Beiträge von KasuarFriday

    Meine Blutuntersuchung hat übrigens ergeben, dass bei mir offensichtlich alles super ist. Keine Mängel, kein gar nichts. Es wurde zwar kein ausführliches Schilddrüsenprofil gemacht (nur ein Wert?), aber laut meiner Ärztin ist es dann wohl doch "nur Psyche". Irgendwie ein sehr unbefriedigendes Ergebnis.

    Finde ich schade, dass deine Ärztin dir da keine größere Hilfe ist.

    Was ich letztens schon schreiben wollte: Man kann auch in unabhängigen Laboren selbst Blutuntersuchungen beauftragen; muss man dann natürlich selbst zahlen, aber immerhin eine Möglichkeit, an einen Wert zu kommen.

    Ich habe vor vielen Jahren mal so meinen Vitamin D Wert bestimmen lassen. Blut wurde mir dann im Labor abgenommen.

    Ist natürlich die Frage, ob sowas für dich in erreichbarer Nähe ist, aber es wäre vielleicht z. B. noch einmal eine Chance, ein kompletteres SD-Profil zu bekommen.

    Okay, ernst gemeinte Frage: Hat jemand eine Idee woher sehr viel Staub in der Wohnung kommen könnte und was man dagegen tun kann? Seit ich hier her gezogen bin, bin ich gefühlt nur am Staubwischen und ich bin echt nicht jemand der Wert auf blitzblanke Oberflächen legt. Aber das ist hier wirklich extrem.

    Bei mir war es nach dem Umzug so. ich wohne jetzt tiefer als vorher, da scheint mehr Straßenstaub in die Wohnung zu kommen.

    Helfen tut mein Luftfilter (wenn ich ihn mal einschalte), bilde ich mir zumindest ein.

    Hello, ich wollte nur sagen: Danke für den Thread! Ich lese sehr gespannt mit, da mir der Kooiker um 2015 bei meiner Suche nach einem passenden Hund auch immer wieder begegnet ist. Die Optik finde ich sehr ansprechend und die Beschreibungen klangen auch toll, damals.

    Live bin ich hier in Berlin nur ein, zweien begegnet, sie sind hier selten. Beide waren ruhige, unauaffällige Hunde - in 5 Minuten Begegnung. :) Umso mehr freue ich mich, wenn ich hier nun digital einigen weiteren begegnen kann.

    Nur: ich bin keine Anfängerin. Ich kann eigentlich auch einen Hund nehmen, der weniger süß, weniger klein, weniger souverän ist. Und bisher hatte ich bei allen Direktimporten das Gefühl, dass ich das hinkriege, insbesondere, wenn die eher unsicher sind, ich kann die Unsicheren ganz gut.

    Ich komme mir komisch vor bei dem Gedanken, dass wir einen Hund von einer Pflegestelle nehmen, der mit Sicherheit überall ein gutes Plätzchen finden würde. Und deshalb springt auch mein "Kümmer-Mechanismus" nicht an. Aber irgendwie ist dieser Mechanismus für mich wichtig, weil ich eigentlich für uns, so wie wir jetzt sind, keinen dritten Hund brauche zum Glücklichsein. Ich will eigentlich in erster Linie einem Hund was Gutes tun, nicht mir selbst.

    Ganz doof gesagt: niemand weiß was sie Zukunft bringt. Wer weiß, ob der kleine Sonennschein nicht doch etwas auspackt oder krank wird und eine intensiver als gedachte Betreuung benötigt. Es kann so schnell zu Situationen kommen, die plötzlich doch schwerer zu händeln sind und die ohne Erfahrung nur sehr schwierig machbar sind.

    Ich würde denken, es hat einen Grund, dass der Hund dir aufgefallen ist und du ihn weiter verfolgt hast. Das finde ich wichtig, dass der Hund etwas in einem zum Klingen bringt, auch wenn man es nicht benennen kann (ich finde natürlich noch wichtiger, dass man sich davon nicht in eine unmögliche Konstellation verführen lässt a la aber der HSH bringt doch was in mir zum Klingen, dann klappt das auch mit ihn hier mitten in der Großstadt).

    Fusselnase oder Rotbunte hat es mal so schön treffend gesagt: wer weiß, wozu es gut ist.

    Exakt.

