Beiträge von Hektorine

    Ach, wirklich? Was hat der gute Franz denn so gemacht, für die Tiere?

    Nix. Er sah sie als Brüder und Schwestern der Schöpfung, das wars. Ein Dieb der Prediger wurde und Armut wählte ist nun nicht unbedingt jemand der Tieren da in irgendeiner Weise wirklich geholfen hätte.

    Denn noch immer ist in Sachen Christenheit das Tier nicht viel wert, es gibt nur Ausnahmefälle wo es gestattet wurde das jemand sein schon totes Tier mit ins Grab nehmen durfte.

    Stellenwert von Tieren in den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften wäre auch ein interessantes Diskussionsthema.

    Allerdings müsste man dann auch über das Alter der Theorien aka Glaubensregeln reden.

    Aoleon, nix für ungut, aber dass du (vorsichtig vormuliert) kein Freund der christlichen Religion bist, ist ja bekannt. Deine Beschreibung über Franz von Assisi lass ich jetzt einfach mal so stehen.

    Dassnoch immer in Sachen Christenheit das Tier nicht viel wert ist, das stimmt nicht. Das stimmte noch nie so richtig, aber von dem aktuellen Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, aus dem Jahr 2015:

    ENZYKLIKA LAUDATO SI’ VON PAPST FRANZISKUS ÜBER DIE SORGE FÜR DAS GEMEINSAME HAUS

    Ja der Titel bezieht sich auf Franz von Assisi, den du als Dieb bezeichnest. Aber bitte lies mal, bevor du urteilst.

    Ja, ein Menschenleben hat eine höhere Wertigkeit als ein Tierleben.

    Und deswegen darf ein Rettungswagen mit Blaulicht und falls nötig mit Sirene zum Notfallort fahren.

    Und übrigens auch die Feuerwehr, wenn es brennt, oder die Polizei.

    Ich weiß jetzt nicht recht, wie ich es fomulieren soll...

    Es tut mir sehr leid, ich habe den Eindruck, dass du keine Menschen hast, die dir nahe stehen. Die sich um dich sorgen, und um die dich sorgst. Kann das sein?

    Ich liebe meine Kater auch sehr, aber es wäre für mich zum Beispiel selbstverändlich, falls mein Miethaus brennt, dass zuerst die Menschen gerettet werden und dann die Tiere (egal ob Katzen, Hunde oder andere Tiere).

    Ja, und da du nie antwortest auf Postings, Anworten auf Postings von dir, warte ich nochmal ab, ob du auf dieses hier antwortest.

    Falls keine Antwort von dir, dann bin auch hier raus.

    Das stimmt. Aber zuerst mal muss sich der nächste Angehörige darum kümmern. Er bekommt später von den Erben die Kosten erstattet. Aber die Erbfolge wird in der Regel erst später offiziell festgestellt, und vorher muss sich ja jemand darum kümmern, dass ein Totenschein ausgestellt wird, dass ein Bestattungsunternehmen den Toten abholt usw.
    Der Verstorbene kann ja nicht wochenlang da wo er verstorben ist bleiben, bis die Erbfolge geklärt ist.

    Die Pflicht, dass er diese erforderlichen Maßnahmen einleitet, die hat erstmal der nächste Angehörige.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungspflicht

    Ich verstehe aber dass es blöd ist, wenn man das Gefühl hat, dass der verstorbene Hund „Müll“ ist den man irgendwie entsorgen soll.

    Ich finde es traurig, wenn jemand das Gefühl hat.

    Aber nochmal: Wenn ein Mensch verstirbt, muss man sich als nächster Angehöriger auch darum kümmern, dass der Verstorbene bestattet wird.

    Und es gibt für Tiere inzwischen genug Möglichkeiten, dass das verstorbene Tier nicht vom Tierarzt der offiziellen Tierentsorungsanlage übergeben wird, sondern dass man das Tier einäschern lässt, beerdigen lässt.

    Aber das kostet halt, ebenso wie die Bestattung eines Menschen kostet. Und die Kosten muss immer der Angehörige bezahlen, beim Tier und auch beim Menschen.

    Naja, lass dich nach deinem Ableben einäschern, da verbrennen auch die meisten Chemikalien, die in deinem Körper gelagert sind :bussi:

    Sag ich ja, die Luft. :nicken:

    Ist auch das was ich machen werde, bzw was andere dann für mich machen. Und da ich das demnächst schon festmache können die dann auch nix anderes entscheiden.

