Aber der ureigene Lebensraum der Wildtiere (Wald und angrenzende Wiesen), den sollte man meines Erachtens doch respektieren und die dort lebenden Tiere nicht mehr als nötig stören.
Wenn man mit dem angeleinten Hund auf den Wegen durch "Wald und angrenzende Wiesen" geht, stört man nach Meinung der meisten Hundehalter nicht "mehr als nötig". Aber man "stört" natürlich durch die bloße Anwesenheit.
Findest du eine Störung der Wildtiere in der offenen Kulturlandschaft denn besser vertretbar?
Ich finde diese Hervorhebung von "Wald und die Wiese dran ist der eine, heilige Lebensraum" grundfalsch. Das entspricht nicht der tatsächlichen Verteilung von Wildtieren ... in Mitteleuropa zumindest.
Also, jetzt mal ganz weg vom Thema Hunde im Wald:
Das geht jetzt für mich in Richtung Grundsatzfrage:
Müssen sich die Wildtiere uns Menschen anpassen, oder sollten wir Menschen den Wildtieren ihre Refugien lassen, die sowieso immer weniger werden.
ZitatIch finde diese Hervorhebung von "Wald und die Wiese dran ist der eine, heilige Lebensraum" grundfalsch. Das entspricht nicht der tatsächlichen Verteilung von Wildtieren ... in Mitteleuropa zumindest.
Wenn du schreibst, dass das nicht der tatsächlichen Verteilung von Wildtieren in Mitteleuropa entspricht, meinst du das quer durch alle Tierarten? Denn das kann ich mir nicht vorstellen.Natürlich gibt es auch Wildtiere außerhalb von Wald und Wiesen. Wenn sich Wildtiere (also freilebende Tiere) im Kulturraum der Menschen wohl fühlen, dann ist für diese Tierrassen das auch wohl in Ordnung.
Aber die Wildtiere, die in Wald und Wiesen leben, haben doch dennoch Anspruch auf ihren natürlichen Lebensraum, finde ich.