Beiträge von Hektorine

    Ich glaube, es wäre nützlich, wenn ihr euch bewusst macht, dass ihr mit einem Schäferhund einen Hund gekauft hat, der später in seinem Leben eine sinnvolle Beschäftigung braucht. Also nicht nur Gassi gehen und was werfen, was er zurückbringen soll.

    Ich selbst bin nur aktiver Forumsuser ohne eigene Hundeerfahrung, aber ich glaube dieser wirklich sinnvolle Thread wurde noch nicht verlinkt:

    Gast41354
    21. März 2021 um 15:50

    Bitte fragt nach, was eine gute Beschäftigung für euren Hund wäre.

    Hektorine: Guck mal im Nervthread, da war das recht ausgiebig Thema. Mit deinem Bauchgefühl liegst du aber schon ganz richtig. Der Umgang mit dem Pferd geht gar nicht und ob die Regelung mit zugelosten Pferden so sinnvoll ist in meinen Augen nicht. (Die anderen Fünfkämpferinnen waren von guten Reitleistungen auch weit entfernt.)

    Danke für den Hinweis auf den Nervthread, da gehe ich gleich mal nachlesen.

    Ob die zugelosten Pferde sinnvoll ist, das kann ich nicht beurteilen. Habe nur heute gelesen, dass es eben zu aufwändig wäre, wenn jeder Teilnehmer am mod. Fünfkampf ein eigenes Pferd haben müsste. Da sollte man allerdings dann auch überlegen, ob es nicht besser wäre, wenn man die Pferdedisziplin durch eine andere Disziplin ersetzen würde. Über Hürden springen könnten die Sportler ja auch ohne Pferde.

    Die Pferde werden ja mehrmals "benutzt" in so einem Wettbewerb. Und das meiner Meinung nach arme Pferd war schon ziemlich ... schwierig? .... verängstigt? ... bei der ersten Reiterin, und da wurde schon geunkt, dass die deutsche Goldmedaillenfavoritin keine Chance mehr hätte, weil die erste Reiterin das Pferd schon verhunzt hätte.

    Ich kann mir kein Urteil erlauben, ob Reitsport für Pferde eine Quälerei ist oder nicht.

    Aber nach meinem Verständnis von Tieren hat man doch null Chance, das Vertrauen eines Tieres zu gewinnen, wenn man heulend auf es einschlägt. Und Vertrauen braucht man doch, um mit ihm zusammenzuarbeiten.

    Liebe Pferdekenner, entschuldigt wenn ich so reinplatze.

    Ich habe heute bei Olympia gesehen, wie unsere deutsche Goldfavoritin im modernen Fünfkampf mit dem ihr zugelosten Pferd , überhaupt nicht zurecht kam und schon vor dem Beginn weinend mit der Gerte auf das Pferd eingeschlagen hat, und das hat mich ziemlich schockiert.

    Ich habe null Ahnung von Pferden, aber ich denke mir, ein Pferd merkt das doch auch, wenn die Reiterin schon komplett verunsichert ist. Der Wallach (glaub ich) war schon bei der Reiterin vorher ziemlich verstört. Die deutsche Trainerin meinte später, das Pferd hätte einfach aus irgendwelchen Gründen Probleme mit dem Reitstadion und hätte nie als Pferd für den Fünfkampfwettbewerb genutzt werden dürfen.

    Ich würde gerne eure Meinung dazu wissen.

    Hier ein Video von der deutschen Reiterin mit dem Pferd:

    https://www.ardmediathek.de/video/olympia-…GY3NjQwNTMxY2E/

    Wir haben in diesem Jahr mit ein paar Hobbies angefangen, THS, wozu auch Canicross gehört und Mantrail in einer Rettungshundestaffel.

    Was ist THS, Turnierhundesport? Und was macht ihr da noch alles außer Canicross?

    Und vielleicht doofe Frage, ist alles nicht etwas viel? Ich meine, das klingt ja fast als seit ihr jeden Tag mit eurem Theo unterwegs für Hundesport? Oder ist das alles nur einmal die Woche?

    Ich hasse Cash nicht. Das wurde jetzt schon öfter behauptet, aber stimmt einfach nicht. Ich bin wütend, enttäuscht, ja, aber Hass? Nein.


