Beiträge von SonPan

    @Beaglelilly
    Die Tierpsychologin bei der ich war, sagte, dass man so viele Wiederholungen machen soll, bis es Hundi quasi egal ist, dass man wieder da ist. Ich sollte am Anfang ja ganz
    viele Wiederholungen machen. Die ersten 3 Min sogar 100 mal. Ich habe das gemacht und dann bin ich auf 5 Min hoch gegangen und diese habe ich sage und schreibe 160 mal gemacht. Leider kann ich ja nicht behaupten, dass es bei uns etwas gebracht hat. Theorie und Praxis gehen da wohl auseinander. In welchen schritten du steigern kannst,
    hängt von wohl von Lilly ab. Ich glaube, dass kann man so pauschal nicht sagen. Das wurde mich alles so von der Trainerin erklärt.
    Aber wie gesagt, wir waren damit nicht erfolgreich.


    Das hatte unsere Trainerin uns auch empfohlen, und auch bei uns hat das nichts gebracht. Im Gegenteil, Pepino wurde mit jedem Raus-Rein eher nervöser als ruhiger.


    Ich bin dann auf diesen Artikel hier gestoßen, den ich sehr interessant fand (auf Englisch leider): http://www.canisbonus.com/2012…d-dog-separation-anxiety/
    Unten, unter "Myths" steht:


    Zitat

    Get him used to quick in and out absences


    Very often, you are advised to repeatedly leaving and entering the room again to get the dog used to your departure. The thing is, it takes the dog hours to come down form its state of anxiety after he has been aroused. Doing it repeatedly has a cumulative effect, so you are not habituating him, you are… sensitising him!


    Auf Deutsch: Der Hund braucht einige Stunden, um von seinem Stressniveau wieder runterzukommen. Viele Wiederholungen erhöhen also nur das Stresslevel und helfen nicht, um den Hund an die Abwesenheiten zu gewöhnen, sondern sensibilisieren ihn eher!


    Zumindest bei uns scheint das tatsächlich so zu sein und es funktioniert wesentlich besser, wirklich nur ein Mal raus und wieder rein zu gehen und es dann für mindestens eine Stunde gut sein zu lassen.


    Generell fand ich sowohl diesen Artikel als auch den dort verlinkten Artikel mit dem "Treament Protocol" sehr sehr spannend. Bei letzerem vor allem das Konzept der "Safe Sessions".


    Also, wer Englisch versteht, dem kann ich die Artikel dort ans Herz legen, vielleicht ist da ja was, was ihr noch nicht wusstet. :)

    Ich schließe mich Panama an: Warum nicht gleich?


    Das mit dem schwanger werden ist nämlich nicht immer so einfach und kann durchaus mal dauern, ich finde es inzwischen relativ unsinnig, andere Lebenspläne deswegen unbestimmt aufzuschieben.


    Nachdem unser alter Hund im Dezember verstorben ist waren wir auch erst unsicher ob nun ein guter Zeitpunkt für einen neuen Hund ist - denn bei uns läuft die Kinderplanung aktiv schon seit über einem Jahr und wir wussten dass wir im Januar mit KiWu-Behandlungen anfangen würden und dass wir damit verbunden den Hund recht bald auch mal alleine lassen müssten. Abgesehen natürlich von der realen Möglichkeit, dass die Behandlung erfolgreich ist.


    Aber wir dachten uns: Je früher, desto besser, denn mehr Zeit hat der Hund, um sich einzugewöhnen und das Wichtigste zu lernen. So eine Behandlung funktioniert oft eben nicht unbedingt beim ersten Mal (hat sie auch nicht, jetzt geht es in die zweite Runde) und selbst wenn hätten wir noch 9 Monate gehabt.


    Bereits schwanger oder schon mit Baby würde ich mir einen neuen Hund auf keinen Fall zumuten wollen, das sollte bis dahin schon halbwegs laufen.


    Den Tipp keinen Welpen zu holen würde ich auch auf jeden Fall berücksichtigen! Wir haben deswegen auch bewusst einen erwachsenen Hund (ca. 4 Jahre) genommen, der die Pubertät schon hinter sich hat. Aber gut, das müsst ihr wissen was euch lieber ist, solange ihr wisst was da auch euch zukommt.


    Da das mit der Kinderplanung noch offen ist würde ich euch ausserdem zu einem Tier raten, das vom Charakter her nicht so extrem viel fordert und eher gechillt ist. Denn mit kleinem Baby, oder eventuell auch mit komplizierterer Schwangerschaft, werdet ihr einfach sooo viel Zeit nicht haben und das muss der Hund wegstecken können. Also eher ein etwas ruhigerer Charakter vielleicht, keine Sportskanone oder gar ein Hund, der vom Kopf her wahnsinnig viel gefördert werden muss wie z.B. ein Herdenschutzhund.


