Patrick, das sind alles Punkte über die ich mir schön häufig im Zusammenhang mit "auslands-Tierschutz", der darin besteht, strassenhunde nach DE zu holen, Gedanken gemacht habe.
ich glaube man sollte unterscheiden und nicht nur schwarz weiß sehen.
zu selektieren und entscheiden, welcher hund auf der Strasse im Rudel glücklicher ist, und welcher allein verirrt auf der Strasse mit der Sehnsucht nach einem Zuhause rennt, liegt nicht in der Macht des in DE sitzenden neuem potenziellen Herrchens, sondern bei den Orgas vor ort.
ich denke ein hund der jahrelang in einem Rudel - einem vertrautem Rudel das ihm Sicherheit und Kraft gibt, gelebt hat, wird hier in unserer Zivilisation nicht sein Glück finden.
und wirklich oftmals habe ich das Gefühl, dass auf Teufel komm raus dem Hund Liebe gegeben werden will - warum ? um das Gefühl zu haben, etwas gutes zu tun ? - ich weiß es nicht!
ein verstoßener, bisher in einer Familie lebender Hund (egal ob hier oder in Timbuktu) wird sicherlich glücklich sein, wenn er wieder in der Familie,im Haus auf einer Decke oder einem Ridgi-Pad liegen darf.
Dieser Hund der aus einer Familie kommt, hat nie gelernt sich allein durch zu schlagen, einer aber, der vorher "glücklicher" Strassenhund war, sein eigener Herr - der sich selber futter verschaffen musste, wird wohl erstmal nicht verstehen warum auf einmal Mülleimer tabu sind, warum Menschen ihn nicht mehr verachten sondern mit Liebe überschütten.
ob es sinnvoll ist einen Hund im alter von 5-8 Jahren aus seiner Umgebung/seinem Rudel zu reißen um ihm dann auf dem Rest seiner Tage ein (in unseren Köpfen) angenehmes Leben zu ermöglichen ist fraglich, denn wielange braucht dieser Hund um mit unserem Leben klar zu kommen ?
ein jahr ? zwei jahre ? oder vielleicht nie ?
(ich denke da auch an den Fall "Rose")
ich für meinen Teil brauche nicht ins Ausland schauen um Leid zu sehen, wenn ich in leidende Augen sehen will, gehe ich ins örtliche TH und schaue in die jahrelang geliebten und dann aus fadenscheinigen Gründen verstoßenen Hundeaugen die mich hinter den Gittern sehnsüchtig anschauen.
all diese Hunde hatten ein Zuhause - wissen wie es ist und wissen was sie vermissen - das weiß ein Strassenhund - ein wild-lebender Hund in einem gefässtigtem Rudel der es nie kennen gelernt hat nicht -so behaupte ich einfach mal.
ich verurteile nicht dass Hunde hier her geholt werden, aber ich frage mich oftmals genau das gleiche wie du es dich anscheinend fragst - ist es sinnvoll und erfüllt es den hund mit genauso viel Glück wie es die Menschen erfüllt die "etwas gutes" getan haben.
leider ist mein Text echt wirr geschrieben, aber das sind die Gedanken die ich mir mache wenn ich an den "Auslands-Tierschutz" in form von rüberholen der Hunde mache.
ich mache Unterschiede, Unterschiede im sinne der Hunde (so glaube ich zumindest).....
liebe Grüße
sarah (die schon denkt das deine dicke sich wohl bei euch fühlt
)