    Und genau das ist der Punkt. Was passiert, wenn ich ihn abgebe und in ein paar Wochen wieder zu mir komme und es zu tiefst bereue, weil ich plötzlich doch in der Lage bin ihm zu verzeihen?

    Ich verstehe sehr gut, dass du im Moment total durch den Wind bist. :bussi: Ich hoffe sehr dass ich nie in so eine Situation gerate, aber du bist nun einfach mal in dieser Situation, und du musst bitte versuchen, das beste für deine Tiere daraus zu machen.

    Deine Tiere (deine Katzen und dein Hund) können nicht selbst eine Entscheidung treffen. Das kannst nur du, und du bist dafür verantwortlch, dass es deinen Tieren gut geht.

    Es geht darum, dass du endlich verstehst, dass dein Hund etwas gemacht hat, was dich wütend oder traurig gemacht hat, aber dein Hund das nicht verstehen kann, dass dich dass so wütend macht. Er hat nur das gemacht, was ein Hund eben macht - wenn man als Mensch nicht ihm beibringt, dass er das keinesfalls machen darf.

    Wenn es nicht möglich ist sicher zu sein, dass dein Hund nie wieder deine Katzen verletzt, dann ist es einfach das beste, wenn dein Hund ein neues Zuhause bekommt, in dem er das sein darf, was er ist. Und nicht bei dir in einem Zimmer eingesperrt wird und spürt, dass du ihn nicht mehr magst oder wie auch immer negative Gefühle von dir.

    Und ehrlich, mich macht es so langsam auch wütend, dass du dir Sorgen machst über dein Wohlbefinden "Was passiert, wenn ich ihn abgebe und in ein paar Wochen wieder zu mir komme und es zu tiefst bereue, weil ich plötzlich doch in der Lage bin ihm zu verzeihen?"

    Das ist dann dein Problem. Aber das musst du dann mit dir selber klären. Und das ist dann ehrlich gesagt kein Thema für ein Hundeforum.

    Cash ist momentan in meinem Arbeitszimmer (14 qm), wo er alles hat was er braucht.

    Wäre es für den Übergang zumindest eine Lösung, dass du die Tür des Arbeitszimmers offenlässt und ein Türgitter reinmachst, sodass Cash dich wenigstens sehen kann, wenn er schon alleine in dem Zimmer sein muss?

    Grundsätzlich schließe ich mich der Meinung der anderen an, dass es für Cash und für deine Katzen das beste wäre, wenn er ein neues Zuhause bekommt.

    Weil den meisten Menschen nicht klar ist, was das für eine große Aufgabe für einen Hund ist. Er soll ja nur dabei sein.

    Keine Menschen/Drogen suchen, keine sportlichen (Höchst-)Leistungen erbringen, keine Assistenzaufgaben übernehmen etc.

    Dass je nach Hund diese Aufgaben (also meist 1-2 davon) für den Hund viel einfacher zu bewältigen sind, als einen "normalen" Familienalltag entspannt mitzumachen, wissen viele Menschen nicht.

    Und genau solche Erklärungen kommen mir viel zu kurz in der Sendung.

    Zum Beispiel der gesuchte Hund heute, der ja nur nett bei Gästeführungen dabei sein sollte. Dass das für einen Hund eine enorme Aufgabe ist, so etwas müsste man sagen und erklären wieso das für einen Hund so anstrengend ist.

    Ich schau die Sendung inzwischen nur, wenn ich sowieso gerade vor dem Fernseher sitze. Als seriöse Sendung über Hunde bzw. Hundevermittlung würde ich das nicht mehr einstufen. Endgültig gereicht hat es mir heute, also dann noch über ein "Promipaar" berichtet wurde, das seinen Traumhund so ganz zufällig im TH gefunden hat.

    ich weiß ja nicht, ob die "Cockerwut" immer noch ein Thema ist. Aber ich habe es vor vielen Jahren im persönlichen Umfeld bei zwei Hunden erlebt, und die Hunde haben wirklich ohne erkennbaren Grund gebissen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Grund war fürs Schnappen/Beißen. Dann hätte er die Pfleger im Tierheim ja auch grundlos gebissen. Und die beschrieben ihn als temperamentvollen Junghund. Ich glaube, dass das Pärchen ihm einfach zu viel zugemutet hat, so dass er überdreht war.