Dr. Rückert bringt es wieder mal auf den Punkt.
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Ich hab zwar persönlich auch was gegen den Begriff Kampfhund, einfach weil er seit 2000 so verheizt wurde. Er suggeriert, daß diese Hunde immer böse sind und immer kämpfen wollen. Richtig gehalten und sozialisiert sind das aber keine Problemhunde. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer, genau wie beim Mali oder Weimi in harmoniesüchtiger Familiennhand (ach Gottchen, guck mal wie er guckt, eititei, ich kann ihm einfach nichts abschlagen) oder unterbeschäftigertem Labbi oder Border. Die Schüsse gehen irgendwann nach hinten los und bei all diesen großen Rassen nicht gerade ungefährlich.
Ein Yorkie sollte auch mal gegen Ratten kämpfen. Und warum Boxer/ Bulldoggen; auch die kleinen; platte Nasen haben, sollte man auch nicht vergessen. Die werden aber nicht diskutiert und stehen auf keiner Liste. Dass die "Kampfhunde" sozialunverträglicher sein können als die Jagd und Hüterassen ist für mich ganz klar. Ua deshalb sind wir auf Rassesuche dann zum Hütehund gewechselt. Das wollte ich nicht, auch wenn man das natürlich sozialisieren und Händen kann. Ich kenne viele gute Beispiele. Dass diese Hunde aber auf Menschen gehen, macht züchterisch null Sinn. Denn schon damals durfte das nicht sein und wurde selektiert. Genau das müsste hellhörig machen, dass da von der Prägung, Sozialisation und Erziehung was nicht stimmen kann. Da sehe ich die Schuld beim Menschen und nicht beim Hund. Und das wieder auszubügeln ist oft unmöglich, wie mMn im Fall Chico.
Größere Gefahr ist in meinen Augen eh der Herdenschutzhund. Der macht egal bei wem kurzen Prozess, wenn er nicht richtig geführt wird, leider auch schon erlebt. Darüber sollten die Leute auch mal nachdenken, aber Kangals etc.. haben halt ein süßes Teddygesicht
Da wird dann munter losgemixt bei ebay.