    Und zugleich: Würde das Infoblatt alle Eventualitäten berücksichtigen, wäre es ein Buch. Darum muss man als Hundehalter eben fragen, so beknackt man sich dabei vorkommt (und ich hasse es, andere potenziell zu nerven). Aber das müssen die ja schon kennen, nur für einen selbst ist es eben neu und unangenehm.

    Wir haben schon viel vor Ort gefragt und auch schon 2 mal im Nachhinein angerufen. Irgendwie fällt einem dann doch immer wieder was ein. :woozy_face:

    War bei mir auch so, es war mir teilweise auch peinlich. Darum waren die Antworten dann vermutlich auch so kurz. Aber hilft ja nichts und auch mit vielen Jahren Abstand waren es m. E. keine unwichtigen oder "hysterischen" Fragen, die ich gestellt habe. Dafür brauchte ich bei TPLO Numemr 2 nix mehr fragen :D

    Unser erster Chirurg hat schlauerweise schon einen groben Fahrplan auf seiner Website (hier: https://www.kleintierchirurgie-mobil.de/nachTPLO.html), aber das deckt eben nicht alles ab.

    Und wäre ich an seiner Stelle, würde ich lieber Detailfragen beantworten, als irgendwann sagen zu müssen "Hätten Sie doch nur nachgefragt!".

    Zum belohnen. Ich arbeite wie gesagt seit zwei Jahren ausschließlich mit Markerwort, Click für Blick und umorientieren. Mein Ziel ist, dass sie verstehen soll, dass sie entspannt bleiben kann, wenn wir an anderen Hunden vorbeigehen. Auf Distanz gegt es wie gesagt schon. Aber zu nah eben noch nicht. Es sei denn ich gebe ihr gute Leckerlis währenddessen oder der andere Hund scheint für sie nicht aufregend genug zu sein. Deshalb will ich versuchen sie erst zu belohnen, wenn wir vorbei sind.

    Wollte ich zum Blätter-jagen schon schreiben: bei uns hat Zeigen und Bennen verblüffend gut funktioniert. Das ist noch einen Ticken anders als Umorientieren.

    Kurz zum Hintergrund: Elvis ist ein Jagdgebrauchshund aus dem Tierschutz und hat früher auf jedes Geviech reagiert, auch hier mitten in der Stadt. Meine große Nemesis dabei waren Drosseln, auf die ist er voll abgegangen. Vor allem, wenn zwei Drosseln sich streiten und dann wie irre kreischend durch die Gegend flattern. Aber auch Drosseln, die einfach nur irgendwo rumhüpfen oder einfach nur sitzen/stehen. Und wir hatten viele Drosseln auf unseren normalen Runden.

    Ich weiß nicht mal, ob ich das korrekt trainiert habe.

    Das Prinzip war, Elvis sieht eine Drossel von möglichst weit weg (so, dass noch ein Funken Gehirn da ist und Leckerlies noch genommen werden). Ich so "Schau mal, eine Drossel. *click*" und Leckerlie in die Schnute. X-mal gemacht, dafür war die hohe Drosseldichte natürlich gut.

    Der nächste Schritt ist, wenn man das oft gemacht hat und die Bedingen gut sind (Drossel ist weit weg, Hund ist gut drauf), das Leckerlie nicht in die Schnute zu packen, sondern so zu halten, dass der Hund den Kopf ganz leicht in die Richtung bewegen muss. Das baut man langsam aus, bis der Hund den Blick von der Drossel zum Leckerlie nehmen abwenden kann.

    Bei uns war es dann irgendwann so, dass Elvis sich zu mir ungedreht hat, wenn er eine Drossel gesehen hat und dann natürlich ein Leckerlie bekommen hat.

    Bizzarerweise hat er sich dabei irgendwie gegen Drosseln desensibilisiert. Sie haben ihn irgendwann kaum noch und dann gar nicht mehr interessiert. Seit Jahren "fragt" er da nicht mal mehr nach einem Leckerlie, wenn er eine oder mehrer sieht. Hatte ich nicht erwartet, passt mir aber natürlich gut.

    Soweit ich weiß, wird Zeigen und Bennen auch oft bei Hundesichtungen verwendet, das könnte für euch also gut passen. Mein Eindruck ist, dass der Hund da tatsächlich etwas bei lernt und den Reiz langfristig als unwichtiger einordnet, als vor dem Training.


    Edit: Es gibt viele gute Beschreibungen zu ZuB im Internet, üb also nicht nach meinem wirren Geschreibsel!

