Beiträge von Hektorine

    Lea2020 nimm doch bitte mal die Gesetzbücher aus deinem Hintern und begib dich in die Realität…

    Das ist dieses “draußen“ wo es zwischen schwarz und weiß auch noch grau gibt

    Ich nehme an Du hast Dich im Ton vergriffen. Abgesehen davon - die Gesetzbücher regeln das, was Realität wird.

    So von Hobbyjurist zu Hobbyjurist:
    Es gibt neben Gesetzen auch noch Verordnungen. Und die besagen meines Erachtens in ganz D, und wahrscheinlich auch in Ö und CH, dass ein HH dafür zu sorgen hat, dass sein Hund keinen Menschen belästigen darf (bedrängen, anspringen etc.)

    Wenn jemand meinen Hund schubst, schlägst, stupst oder tritt kann er das gewöhnlich nämlich nur wenn er direkt bei mir ist.

    Mein Hund ist bei Hundesichtung nämlich Abrufbar und bei mir.

    Dann ist doch dein Hund überhaupt nicht in Gefahr, dass fremde HH eingreifen. Es geht ja nur darum, dass jemand eingreift, wenn der HH nicht selber nah genug ist, um seinen Hund wegzurufen bzw, falls der Hund nicht hört, ihn selber wegzuholen.

    Und was soll da bitte der Tatbestand sein ?

    Nötigung ?

    Was genau meinst Du werden die Ordnungsbehörden mir denn erklären ?

    Interessanter Thread :bindafür:

    Ich wollte schon vor vielen Seiten die Frage stellen, würdet ihr einen fremden Hund maßregeln, wenn er einen fremden Menschen bedrängt oder sogar anspringt und der Mensch offensichtlich selbst nicht in der Lage ist, den Hund abzuwehren.

    Aber dann habe ich es bleiben lassen, weil ich mir dachte, es wäre selbstverständlich, dass man einem Menschen in so einer Lage hilft, wenn man es kann (also weil man mit Hunden umgehen kann). Und ich wollte auch den Thread nicht sprengen.

    Nach den letzten Seiten bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher.

    Kandidaten die schon mehrfach Menschen ins Krankenhaus befördert haben

    solche gehören eingeschläfert

    Es sollte sicher gestellt werden, dass diese Hunde niemals mehr Menschen verletzen können, oder andere Tiere.

    Auch wenn die Hunde nichts dafür können, dass sie so sind.

    ob es für solche Hunde besser ist, für den Rest ihres Lebens in einem Zwinger eingesperrt zu werden, oder eingeschläfert zu werden, da bin ich ehrlich gesagt auch fürs Einschläfern.

    Denn ein verantwortlicher Halter, der so einen Hund aufnimmt und ihn für immer so sichert, dass definitiv nichts mehr passieren kann, wo soll man so einen finden?

    ok, vielen Dank für eure Erklärungen. Das hat mir geholfen zu verstehen.

    (Und keine Sorge, ich übertrage solche Erklärungen nicht auf meine Alltagsbegegnungen mit Hunden. Ich kann unterscheiden und gehe davon aus, dass ich so einem Hund nicht normalerweise im Alltag begegne)

    Nein, für mich ist das nicht egal, ich will verstehen.

    Wenn ein Hund zufällig beim Beißen die Artiere im Oberschenkelbereich trifft, dann ist der Mensch natürlich lebensgefährlich verletzt, aber er kann sich raus aus dem Zwinger retten.

    Und dann würde er (meine Laienmeinung) vom Rettungsdienst versorgt werden und ins nächst gelegene KH gebracht werden. Aber nicht per Hubschrauber in die erheblich weiter entfernte Klinik Würzburg. Da muss also erheblich mehr passiert sein an Bissverletzungen.

    Erfahrener Pfleger oder nicht, meine Frage bleibt:

    Wie kann ein Hund einen Menschen, der in seinen Zwinger kommt, um ihn "zu versorgen", so lebensgefährlich verletzen, dass er mit Hubschrauber anstatt ins nahe gelegene Krankenhaus in die Uniklinik Würzburg geflogen werden muss.

    Der Hund hat ihn von hinten angesprungen und attackiert und der Pfleger ist gestolpert. Mehr gibt es glaube ich dazu nicht mehr zu sagen. Zum Glück hat der Hund hauptsächlich in Arme und Beine gebissen.

    ok, das ist auch für den aktuellen Fall eine mögliche Erklärung.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass das Eingesperrtsein in einem Zwinger, raus aus der gewohnten Umgebung, dazu beitragen kann, dass Hunde agressiver als sonst sind.