    Wenn du schon einige Kandidaten auf Pflegestellen in Ausschau hast, besucht sie doch einfach mal, lernt sie kennen! Vielleicht geht es euch dann wie uns uns es funkt gleich mit einem. :smile:


    Übrigens hilft so ein Hundchen im Haus auch wunderbar über die unerfolgreichen Übungszyklen hinweg. ;) Zumindest für uns war es die absolut richtige Entscheidung, uns gleich wieder einen zu holen.


    Ich habe nun angefangen Jordi Zylkene zu geben. Ich hoffe, dass es ihm etwas hilft und das Training unterstützt. Ich bin mal sehr gespannt! Icephoenix hat das ihrem Hund ja auch mal gegeben, aber ich habe keinen Eintrag darüber gefunden, ob es etwas gebracht hat. Ich will Jordi nicht unter Drogen setzen! Zylkene ist ja eigentlich nur ein
    Nahrungsergänzungsmittel. Wenn es ihm etwas hilft, dann freue ich mich und wenn nicht dann ist es eben so...


    Oh, berichtest du dann mal? Unsere Trainerin hat uns das auch empfohlen, aber im Moment möchten wir es noch so probieren, da Pepino ja vergleichsweise nicht soo schlimme Trennungsangst zu haben scheint wie andere Hunde von denen ich hier lese.


    Heute morgen musste ich ihn wieder eine Weile "allein" lassen (mein Mann war eigentlich da, hat aber noch geschlafen), weil ich zum Arzt musste. Keine 5 Minuten später wurde mein Mann vom bellenden Hund geweckt. :verzweifelt: Wir haben noch viel Arbeit vor uns.


    Vorhin haben wir wieder geübt mit ihm und ich habe die Kamera laufen lassen. Eine Stunde war er allein im Flur in seinem abgetrennten Bereich, auch wenn ich ab und an mal vorbeigelaufen bin weil ich Sachen im Haus zu erledigen hatte. Da konnte er mich dann sehen, aber nicht zu mir herkommen. Erst war er eine gute Weile mit seinem Kong beschäftigt, danach lag er eben rum und wirkte recht gelangweilt und betröppelt, aber nicht nervös oder so. Wäre schön wenn er sich noch weiter entspannt und einschläft, aber gut, ich kann ihn ja schlecht zum Nickerchen zwingen. :tropf:


    Wenn ich eh vorbeilaufen musste bin ich dann auch mal kurz zur Haustür (ein Stockwerk weiter unten, also ausser Sichtweite), hab die Schlüssel genommen, Tür auf und zu, wenige Sekunden gewartet, wieder hoch. DAS ist es, was ihn nervös macht. Sobald er mich gesehen hat hat er sich recht schnell wieder entspannt. Also da müssen wir üben.
    Zum Schluss haben mein Mann und ich die Haustür-Aktion auch mal gemeinsam probiert, also beide runter, Tür auf und zu machen. 10 Sekunden still gewartet, dann ging schon ein leises Fiepen los. Aha. Aber jetzt wissen wir, was wir üben müssen.

    Genau, mit dem Kong und ab und zu auch einfach mal so ganz kurz aus dem Zimmer rausgehen. Letzteres geht aber im Moment noch nur sekunden-, bestenfalls minutenweise. Wobei ab und an geht man halt mal auf Toilette und Pepino bleibt so lange im Zimmer, dann muss er eben mal 2 Minuten aushalten. :headbash: Dann steht er halt an der Tür wenn ich wiederkomme und wird ignoriert. Wäre besser wenn er ganz entspannt bleibt, aber wirklich gestresst wirkt er dann auch nicht.


    Wir werden jetzt auch mal schauen dass wir im Flur einen Bereich per Gitter vom Rest des Hauses abtrennen und dort üben. Ich habe nämlich das Gefühl er schaukelt sich selbst hoch wenn er anfängt uns überall zu suchen, vielleicht hilft das dann ja...


    Mit meinem Mann rede ich dann nachher nochmal ein Wörtchen. ;)

    Heute musste ich zum Arzt und Pepino "alleine" lassen. Mein Mann war eigentlich zu Hause, hat aber noch geschlafen (und die Tür zum Schlafzimmer ist zu).
    Spätestens 5 Minuten nachdem ich gegangen bin hat Pepino wohl angefangen zu bellen und meinen Mann aufgeweckt. Nicht gut. Da gibt es ganz klar noch viel zu tun.


    Nun aber meine Frage: Mein Mann hat Pepino im Wohnzimmer gefunden wie er vor sich hinbegellt hat. Er hat den Hund mit einem "Hey!" zum Schweigen gebracht. Daraufhin ist Pepino aber erstmal vor meinem Mann weggelaufen und hat ihn sogar von Weitem angeknurrt. Dafür hat er auch wieder ein "Hey" kassiert.


