Zitat
Dennoch: im Zusammenleben von Mensch und Hund gibts jede Menge Parallelen zum Zusammenleben eines Rudels. Und wenn es da an der grundlegenden Basis der Rangordnung hapert, dann krachts, und zwar gewaltig.
Die Frage ist nur, wie man die "Rudelordnung" regelt. 
Und da ist, neben der inflationären und teilweise einfach falschen Verwendung des Dominanzbegriffs, der zweite große Haken bei der herkömmlichen Dominanztheorie:
Herrchen soll durch ständige Demonstration seines Rudelführerstatus denselben festigen. Als Hilfsmittel für diese Bekundung dienen diese althergebrachten, doch recht vermenschlicht wirkenden Regeln, zB immer vor dem Hund durch die Türe zu gehen, vor dem Hund zu laufen, Hundi bekommt sein Futter immer erst nachdem Herrchen seine Mahlzeit hatte usw.
Auch ich bin der Meinung, dass jeder Hund eine konsequente Führung braucht.
Doch diese Führungsposition erlangt man durch konstantes, vertrauenswürdiges, souveränes Verhalten, nicht durch die Aufstellung von willkürlichen Regeln.
LG, Caro