Beiträge von lordbao2.0

    Ohwei, Wasserrute musste ich als "Hundeneuling" erstmal googlen. Klingt ja furchtbar! :verzweifelt:

    @lordbao2.0 In deiner Beschreibung von Lunas Verhalten im Feld hab ich total Emma wiedererkannt. Im Wald geht sie wunderbar an der Schlepp. Im Feld ist sie auch oft total hibbelig, rennt von a über b zu c....was war nochmal bei a?.....usw. Gerade eben hatten wir das wieder. Am Anfang ist es schlimmer, gegen Ende, wenn sie müder ist, etwas besser. Ich hab den Verdacht, dass es daran liegt, dass es an den Feldwegen mehr "Zeitung" zu lesen gibt, weil dort definitiv mehr Hunde lang laufen, als im Wald.
    Ich rede da nicht groß auf sie ein. Ich ziehe weiter mein normales Schleppleinenprogramm ab (also "Langsam" rufen, wenn sie kurz vorm Leinenende angelangt ist und stehenbleiben). Nervt, aber alles andere bringt nix. Ich hoffe einfach, dass sie es irgendwann blickt. :ka:

    Immer wieder schön, dass man mit Problemen nicht alleine ist ;) . Wir machen das auch weiter. Aufgeben ist ja auch keine Alternative.

    Und eine gute Sache hat die Angelegenheit: Der Muskelaufbau bei Luna zahlt sich nun endgültig aus. Sie läuft nach einer solchen Belastung gerne mal aus, also eigentlich immer (Pippi). Aber diesmal nicht (bisher zumindest) :applaus: .

    Kannst du eine Studie nennen, die zu dem Ergebnis kommt, dass Hunde, bei denen Knurren in solcherlei Situationen vom Halter unterbunden wurde, eher zubeissen als andere?Nein?
    Also ist es deine persönliche Ansicht zur Hundeerziehung. Die kannst du gerne haben. Meine Hunde aber sollen in normalen Alltagssituationen, und dazu gehört fressen und Kauspielzeug nunmal dazu, Menschen nicht anzuknurren. Wird geknurrt, dann wird der Hund direkt gemaßregelt und auf seinen Platz geschickt. Er lernt, dass Knurren bzw. die aggressive Verteidigung von Ressourcen in unserer sozialen Gemeinschaft zu Nachteilen führt.
    Willst du nach dem Essen des Hundes greifen, er knurrt und der Mensch weicht ohne Kommentar zurück, lernt der Hund, dass Knurren bzw. das Zeigen von aggressiven Drohgebärden den Menschen zurückweichen lässt. Kommt mal ein Mensch um die Ecke, der dieses Knurren nicht versteht (Kleinkind) oder doch unbedingt das Futter will (Fremdkörper ist drin), wird er ggf. die nächste Stufe nutzen, um sein Anliegen noch klarer zu machen.
    Und darauf werde ich es sicher nicht ankommen lassen.

    Und ich schreibe hier über normale, sozialisierte Hunde. Es gibt immer Spezialfälle, in dem Fall in Richtung starker Unsicherheit und Angstaggression, die man anders handhaben sollte.

    Kannst du denn beweisen, dass sie nicht eher zubeißen?

    das klingt ja wirklich nach maximaler Aufregung! Vor allem wenn es nur an einigen Stellen ist, muss das aber in den Griff zu kriegen sein, denn dann ist das Prinzip ja Grundsätzlich verstanden.
    Bei mir hat Stehenbleiben geholfen, Emma muss zu mir kommen damit es weitergeht. Wenn wir mit anderen Hunden unterwegs sind ist sie auch immer sehr aufgeregt, inzwischen geht es ohne allzu schlimmen Zug. Sehr anstrengend ist das, wenn da so an der Leine gezerrt wird.
    Du musst es also schaffen dass sie sich an den Stellen auf dich konzentriert und nicht erstmal die Gegend erkundigen will, oder?
    Also entweder erstmal Ruhe rein oder die Aufmerksamkeit auf dich weil du interessanter bist...würde ich so machen.
    Aber du schreibst ja dass du schon alles mögliche probiert hast. :muede:

    Ja, sie hat es auf jeden Fall verstanden. Wir machen jetzt aber weiter. Irgendwann wird's schon "klick" machen - hoffentlich :ugly:

    @lordbao2.0
    Hast du dich mal einfach in ein Feld, in den Wald gesetzt mit ihr und es passierte nichts? Normalerweise hilft das ein bisschen, um den Hund runterzukriegen.
    Oder am Waldeingang, wenn die Anspannung losgeht, Hund ablegen, sich daneben setzen oder rumstehen und einfach mal Frust schieben lassen. Es geht nur weiter, wenn der Hund ruhig ist.
    Bei uns hat das sehr geholfen. Er war nämlich auch immer der Meinung, ab Waldeingang/Feld könne man nicht mehr anständig an der Leine laufen (er ist da ja die meiste Zeit frei).

    Das ist jetzt mein nächster Plan. Können wir jetzt auf den Stoppelfeldern gut machen. Morgen geht's mit Buch und Stuhl aufs Feld und da passiert ... nix ;)

    Ok, auf Flex gehe ich nicht ein.
    Bei mir hat die Schlep auch Knoten. Habe statt Stop Steh - das als Erstes geübt. Mit weggehen und ranrufen, Kombiniert mit bleib,
    Als das saß erst mit der Slep in der Hand slow und nur leicht abgebremst, Nach dem ca 7 Meter Knoten kommt bei mir ein Slow und erst, erst danach das Steh, bei 9 Meter. Sie läuft auch mal 20 Meter vor, oder ist hinter mir, Auf die Leine muß ich eigentlich nie treten, weil die Beiden Komandos sitzen - habe sie nur als Sicherheit vs Karnickelstart und Ohren auf Durchzug.
    Zur Unterstützung des erlernen des Kommandos Stehe/Stop ist sie meiner Meinung nicht hilfreich, trotz Halti würde das bei meiner nicht funktionieren.

    Sie kennt alle Kommandos natürlich und sie funktionieren ja auch - nur eben nicht draußen. An der Straße und im Park hier ist das alles gar kein Thema. Da habe ich die Leine auch nur noch als Sicherung dran.

    Hi, von Flex halte ich garnix, wird nie bei mir ins Haus kommen.
    Wie arbeitest Du denn mit der Schleppleine?

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    Ich arbeite mit Flexi und Schlepp genau gleich: Wenn ich möchte, dass sie stehen bleibt, gibt's ein "Stop" und ich trete auf die Leine/bleibe stehen/drücke auf den Knopf. Wenn ich will, dass sie zu mir kommt, gibt's ein "hier" und ich bewege mich mit Leine in der Hand rückwarts, bis sie auf dem Weg zu mir ist.

    Im Grunde arbeite ich nach "mit 10 m zum Erfolg".