    Ich war ja nicht da, aber ich bin mir ganz und gar nicht sicher, ob das "Hey" in der Situation eine gute Idee ist. Wäre ganz ignorieren besser? Oder was macht man da am Besten? Ich meine, irgendwo soll Pepino ja auch wissen dass das Bellen unerwünscht ist, aber in der Stresssituation nochmal eine Abmahnung hinzuzufügen ist ja auch irgendwo nicht gut.


    Leider weiss ich selbst auch nicht, wie man da besser reagiert hätte. Ideen? :ka:

    Das mit dem vorne geschmeidig und hintern trockener und leichter verfilzt ist bei unserem auch so, habe ich vor Kurzem festgestellt. Interessanterweise war das bei unserem vorherigen Hund (Pudel-Mix) genauso.
    Ich seh da keinen Handlungsbedarf, das ist für mich eben einfach so. Wir Menschen haben ja auch eine etwas andere Haarstuktur am Kopf als am Rest des Körpers. :p

    @Lauretti: Ich finde ruhig weiterschlafen wenn du rausgehst auch schon echt super! :smile:


    Nur zum Verständnis, wenn er im Flur liegt ist er ganz alleine in der Wohnung oder seid ihr in einem anderen Zimmer?


    Wir sind im Moment nur in einem anderen Zimmer (möglichst ruhig), mein Mann im selben Stockwerk, ich ein Stockwerk drüber, so dass ich durch die offenen Treppe ab und an vorsichtig runterschauen und lauschen kann was er macht. Wenn wir ihn mal ganz alleine zu Hause lassen sind unsere Türen aber auch geschlossen.
    Ich weiss dass 45 Minuten mit dem Kong schon sehr gut sind, vor allem wenn man bedenkt dass er die ersten beiden Tage den Kong links liegen lassen wollte, sobald wir weg waren. Jetzt ist er da aber voll dabei. :gut:


    Die Frage ist eher, wie baut man das aus damit er ruhig bleibt, NACHDEM der Kong entweder leer ist oder er das Interesse verloren hat?
    Da wir recht ländlich wohnen reicht es dass mein Mann und ich mal beide zusammen zum Supermarkt müssen oder gemeinsam zu einem Arzttermin (was in Anbetracht unserer anstehenden Kinderwunsch-Behandlung in spätestens 2 Wochen der Fall sein wird), um ziemlich sicher die 2-Stunden-Marke allein zu Hause zu knacken. Darauf versuchen wir also hinzuarbeiten.
    Es ist zwar absolut nicht wenig verlangt innerhalb so kurzer Zeit, und vielleicht schaffen wir es auch nicht, aber es soll zumindest mal nicht unversucht bleiben. :p


    Übrigens, ich nehme als Kong-Füllung gerne Reste von Hähnchen oder sonstigem Fleisch, in recht kleine Stücke geschnitten oder sogar teilweise durch den Mixer gejagt, das dann recht eng in den Kong reingepresst und ab in den Gefrierschrank. So gutes Fleisch gibt es (momentan) sonst nie, sodass das Interesse daran auch garantiert da ist.

    Hallo ihr! :winken:
    Ich hoffe ich bin hier richtig... Wir stehen mit dem Alleinbleib-Training mit unserem Pepino ja noch relativ am Anfang (er ist ja erst seit 15 Tagen bei uns), aber ich würde euch gerne mal um Rat fragen.


    Im Moment trainieren wir zum Einen das Alleinbleiben mit ganz kurzem Rein- und Rausgehen aus dem Zimmer, und parallel dazu lassen wir ihn jetzt jeden Nachmittag eine Weile mit seinem Kong alleine im Flur (in seinem Bettchen), so wie wir das auch im Ernstfall tun würden.


    Solange er mit seinem Kong beschäftigt ist ist alles wunderbar - und der hält immerhin gute 45 Minuten. Aber wenn er dann leer ist fängt er an im Flur rumzutigern und nach uns Ausschau zu halten. Oft steht er dann einfach rum und lauscht vermutlich. Wenn wir ihn zuuu lange lassen fängt er auch irgendwann an ein bisschen zu winseln, aber wir versuchen ihn nicht bis zu diesem Punkt kommen zu lassen. Vorher wirkt er jetzt nicht supergestresst, aber eben auch nicht wirklich entspannt.
    Optimal wäre es ja, wenn er in sein Bettchen zurückgehen und sich hinlegen würde (DAS wäre dann auch der beste Moment um ihn zu "erlösen"), aber das scheint er im Moment nicht tun zu wollen.


    Fällt euch etwas ein, wie wir da das Training optimieren könnten?