    Nur teuer isses...

    Ja, das alte Sprichwort

    nix ist umsonst, nur der Tod, aber der kostet das Leben

    stimmt auch nicht :ugly:

    Ich glaube es geht in Wirklichkeit auch gar nicht um das, was hier "gefordert " wird :ka:

    Das ist auch mein Eindruck.

    Aber dennoch möchte ich anworten auf das, was gepostet wird. Vielleicht hilft es den Menschen, die hier ihre Forderungen und Wünsche schreiben bezüglich Hunderechte an Menschenrechte anzugleichen, ihre Gedanken zu sortieren.
    Denn ich möchte diese Forderungen und Wünsche ernst nehmen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass es den Hunden nicht zu einem besseren Leben verhelfen würde.

    Wenn man an die Natur denkt sind Beerdigungen doch oft genug Umweltverschmutzung.

    Ich bin ein laufendes Medikamentenlager, es wäre für die Umwelt viel, viel besser wenn man mich nicht beerdigt. Aber diese Wahl habe ich nicht. Ich bin da viel eingeschränkter bei mir selbst als bei meinen Tieren.

    Mir bleibt nur die Auswahl was ich später für teures Geld verpeste, die Erde, das Wasser oder die Luft. *seufz*

    Naja, lass dich nach deinem Ableben einäschern, da verbrennen auch die meisten Chemikalien, die in deinem Körper gelagert sind :bussi:

    Aber ich würde noch gerne für Minipin-Jack noch zwei Links hinterlassen.

    Denn Minipin, ich habe das Gefühl du hast falsche Vorstellungen darüber, wie die Abläufe sind, wenn ein Mensch stirbt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungspflicht

    https://www.mdr.de/ratgeber/recht…kliste-100.html

    ich habe die ganze Zeit nachgedacht, was mich bei dem ganzen "mit dem Menschen gleichstellen Gerede" stört.

    Es ist, daß es den Menschen und seine Lebensweise ins Zentrum und als Non plus ultra darstellt, als das Erstrebenswerte und damit einzig Lebenswerte, während das, was Tiere ausmacht, das Tier sein dürfen, komplett dabei mißachtet wird.

    Das ist auch meine Schlussfolgerung.

    Ich habs nichts gefunden, was wirklich dem Tier dient, dem Wohl des Tieres, in den ganzen Beiträgen, dass Hunde mehr Rechte bekommen sollen.

    Es geht meiner Meinung nach in allen Wünschen, dass ein Tier (ein Hund) mehr Rechte bekommt, dem Menschen rechtlich gleichgestellt werden soll usw., nur darum, dass der Halter mehr Rechte bezüglich seines Hundes bekommt.

    Bitte korrigiert mich, wenn ich etwas falsch interpretiert habe, etwas überlesen habe.

    Ich habe auch seit gestern, als ich meinen letzten Beitrag in dem Thread geschrieben, viel nachgedacht, und ich komme auch wie viele von euch zu dem Schluss:

    Alles was hier gefordert wird, mehr Rechte für Hunde, und auch wenn man einen Hund verletzt oder gar tötet, sollte man genauso so verurteilt wird wie wenn man das einem Menschen angetan hätte:

    Das alles nützt nicht dem Hund, sondern nur dem Menschen.

    Thematik Hundehalter im Krankenhaus, im Pflegeheim: Ebenso. Was nutzt das dem Hund?

    Wenn man ganz allgemein das Tierschutzgeschätz verschärfen würde, höhere Strafen für Menschen, die Tiere misshandeln oder töten, da wäre ich dabei.

    Aber das fordert ja keiner in diesem Thread, wenn ich nichts überlesen habe.

    Ich danke dir für deine Antwort. Ich bin schon auf dem Weg ins Bett bzw. meine Kater meinen, ich sollte ins Bett kommen :ugly:

    Was mir an deinen Gedanken nicht gefällt:

    Hunde, die dann nicht offiziell adoptiert werden, die kann man weiter misshandeln bzw. töten und wird dann nur nach den derzeitigen Tierschutzverordnungen belangt. Also geht es dir nur darum, dass deine Hunde rechtlich besser gestellt wird, und nicht dem Hund allgemein?

    Und als Anmerkung:

    Das Strafmaß für Misshandlung oder Tötung eines Menschen ist nicht automatisch Freiheitsstrafe. Es kommt auf die Umstände an.