    Hehe, und jetzt bin ich hier auch auf dem aktuellen Stand.

    Meine Frage an euch, habt ihr eure Hunde in der Wohnung/im Garten dreibeinig durch die Gegend hüpfen lassen?

    Hm, im Idealfall belastet der Hund das operierte Bein recht bald wieder, ggf. vorsichtig. Ich weiß nicht mehr genau, wie es bei Elvis' erster OP war, ob ab Tag 1 oder etwas später, aber er hat es rasch wieder eingesetzt.

    Nach seiner 2. TPLO am anderen Bein (mein kleiner Pechvogel) ging es nochmal schneller, da bin ich sicher, dass er das Bein direkt – vorsichtig – belastet hat.

    Was hat denn der Chirurg/die Klinik gesagt? Plus, stelle denen ruhig auch diese Fragen, mach ggf. ein, zwei Videos für sie, damit sie den Zustand besser einschätzen können. Ich würde das möglichst zeitnah fragen, bei uns ging das gut per E-Mail. Dann weiß man schnell Bescheid, es ist ja auch für den/die Menschen eine aufreibende Situation, da hilft jedes bisschen Info & Klarheit.

    Wir gehen 4 mal in den Garten pro Tag und in der Wohnung wechselt sie nur ab und zu mal den Platz, vielleicht alle 3-4 Stunden. Ist das OK oder sollte ich Sie dabei unterstützen?

    Auch hier würde ich beim Chirurgen/ der Klinik nachfragen.

    Ich habe Elvis - soweit ich mich erinnere - nicht unterstützt, weil er gut zurechtkam. Wäre er das nicht, hätte ich darauf natürlich geachtet und geholfen.

    Ich hoffe, der Chirurg ist gut für dich erreichbar. Unserer war es damals zum Glück. Die Antworten waren zwar sehr kurz, haben mir damals aber trotzdem Sicherheit gegeben. Das würde ich dir auch wünschen. Und einen guten Heilungsverlauf der Dame!

    Hallo zusammen,

    nächste Woche steht die TPLO bei unserem Ex-Tierheim Hund an. Wenn ich so lese hier, dass Hunde Probleme bekommen wenn Sie z.B. nur an der Leine ziehen oder schneller als langsamer Schritt laufen, frag ich mich allen ernstes wie wir die Wochen nach der OP überstehen sollen.

    Wir kriegen zur Zeit schon Gänge an der kurzen Leine ohne ziehen hin, aber sicherlich nicht einen ganzen Spaziergang und auch nicht ohne dass vorher an der Schleppleine ausgepowert wurde. Und wenn ich dann noch daran denke, dass vielleicht mal ein Eichhöhrnchen über die Straße rennt. :dizzy_face:

    Ich hab echt eine riesen Angst vor der Nachsorge...wenn sich unsere Hündin nicht spontan zum ruhigen Zeitgenossen verwandelt, haben wir überhaupt keine Chance das alles regelkonform zu befolgen. :frowning_face:

    Zudem hat sie noch Angst, wenn es mal irgendwo knallt und nimmt sofort reiß aus in die andere Richtung. Wie entschärfe ich denn am besten so eine Situation Reha-gerecht? Mitlaufen (schnell) aber ohne Zug oder sie probieren sanft auf langsameres Tempo zu bremsen?

    Ich weiß, der Beitrag ist älter, aber dennoch: Elvis hatte seine erste TPLO auch, als er 4 Jahre alt und kräftig stürmisch war. Es hat alles gut geklappt. Anfangs macht man ja eh nur sehr kurze Gänge. Er ist zwar gut gelaufen und hat das operierte Bein sofort auch belastet, wusste aber schon, dass er sich schonen muss. Trotz hochspannender Umgebung ging es wirklich gut.

    Ätzend waren damals die vielen aufgezwungenen Hundebegegnungen, das war bei uns in der Gegend nicht vermeidbar (bzw. habe ich es schon weitest möglich durch Strecken- & Zeitauswahl minimiert). Da habe ich mein 24-Kilo-Monster dann einfach hochgenommen und weggetragen. Das war z. T. echt ätzend, aber nach 6 Wochen war die kritischte Zeit ja auch vorbei.

    Zu Hause habe ich alles an Bett, Sofa usw. mit Kartons vollgestellt, weil ich einfach nirgendwo einen Sprung riskieren wollte. Alles Gute euch!