein Hund allergisch ist, gibt es verschiedene Wege, Allergene zu vermeiden bzw zu reduzieren.
    Außerdem bekommt mein Hund ein Medikament, Atopica, das ist speziell für Allergien mit Hautproblemen. Leider sehr teuer, dafür hat es aber weniger Nebenwirkungen als Cortison.

    Wenn ihr den Verdacht auf eine Futtermittelallergie habt, solltet ihr auch eine Ausschlussdiät durchführen.
    Hier füttert ihr mehrere Wochen lang ausschließlich etwas, das der Hund noch nie vorher bekommen hat. Und zwar eine Eiweißquelle (zb Pferdefleisch) und eine Kohlehydratquelle (zB Hirse). Wenn das Befinden besser wird, kann man nach und nach andere Komponenten zufüttern, und so herausfinden, was der Hund verträgt.

    Alles ein recht mühsamer Weg. Doch indem man nach und nach die Ursachen herausfiltert, kann man ganz gezielt ansetzen und die Hautprobleme behandeln.

    Ich drücke euch die Daumen!

    LG, Caro